Kunst im öffentlichen Raum

Talking to the Sky

2016 wurde die Skulptur "Talking to the Sky" des renommierten belgischen Künstlers Arne Quinze von der Sparkasse Forchheim offiziell an die Stadt Forchheim übergeben. Aus Anlass ihres 175-jährigen Jubiläums im Jahr 2014 fasste die Sparkasse Forchheim den Entschluss, der Stadt Forchheim und all ihren Bürgerinnen und Bürgern eine Großskulptur für den öffentlichen Raum zu schenken. Das rund 7,5 m hohe Kunstwerk inmitten einer speziell angepflanzten Grünfläche ist immer noch Gesprächsthema in der Stadt. Die Stadt Forchheim freut sich außerordentlich über dieses großzügige Geschenk und ist sich bewusst, dass sie damit bislang die einzige Stadt in Deutschland mit einer dauerhaft im öffentlichen Raum präsentierten Skulptur von Arne Quinze ist.

Fischkästen

Einige Meter flussabwärts von der “Hundsbrücke” hängen in der Wiesent mehrere Fischkästen. Diese zeugen in ganz besonderem Maße von der uralten Verbindung Forchheims mit der Fischerei, denn sie befinden sich schon seit Jahrhunderten an diesem Ort, wo sie den Forchheimer Fischhändlern zur Aufbewahrung ihrer gefangenen Fische dienen.

Forellenbrunnen

Im Forellenbrunnen findet sich ein Thema wieder, das seit jeher untrennbar mit Forchheim verbunden ist: die Fischerei. Der große Fischreichtum, der in den Gewässern der Wiesent seit jeher vorhanden ist, könnte in Zusammenhang mit den beiden Forellen, die unser Stadtwappen zieren, stehen.

Der Ortsname Forchheim dürfte jedoch tatsächlich aus dem althochdeutschen foraha = Föhre bzw. allg. Nadelbaum herzuleiten sein.

An der Stelle des Forellenbrunnens befand sich früher ein öffentlicher Brunnen, der zur Wasserversorgung der Bevölkerung diente, ehe er 1977 vom Forellenbrunnen, geschaffen vom Künstler Harro Frey, abgelöst wurde.

Fünf Tore

Die aus fünf schmalen Toren bestehende Großplastik des Künstlers Jan Koblasa spielt mit den Verhältnissen von Raum, Zeit und Bewegung. Die aus Anröchter Dolomit bestehenden Monolithe sind Marksteine der Veränderung, Zeichen des Übergangs von der Vergangenheit in die Zukunft, vom Diesseits ins Jenseits. Sie stehen für die fünf Abschnitte des menschlichen Lebens, die fünf Wunden Christi, das Pentagramm und die zeichenhafte Darstellung des menschlichen Körpers durch Leonardo da Vinci. Die fünf Tore wurden 2007 anlässlich des tausendjährigen Bestehens des Bistums Bamberg errichtet. Das Bistum Bamberg wurde am 1. November 1007 durch Kaiser Heinrich II. auf der Reichssynode in Frankfurt gegründet.

Konradbrunnen

Der Konradbrunnen wurde zum Gedächtnis an die Erhebung des Frankenherzogs Konrad I. am 10. November 911 in Forchheim zum ostfränkischen König vor der St. Martinskirche errichtet. Mit seiner Rechten zeigt Konrad I. auf einen künftigen Reichsapfel, den er in der linken Hand hält. Der Brunnen ist ein Werk des Forchheimer Künstlers Hans Dressel von 1998.

Das Denkmal wurde von folgenden Spendern finanziert:

Herbert Amtmann, Dr. Martin Blümlein, Rudolf H. Dilling, Dresdner Bank AG, Fritz Eismann, Foto Brinke KG, Gewerbe Treuhand Ofr., Dr. Gertrud Gückel, Dr. Hans u. Marianne Günther, Joachim Haas, Heimatverein Forchheim, Pedro Kiesewetter, Friedrich Kratzer GmbH & Co. KG, Dr. Brunhilde Kraus, Thomas Mönius, Dr. Paul Nerb, Piasten Hofmann GmbH & Co. KG, Spedition Gebr. Pohl, Fa. Prechtel GmbH, Raiffeisenbank Gräfenberg-Forchheim, Fa. Josef Riepl GmbH, Werner Sickinger, Sparkasse Forchheim, Stadt Forchheim, Prof. Dr. Jürgen Tonak, Dr. Idrissa Traore, Fa. 4P-Folie GmbH, Volksbank Forchheim e. G., Fa. Weber & Ott AG, Ludwig H. Wölfel.

