Ein bedeutendes Zeugnis religiöser und sozialer Stadtgeschichte
Die Spitalkirche St. Katharina in der Bamberger Straße ist zusammen mit dem angeschlossenen Spitalgebäude ein bedeutendes Zeugnis religiöser und sozialer Stadtgeschichte. Die im Jahre 1490 im gotischen Stil errichtete Kirche, diente der seelsorgerischen Betreuung der Armen und Kranken.
Das benachbarte Spitalgebäude, dessen Auskragungen weit über die Wiesent ragen, stellt ein architektonisches Highlight des bereits um 1611 errichteten Hauses dar. Ein Rennaissance-Portal schmückt eines der ältesten sozialen Einrichtungen der Stadt.
Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Kirche mehrere Umbauten. Die Innenausstattung wurde im 17. Jahrhundert im Barock-Rokoko Stil renoviert.
Der Hochaltar zeigt dem Betrachter im Zentrum die Heilige Katharina sowie vor den Seitenteilen die Heilige Barbara und die Heilige Margareta. Ein ganz besonderer Schatz ist eine Holzskulptur aus dem Jahre 1330, die zu den ältesten ihrer Art in ganz Oberfranken gehört.
In der Advents- und Weihnachtszeit ist die Spitalkirche ein fester Bestandteil des Forchheimer Krippenwegs. Heute steht die Spitalkirche unter Denkmalschutz.
