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Konradsbrunnen wieder in Betrieb

Fünf Mitarbeiter des Forchheimer Bauhofs stehen um den Konradsbrunnen vor dem Verwaltungsgebäude in der St.-Martin-Straße.
©Sandra Böhm/Stadt Forchheim
  • Pressemitteilung

aufwändige Sanierung erfolgreich abgeschlossen

Der Konradsbrunnen ist wieder in Betrieb. Nach einer aufwändigen Sanierungsmaßnahme kann das Wasser am Brunnen wieder fließen. Grund für die Arbeiten war ein hoher Wasserverlust, der auf eine Leckage im Leitungssystem zurückzuführen war.
 

Aufwendige Ursachenforschung

Zunächst war aufgefallen, dass der Brunnen täglich eine größere Menge Wasser verlor. Um die Ursache zu finden, wurde das gesamte Wassersystem genauer untersucht. Die Leitungen für die Wasserzuführung und den Rücklauf wurden überprüft und abgedrückt.

Dabei konnte eine Leckage in der Wasserzuführung zu den Brunnenausläufen festgestellt werden. Um die beschädigte Leitung reparieren zu können, waren umfangreiche Arbeiten am Brunnen notwendig.
 

Brunnensäule und Brunnenfigur mussten demontiert werden

Eine besondere Herausforderung war die Demontage der Brunnenfigur. Da die genaue Art ihrer Verankerung und Befestigung zunächst nicht bekannt war, musste sie besonders sorgfältig und fachgerecht abgebaut werden. Dabei wurde der städtische Bauhof von der Steinmetzfirma Nastvogel unterstützt. Die Figur wurde während der Sanierungsarbeiten vorübergehend sicher eingelagert.

Auch die Brunnensäule musste aufwendig bearbeitet werden, um an die defekte Wasserzuführung zu gelangen. Dafür waren unter anderem Stemmarbeiten am Betonbecken sowie Erdarbeiten im Bereich der Pflasterfläche zum Technikschacht erforderlich.
 

Technik für die Zukunft verbessert

Im Zuge der Sanierung wurde nicht nur die bestehende Leckage behoben. Das Leitungssystem des Brunnens wurde gleichzeitig technisch verbessert.

Die Brunnensäule erhielt eine größere Kernbohrung. Dadurch kann bei zukünftigen Reparaturen wesentlich einfacher auf die Leitungen zugegriffen werden. Außerdem wurde ein Schutzrohr für die neuen Versorgungsschläuche verlegt und die Wasserzuführung zu den einzelnen Ausläufen neu aufgebaut.

Ein weiterer Vorteil: Jeder einzelne Wasserauslauf kann künftig separat abgesperrt werden. Sollte es also erneut zu einer Undichtigkeit an einem einzelnen Auslauf kommen, muss nicht mehr das gesamte System außer Betrieb genommen werden.

Auch das Rücklaufsystem wurde im Rahmen der Arbeiten erneuert. 


Brunnenbecken ebenfalls saniert

Nach Abschluss der Arbeiten an der Wassertechnik konnten die einzelnen Brunnenbauteile wieder montiert werden. Brunnensäule und Brunnenfigur wurden an ihren ursprünglichen Platz zurückgebracht.

Darüber hinaus wurde das Brunnenbecken grundiert und mit einer neuen Dichtigkeitsschicht versehen. Der Beckenboden wurde neu eingepflastert und anschließend die Dichtigkeit des gesamten Beckens überprüft.

Nun kann der Brunnen wieder laufen.


Nachhaltig gedacht: Der Brunnen ist für die Zukunft gerüstet

Eine solche Sanierungsmaßnahme ist nur mit viel Fachwissen, handwerklichem Können und sorgfältiger Arbeit möglich. Beteiligt waren die Bauhof-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter aus den Bereichen Maurerarbeiten, Straßenbau und Wasserinstallation sowie die unterstützende Steinmetzfirma Nastvogel.

Der Konradsbrunnen ist damit nicht nur wieder in Betrieb, sondern auch technisch für zukünftige Wartungs- und Reparaturarbeiten besser gerüstet.