Kriegerbrunnen

Der Kriegerbrunnen wurde 1927 errichtet und ist den Gefallenen im Ersten Weltkrieg gewidmet. Er ist ein Werk des Forchheimer Bildhauers Leisgang. Auf einer Gedenktafel, die gegenüber dem Brunnen an der Hauswand angebracht ist, sind die Gefallenen namentlich aufgeführt. An der Stelle, wo heute der Kriegerbrunnen steht, diente früher übrigens ein Zieh- und später ein Pumpbrunnen dazu, die Bürger der Stadt mit Wasser zu versorgen. In der Osterzeit wird dieser Brunnen – genauso wie viele andere Brunnen in der Gegend – traditionell mit Ostereiern geschmückt. All diese herrlichen Osterbrunnen können übrigens im Rahmen einer organisierten Osterbrunnenfahrt besichtigt werden.

Marienfigur

Auf dem Paradeplatz erweckt eine Marienfigur, der zwei Engel zur Seite gestellt wurden, die Aufmerksamkeit der Besucher. Diese Figurengruppe, die stets ihr Augenmerk auf das rege Treiben auf dem vor ihr liegenden Platz gerichtet hat, ist vermutlich ein Werk von Georg Reuß aus dem Jahr 1747. Sie ist seitdem sozusagen bei all den Veranstaltungen, die hier stattfinden, mitten im Geschehen.

Nürnberger Tor

Den Zugang zum frühneuzeitlichen Verteidigungsring, der Forchheim in der Vergangenheit vor einem Eindringen feindlicher Truppen bewahrte, bildeten gut bewachte Stadttore. Das Nürnberger Tor ist das einzige, das von diesen noch erhalten ist. (Der ebenfalls erhaltene Saltorturm, der auch die Funktion eines Stadttores hatte, gehört einer früheren Verteidigungsanlage an.) Es wurde im Jahre 1698 erbaut und steht am südlichen Ausgang der Verteidigungsanlage. Da mittlerweile die Teile der Stadtmauer, die sich ursprünglich rechts und links an das prächtige Tor anschlossen haben, abgetragen wurden, kann man nur noch erahnen, welcher überwältigende Anblick sich jemandem geboten haben muss, der vor 300 Jahren hier um Einlass bat.

"Porta Vorchheimensis"

Die  “Porta Vorchheimensis” ist ein Geschenk des Rotary Clubs Forchheim an seine Heimatstadt. Seit 2002 öffnet sie in der Fußgängerzone dem Betrachter Tür und Tor zur Vergangenheit der Stadt. Das Werk von Harro Frey stellt die wichtigsten Stationen der Forchheimer Geschichte in 12 Bildern dar.

Weitere ausführliche Informationen und Bilder zur Porta Vorchheimensis erhalten Sie auf der Internetseite des Rotary Clubs.

Storchennest

Auf dem Schornstein des alten Forchheimer Brauhauses hat eine Storchenfamilie ihr neues Zuhause errichtet. Dieses nutzt sie vor allem als Residenz während der Brutzeit von Ende April bis Juni. Hoch über den Dächern der Altstadt darf sich die Storchenfamilie vermutlich einer herrlichen Aussicht erfreuen und bereitet auch ihrerseits vielen Forchheimern dadurch Freude, dass sie wieder neues Leben ins bzw. aufs stillgelegte Forchheimer Brauhaus bringt.

Synagogengedenkstein

Eine Judengemeinde in Forchheim ist erstmals durch ein Pogrom 1298 belegt. 1400 wurde sie unter bischöflichen Schutz gestellt, jedoch schon 1499 durch Bischof Heinrich Groß von Trockau aus Forchheim wieder ausgewiesen. Mitte des 17. Jahrhunderts besaß Forchheim wieder eine jüdische Gemeinde, 1763 die drittgrößte des Hochstifts Bamberg. Die 1771 gebaute und 1808 vergrößerte Synagoge in der Wiesentstr. Nr. 15 wurde am Abend der „Reichskristallnacht“ am 9. November 1938 geschändet, verwüstet und am nächsten Tag gesprengt. Heute erinnert ein Gedenkstein an die Synagoge – er befindet sich gegenüber der ehemaligen Synagoge. Das betreffende Grundstück ist derzeit unbebaut.

