Die nächste große Hitze kommt bestimmt, deshalb tut auch in der Stadt Forchheim Vorsorge gut: Fraktionsübergreifend hatte der Stadtrat schon im Juli des vergangenen Jahres beschlossen, drei große Pflanzbehälter, sogenannte „Greenpoints“ anzuschaffen und in der Hornschuchallee als Ersatz für die abgestorbenen und entfernten Bäume aufzustellen. Heute war es nun soweit, Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz freute sich über die neuen, frisch vom Gartenamt bepflanzten Grünoasen.
Vorausgegangen war dem Stadtratsbeschluss damals ein Besuch der Expertengruppe des Städtebauförderungsprogramms „Lebendige Zentren“ in Forchheim. Diese sprach die Empfehlung aus, der zunehmenden Aufheizung der Innenstadt entgegenzutreten. Die Fachleute befürworteten die Errichtung von „Greenpoints“ in der Hornschuchallee, als Alternative zur Aufstellung in der Hauptstraße, die das Landesamt für Denkmalpflege nicht passend empfindet.
Pro Grüninsel belaufen sich die Kosten auf etwa 10.000 Euro, dazu kommen noch die Kosten für die Erde und die Bepflanzung. Die Errichtung der mobilen großen Pflanzbehälter für Großsträucher ermöglicht eine kurzfristige Begrünung der Innenstadt ohne großen Eingriff in den Boden und mit einer gewissen Flexibilität in der Verteilung und Versetzung der Inseln. Ein Zustellen von Parkflächen wurde bei der Aufstellung vermieden.
Die Bepflanzung soll aus möglichst hitzebeständigen Grünpflanzen, Sträuchern und Blumen bestehen. Die Container wurden vom Gartenamt zusätzlich isoliert, damit die
Kübel bei heißem Sommerwetter sich nicht so schnell erhitzen und austrocknen. Außerdem befindet sich im „Fußraum“ ein Wasserspeicher, damit eine Bewässerung einmal pro Woche ausreicht. Das spart Arbeitszeit und damit Kosten.
Eine Sitzbank lädt jeweils zum Verweilen und Plaudern ein.
