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Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Forchheim

 

Die Wärmeversorgung in Deutschland stellt mehr als die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs dar und trägt somit maßgeblich zum CO2-Ausstoß bei. Derzeit stammen etwa 80 Prozent der Wärme aus fossilen Brennstoffen, was nicht nur die Umweltbelastung erhöht, sondern auch unsere Abhängigkeit von teuren fossilen Energieträgern verstärkt.

Durch eine kommunale Wärmeplanung möchten wir den effizientesten und praktikabelsten Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung Forchheims aufgezeigen.

Nachfolgend finden Sie einige wesentliche Informationen zur Kommunalen Wärmeplanung.

Natürlich können Sie sich bei Rückfragen auch jederzeit an unser Klimaschutzmanagement wenden.

Schicken Sie dazu eine E-Mail an klimaschutz@forchheim.de

 

 

 

 

 

Was versteht man unter Kommunaler Wärmeplanung?

Die Kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiger Baustein der Wärmewende auf dem Weg zur Klimaneutralität. Sie soll aufzeigen, wie die Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien gelingen kann.

Es werden besonders Gebiete mit dezentraler Wärmeversorgung sowie vorhandene Wärmenetze auf ihre Um- und Ausbaumöglichkeiten hin untersucht.

 

 

Was sind die Ziele der Kommunalen Wärmeplanung?

Ziel ist die Umstellung der Erzeugung von Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme auf erneuerbare Energien sowie die Nutzung unvermeidbarer Abwärme aus Industrie, Gewerbe und dem Dienstleistungssektor.

Neben dem Klimaschutz beinhaltet die Kommunale Wärmeplanung noch weitere Ziele:

  • mehr Versorgungssicherheit
  • Unabhängigkeit von Importen durch Nutzung lokaler erneuerbarer Energien
  • Schaffung regionaler Wertschöpfung und Arbeitsplätze
  • Senkung der Energiekosten für Haushalte und öffentliche Hand durch Gebäudesanierung

 

 

Wie sieht der Zeitplan aus?

Zum 1. Januar 2024 ist das Gesetz für Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (WPG) in Kraft getreten. Es regelt die Einführung einer flächendeckenden Wärmeplanung.

Das Wärmeplanungsgesetz (WPG) setzt für die Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung Fristen fest, die sich nach der Einwohnerzahl der einzelnen Kommune richten.

Für Forchheim sollen die Ergebnisse des Energienutzungsplans danach bis Juni 2028 vorliegen.

Wie ist der aktuelle Stand?

Zum heutigen Zeitpunkt kann noch keine Aussage getroffen werden, welche Quartiere in Forchheim für einen Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen geeignet sind und bei welchem Gebäude ein Anschluss an ein Wärmenetz möglich sein kann.

Was ändert sich für Bürgerinnen und Bürger?

Allein durch die Kommunale Wärmeplanung ergeben sich keine Änderungen für die Bürgerinnen und Bürger. Die Kommunale Wärmeplanung ist lediglich ein Planungsinstrument, mit dem die Hausbesitzer Planungssicherheit im Hinblick auf künftige Wärmeversorgungsoptionen erhalten können.  

Aus dem Energienutzungsplan ergibt sich keine Anschlusspflicht an ein Wärmenetz und auch keine Pflicht, die Infrastruktur für ein Wärmenetz neu- oder auszubauen.

Wer kann mich zu Heizungstausch und energetischer Sanierung beraten?

Der Landkreis Forchheim bietet neben einem großen Informationsangebot auch Online-Kurse zum energieeffizienten Sanieren, Fördermöglichkeiten und Einsparpotential an: Landkreis Forchheim - Energie und Klima - Energieinformation

Regional können Sie auch die Stadtwerke Forchheim mit Ihrem breitgefächerten Angebot zur kostensparenden Energieoptimierung beraten: Stadtwerke Forchheim - Energieberatung