Das Menschenbild - die Familie

In der Hauptstraße im Bereich des Haupteingangs der Volksbank steht die 2,10 m hohe und 450 kg schwere Bronze-Skulptur "Menschenbild" des Künstlers  Jeff Beer. Beim Wettbewerb "Künstlerische Gesaltung der Volksbank Forchheim" konnte sich das Werk gegen acht weitere eingereichte Arbeiten durchsetzen. Im Dezember 1992 wurde die Bronze-Plastik offiziell der Stadt Forchheim als Geschenk übergeben. Als Grundstruktur steht die Familie als Lebensgemeinschaft des Menschen im Vordergrund. Dabei soll die Gruppe durch ihre rhythmisch-lineare Formensprache für sich alleine sprechen. Von weitem betrachtet sehen sich die Skulpturen, bedingt durch Reihung, Größe und Form, einander ähnlich. Erst bei näherer Betrachtung entfaltet die Bronze-Statue ihre hauptsächliche Wirkung. Gut zeichnende Licht- und Schattenwirkungen akzentuieren die Plastik in unterschiedlichsten Freilichtsituationen. Hier steht die gemeinschaftliche Integration verbunden mit einer gewissen Art von Selbstständigkeit im Vordergrund. Bewegung und Farben kommen von den Besuchern der Fußgängerzone.

Denkmal der Braunauer Heimatvertriebenen

Das 1976 eingeweihte Denkmal der Braunauer Heimatvertriebenen stand früher urspünglich auf dem Bahnhofsvorplatz. Aufgrund der Umbaumaßnahmen zur Erschaffung eines Omnibusbahnhofs im Jahr 2003 musste das Denkmal auf den Streckerplatz ausweichen. Zwischenzeitlich fügt sich das "umgesiedelte" Denkmal harmonisch in die kleine Parkanlage am Nürnberger Tor ein.

 

 

Deportationsmahnmal

Das Deportationsmahnmal steht auf dem Gehweg bei der St. Gereonskapelle und wurde am 16. November 2008 durch Oberbürgermeister Franz Stumpf und Dr. Dieter George vom Heimatverein übergeben. Dabei wurde der Standort bewusst ausgewählt: Schräg gegenüber des ehemaligen Anwesens "Paradeplatz 4" (heute Fotogeschäft Brinke) wurden am 27. November 1941 sechs Frauen und zwei Männer in Richtung Osten abtransportiert, wo sie einen gewaltsamen Tod erlitten. Weitere sechs Personen folgten bis 1944.

Entworfen wurde das Mahnmal vom Künstler und Kunsterzieher Rudolf Ullmann. Auf der 1,80 Meter hohen, aus Sandstein gefertigten Stele ist eine Bronzetafel - mit der Aufschrift "entrechtet - deportiert - ermordet", die Namen der Deportierten sowie ein Zitat aus dem Alten Testament (Jesaja 42,8) - befestigt. Auf eine eindeutige jüdische Symbolik wurde verzichtet, nachdem eine der Deportierten evangelische Christin war. Den mentalen Denkanstoß gab Gymnasiallehrer Rolf Kießling, der sich schon seit langem mit der Forchheimer Geschichte der Juden auseinandersetzt. Durch Spenden der Evangelischen Allianz und weiterer Unterstützung durch das evangelisch-lutherische Dekanat Forchheim-Muggendorf mit seinen Kirchengemeinden und der Abteilung Kunst und Kultur der Erzdiözese Bamberg konnte das Mahnmal verwirklicht werden.

Fischerbub

In der gärtnerischen Anlage an der Klosterstraße steht der Fischerbub des Forchheimer Bildhauers Georg Leisgang. In beiden Händen hält der Fischerbub jeweils eine Forelle aus der Wasser sprudelt.

Karpfen

Die 1,30 m lange, 75 cm hohe und 80 kg schwere Bronzeplastik steht seit November 2012 an der Wassertreppe am Marktplatz.

Die von Reinhard Eiber geschaffene Skulptur stellt einen Aischgründer Spiegelkarpfen dar.

Der Fluss Wiesent, an deren Gestaden die Figur steht, ist allerdings nicht die natürliche Heimat des Karpfens. Gezüchtet wurden die Fische aber vom späten Mittelalter an bis ins Jahr 1788 im sogenannten Neuen Graben, bzw. Seelgraben. Die verfüllten Gräben bilden heute die Areale des Parade- und Marktplatzes.

 

 

 

Herzlichen Dank an den Heimatverein Forchheim, die Oberfrankenstiftung und die Sparkasse Forchheim, die diese Skulptur initiiert, beauftragt und finanziert haben.

