„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll!“ – dieses Zitat von Goethe wählte Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz als Eingangsworte ihrer Festrede für die nachgeholte Ehrungsveranstaltung der Stadt Forchheim für Gerhard Meixner und Birgit Schmidt. Beide erhielten die Verdienstmedaille der Stadt Forchheim.
Gerhard Meixner, mit mehr als 24 Jahren Stadtratstätigkeit (mit Unterbrechungen seit 1987) ein kommunalpolitisches Urgestein der Stadt Forchheim, wurde mit der Verdienstmedaille für bürgerschaftliches Engagement in Silber ausgezeichnet. Oberbürgermeisterin Hebendanz lobte Meixner als jemand, der nie den bequemen Weg gesucht habe: „Er war ein ,Revoluzzer` im besten Sinne: streitbar, leidenschaftlich, manchmal unbequem – aber immer getragen von der Überzeugung, dass Politik dem Menschen dienen muss und dass Stillstand keine Tugend ist.“ Er habe über Jahrzehnte hinweg engagiert, sachkundig und mit großem persönlichem Einsatz gewirkt und Verantwortung übernommen. Besonders hob Hebendanz Meixners Einsatz für gesellschaftliche Teilhabe hervor: Der ForchheimPass trage ganz wesentlich seine Handschrift.
Die Verdienstmedaille für bürgerschaftliches Engagement in Bronze verlieh Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz Birgit Schmidt in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste im Schwimmsport der Stadt: Seit mehr als zwei Jahrzehnten begleitete Birgit Schmidt Generationen junger Schwimmerinnen und Schwimmer als Trainerin am Beckenrand und führte sie zu Medaillen bei Deutschen, Süddeutschen und
Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften: „Sie fördert Talente – aber vor allem fördert sie Menschen. Wie viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch ihr Training Selbstvertrauen gewonnen, Teamgeist erlebt und Freude am Sport gefunden haben, lässt sich kaum noch zählen!“, hob Martina Hebendanz hervor.
Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz schloss die Ehrungsveranstaltung mit den Worten: „Was Sie alles für unsere Stadt und die Gemeinschaft geleistet haben, passt eigentlich in keine Rede der Welt (…) Die Bürgermedaille soll deshalb vor allem eines sein: ein sichtbares Zeichen unserer Wertschätzung!“
Vorberaten wurden die eingereichten Vorschläge von einer Ehrungskommission, den endgültigen Beschluss dazu traf der Stadtrat der Stadt Forchheim im April.
