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Friedhöfe in Forchheim

Aktuelles

Wer sich in den letzten Tagen auf den innerstädtischen Friedhöfen über künftige Bestattungstermine informieren wollte, stand vor einem Aushang, der auf einen anderen Veröffentlichungsort verwies: Die Anzeigetafeln mit den per Hand gesetzten Buchstaben wurden durch digitale Anzeigen ersetzt.

Alle Bestattungstermine des Alten und Neuen Friedhofs finden Sie künftig am Alten Friedhof hinter der großen Glasfassade der Trauerhalle auf einem Flachbildschirm.Die Anzeige wechselt zwischen Bestattungsterminen, Informationen über die aktuellen Hygienemaßnahmen, Informationen zu Grabarten und Veranstaltungsterminen oder allgemeinen Informationen. Auf dem Neuen Friedhof finden Sie die Bestattungstermine links der großen Eingangstür hinter einem kleinen Mauervorsprung ebenfalls hinter einer Glasscheibe.

Orte der Trauer und der Hoffnung

Friedhöfe sind zwar in erster Linie Orte für Bestattungen und damit Ausdruck und Spiegel für den Umgang mit dem Tod innerhalb einer Gesellschaft.

Die Stätten der letzten Ruhe sind aber nicht nur Orte der Trauer, sondern auch solche der Hoffnung, der Pietät und der würdigen Stille. Sie sind sogar Orte des Lebens und der Begegnung. Viele Menschen schätzen sie auch als grüne Erholungsräume und kulturelle Kleinode.

Unsere Friedhöfe verbinden das Notwendige mit dem Nützlichen, die materielle mit der geistigen Welt. Hier vollziehen sich Begegnungen zwischen Trauernden und Spaziergängern. Gefühle werden ausgetauscht und menschliche Wärme vermittelt. Der Friedhof ist ein Treffpunkt für die Bevölkerung der Stadt oder eines Ortsteils. Auch ein Teil der Stadtgeschichte wird hier lebendig. Friedhöfe erzählen von den letzten Ruhestätten bekannter Familien und Persönlichkeiten.

Seit Menschen auf dieser Erde leben, bestatten sie ihre Toten. Wenn möglich, werden die Gräber gekennzeichnet und geschützt. Die Bestattungsformen des christlichen Abendlandes haben sich aus den biblisch-israelitischen und den antiken griechischen und römischen Traditionen entwickelt. Die ersten Christen bestatteten ihre Toten in Felshöhlen, Erdgräbern, Gruften oder Katakomben. Das Römische Reich kannte zur Zeit Christi sowohl Körper- wie Brandbestattungen. Die Christen bevorzugten, dem Auferstehungsglauben gemäß, die Körperbestattungen.

Friedhofsverwaltung

Die sechs Forchheimer Friedhöfe mit den Aussegnungshallen werden von der Friedhofsverwaltung betreut. Neben den Arbeiten für die Bestattung und der Organisation des Ablaufs der Beerdigungsfeier, sind die Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung auch für die Pflege und Unterhalt der Vegetations- und Wegefläche und der Verkehrssicherungspflicht sämtlicher Grab- und Denkmäler verantwortlich.

Urnenbeisetzung

  • Waldurnengrab
  • Urnengrab
  • Urne Reihengrab
  • Anonymes Urnengrab
  • teilanonymes Urnengrab
  • Urnenstelen
  • Urne am Baum (sog. Baumbestattungen)

Erdgräber

  • Reihengräber
  • Wahlgräber mit 1, 2 oder 4 Plätzen
  • Waldgräber
  • Gruft