Kriegerdenkmal - Enthüllung des neuen Löwen

An der Spitze der städtischen Parkanlage gegenüber dem Hauptgebäude der Sparkasse Forchheim befindet sich das im August 1895 enthüllte Kriegerdenkmal.
Es wurde von dem damaligen Kriegsveteranen- und Kampfgenossenverein, zu Ehren der gefallenen Forchheimer Soldaten aus dem Feldzug 1870/71 errichtet. Das Denkmal hat eine Höhe von 5,00 Metern; auf einem Postament aus blauem Granit hält ein mächtiger, sitzender Löwe Wacht, der mit der linken Pranke das Banner mit Wappen stützt. Zwischenzeitlich thronte auf dem Stein ein Bronze-Löwe, der im Krieg eingeschmolzen wurde. Später kaufte man einen Stein-Löwen der Stadt Scheßlitz ab.Seit dem 16.10.2009 wird das Kriegerdenkmal wieder von einem Bronze-Löwen in analoger Größe bekrönt. Im Beisein von Oberbürgermeister Franz Stumpf, Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin (für die Oberfrankenstiftung), MdB Thomas Silberhorn und MdL Eduard Nöth sowie zahlreicher Mitglieder des maßnahmetragenden Heimatvereins nahmen Pfarrer Enno Weidt (St. Johannis) und Pater Bernhard Laube (Kloster St. Anton) die kirchliche Weihe vor. Beim anschließenden Empfang in der TestaRossa-Bar des Sparkassen-Hauptgebäudes begrüßte Vorstand Harald Reinsch die Gäste, Heimatvereinsvorsitzender Dr. Dieter George hielt die historische Einführung sowie die Laudatio auf den ausführenden Künstler

Ludwigskanal-Denkmal

Am Freitag, 15. Oktober 2010, konnte der Heimatverein das neue Ludwigskanal-Denkmal an der Ecke B 470/Bamberger Straße (vor dem ehemaligen Schleusenhaus) der Stadt Forchheim und damit der Öffentlichkeit übergeben. Auslöser für die Erstellung des neuen Denkmals war die Restituierung des früheren Bronzelöwen auf dem Ehrenmal für die Gefallenen des 1870/71er Krieges im Spitzwinkel der Klosterparkanlage zwischen Eisenbahn- und Klosterstraße: Der seit 1965 an dieser Stelle thronende Steinlöwe (damals von der Stadt Scheßlitz erworben) musste 2009 dem Bronzelöwen des Künstlers Harro Frey weichen und war seither "auf der Such nach einem neuen Revier". Natürlich kam für das bayerische Wappentier nur ein Platz in Frage, der im engeren Bezug zur bayerischen Zeit Forchheims (seit 1803) steht und die passende Freifläche bietet. Bald erschien die Grünfläche vor dem ehemaligen Schleusenhaus 93 des Ludwig-Donau-Main-Kanals (heute Anwesen Bamberg Straße 52 und Sitz der Mundartbühne "Brettla") als nahezu einzige Möglichkeit für eine sinnstiftende Verwendung. Der Heimatverein erwarb mit Hilfe der Stadtgärtnerei einen Sandsteinsockel und beauftragte den Bildhauer Reinhard Eiber von der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg mit Gestaltung und Anfertigung einer Bronzetafel mit folgendem Text: "Ehemaliges Schleusenhaus 93 (erbaut 1841) des bayerischen Ludwig-Kanals/Schifffahrtstraße Donau-Main 1843 - 1950". Das Baujahr 1841 konnte auf der Grundlage einer sog. dendrochronologischen Untersuchung von Georg Brütting (Ebermannstadt) ermittelt werden.

Originalteile von Grenzsperranlagen der ehemaligen DDR (1949-1990)

Am Philosophenweg in Forchheim erinnert ein Ensemble aus originalen Grenzsteinen und einem Stück Zaun an die einstige Teilung Deutschlands durch einen 5 km tiefen "Schutz- und Kontrollstreifen".
Der ehemalige Forchheimer Zollbeamte Georg Kappenberger, der in der Zeit der Teilung in der Grenzzone seinen Dienst verrichtete, nahm oben genannte Teile nach einem Besuch der damaligen Örtlichkeiten als Erinnerung mit und gab dem Stein-/Drahtkunstwerk einen Platz im Garten des damaligen Forchheimer Zollamtes. Nach Auflösung der Dienststelle setzte sich Kulturreferent Dr. Dieter George von der Stadt Forchheim dafür ein, dass Mahnmal am Philosophenweg zu installieren.

