Der Heimatverein Forchheim schenkt dem Pfalzmuseum zwei kunsthistorisch und stadtgeschichtlich bedeutende Holzskulpturen: Kaiser Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde. Die Ende des 19. Jahrhunderts vom niederbayerischen Schnitzer Alois Riesenhuber geschaffenen Figuren wurden auf einem Dachboden im ehemaligen Wohngebäude der Armen Schulschwestern von Mallersdorf in Forchheim entdeckt und von Antiquar Michael Schlötzer restauriert und dem Heimatverein vermittelt.
Mit ihrer feinen Schnitzarbeit und farbigen Fassung zeugen die beiden Skulpturen von hoher künstlerischer Qualität. Als wertvolle Zeugnisse der Forchheimer Geschichte bereichern sie künftig die Sammlung des Pfalzmuseums.
Museumsleiterin Susanne Fischer zeigt sich begeistert von der Schenkung. Nach der fachgerechten Katalogisierung sollen die beiden Figuren in die Dauerausstellung des Pfalzmuseums aufgenommen und damit künftig auch der Öffentlichkeit präsentiert werden.
„Es liegt uns am Herzen, kunsthistorisch und stadtgeschichtlich bedeutende Zeugnisse unserer Stadt für kommende Generationen zu bewahren. Mit dem Pfalzmuseum haben wir dafür den richtigen Ort gefunden – hier können diese besonderen Stücke fachgerecht erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“, so Nico Cieslar, Vorsitzender des Heimatvereins Forchheim Ofr. e. V.
Auch Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz zeigt sich erfreut über die Schenkung: „Mit der Schenkung dieser beiden außergewöhnlichen Skulpturen wird ein Stück Forchheimer Stadtgeschichte bewahrt und für kommende Generationen gesichert. Mein Dank gilt dem Heimatverein für sein großes Engagement und seinen wertvollen Beitrag zur Bewahrung unseres kulturellen Erbes. Gleichzeitig möchte ich die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Heimatverein ausdrücklich hervorheben. Gemeinsam können wir viel für unsere Stadt und ihre Geschichte bewegen – und ich freue mich auf die weitere gute Zusammenarbeit und viele gemeinsame Projekte in der Zukunft.“