Rovereto-Denkmal

Die Skulptur aus rotem Kalkstein aus den Dolomiten symbolisiert die Städtefreundschaft zwischen Forchheim und Rovereto. Auf dem Sockel wird dies noch bestätigt durch die Worte "Rovereto incontra Forchheim", zu deutsch "Rovereto begegnet Forchheim". Ursprünglich stand das Denkmal vor der Stadtbibliothek, wurde  jedoch aufgrund der ungünstigen Lage in die Sattlertorstraße vor die Mauer zum Pfalzgraben zwischen zwei Bäume verlegt. Hier fügt sich die Skulptur harmonisch in das Gesamtbild der Kaiserpfalz ein, ohne in Konkurrenz mit dieser zu stehen.

Schäfer

Der "Schäfer" wurde 1935 in den Bastionsgärten der Stadt Forchheim errichtet. Die Bronzeplastik ist ein Werk des Forchheimer Bildhauers Georg Leisgang.

Stelzenläufer

1989 wurde zum 125-jährigen Jubiläum der Sparkasse Forchheim das Bronzedenkmal die "Stelzenläufer" von Harro Frey in der Nähe des Kinderspielplatzes an der Von-Brun-Straße eingeweiht

Tauben

Reinhard Eiber schuf die Skulptur, die seit November 2012 am nordöstlichen Ende des Marktplatzes aufgestellt ist.

Die Bronzeplastik erinnert an den Taubenmarkt, der bis in die 1990er Jahre auf dem Platz abgehalten wurde.

Die an der Granitstele angebrachte Bronzetafel gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte des Marktplatzes.

Herzlichen Dank an den Heimatverein Forchheim, die Oberfrankenstiftung und die Sparkasse Forchheim, die diese Skulptur initiiert, beauftragt und finanziert haben.  

Trinkbrunnen - Harlekin

Der Trinkbrunnen "Harlekin" des Künstlers Robert Siebenhaar schmückt seit 1999 die Frontseite des Hauptsparkassengebäudes in der Klosterstraße. Beim Künstlerwettbewerb der Sparkasse Forchheim war die Aufgabenstellung wie folgt: Kreiert werden soll ein Trinkbrunnen für Erwachsene, Kinder und Tiere. Der Gewinner Robert Siebenhaar hat diese Anforderungen bei seiner Trinkbrunnen-Plastik so gelöst, dass Erwachsene Wasser im Oberteil entnehmen können, am Bauch des "Harlekins" die Kinder und für Hunde und Vögel steht die Rinne am Fuß zur Verfügung.

Vom Geben, Nehmen und Halten

Beim Betrachten der Frontansicht des Hauptgebäudes der Sparkasse Forchheim fällt der Blick auf das von Hans Dressel 1999 errichtete Bronze-Figurenensemble zum Umlauf des Geldes "Vom Geben, Nehmen und Halten", das zur Linken des Trinkbrunnens "Harlekin" steht. Der Sockel der Figurenskulptur besteht aus Muschelkalk. Die auf dem erhöhten Sockel stehende Gestalt hält in der linken Hand eine Börse, mit der rechten Hand bietet sie diese an. Die nächsten beiden Figuren haben jeweils eine Hand in der Tasche des anderen. Die zweite Hand der jeweiligen Figur gibt das Geld an den Nächststehenden weiter. Das sichtbare Geld ist dabei goldfarben hervorgehoben. Hans Dressel lässt dem Betrachter dabei offene Interpretationsmöglichkeiten. Die in den Sockel gemeißelten Sätze sind dafür zusätzlich richtungsweisend: "usus iustus pecuniam honorat" (lat.), was zu deutsch bedeuted "der rechte Gebrauch ehrt das Geld".

Zeitbrunnen

Den Forchheimer Bahnhofsplatz ziert der von Harald Winter entworfene "Zeitbrunnen", der die Wartenden zum Nachdenken über die Zeit im Allgemeinen anregen soll, ihnen aber auch die Tageszeit verrät. Der Künstler hat gewissermaßen eine "architektonische Uhr" geschaffen, die das Element Wasser zum "Laufen" bringt. In einem leichten Halbrund stehen zwölf quadratische Säulen aus Granit, die an Größe analog der im Tagesverlauf anstehenden Stunden zunehmen. Dabei steht das Wasser, das aus den einzelnen Stundensteinen herausfließt für die schon bereits verflossenen Stunden. Dem Betrachter wird zudem auch ein genaueres Ablesen der Uhr ermöglicht, da zusätzlich alle fünf Minuten eine Wasserfontaine emporschießt. Nach der zwölften Fontaine fließt das Wasser aus dem nächsten Granitstein und markiert die nächste vergangene Stunde. Offiziell wurde der Brunnen im März 2003 von Dr. Dieter George im Namen des Heimatvereins Forchheim der Stadt Forchheim übergeben.