Namen und Daten
Einleitende Gedanken: Verlust als Anstoß der Erinnerung oder Warum und Wie dieses Projekt entstand
Die Schließung alteingesessener Geschäfte, besonders wenn sie Waren des täglichen Bedarfs anboten, lässt wohl niemanden unberührt, der mit jenen lange oder längere Zeit gelebt hat. Das Ende gerade eines solch kleinen Betriebs, der unsere Tages- oder Wochenabläufe mitbestimmte, wird nicht nur als Schwächung des ökonomischen Ortsgefüges, sondern ebenso als Verlust in Bezug auf die persönlichen Lebensverhältnisse und deren Fixpunkte gesehen werden. Es kommt einem vor, als wäre einem ein Stück des bisherigen Lebens weggenommen worden. Der Einkauf in Einzelhandelsgeschäften diente ja schließlich nicht nur dem eigenen Konsum, er brachte mit sich auch Bindungen an Menschen und Örtlichkeiten, die zum Leben gehörten wie Arbeitsplatz oder Freizeitgewohnheiten.
Manchmal nehmen wir einen Verlust erst dann als solchen wahr, wenn er bereits seit längerer Zeit eingetreten ist und wir uns, aus welchem Anlass auch immer, an frühere Verhältnisse und Gewohnheiten erinnern. Wenn etwa die aktuelle Aufgabe eines Geschäftes unwillkürlich auch die Erinnerung an andere längst nicht mehr vorhandene weckt. So passiert es immer wieder an unserem Stammtisch, etwa durch Bemerkungen wie „Wenn man bedenkt, wie viele Bäckereien es hier einmal gegeben hat“ oder „Metzgereien hatten wir damals an jeder Straßenecke“. Und dann folgt aus der Erinnerung das Aufzählen, das Stück für Stück längst Verschüttetes zu Tage fördert und ein Bild früherer Tage entstehen lässt. Vor unserem inneren Auge erhebt sich das alte Stadtbild mit seinen (von bekannten Menschen) belebten Bürgersteigen, befahrenen Straßen und liebevoll gestalteten Auslagen, die mit einem vielfältigen Angebot locken. Die Einkaufsgewohnheiten und -präferenzen unserer Eltern kommen uns in den Sinn und natürlich auch die eigenen Sehnsüchte.
War es damals besser oder schöner? Vielleicht verklärt die Erinnerung auch so manches und spielt uns einen mentalen Streich. Auf alle Fälle durfte Forchheim damals zu Recht stolz auf seine einzigartige Vielfalt im Angebot von Back-, Wurst- und Fleischwaren sein. Ähnliches musste man andernorts erst suchen und wurde dabei selten fündig. Hier ließ sich gut leben, auch mit kleinerem Geldbeutel, denn die Konkurrenz ermöglichte Preisvergleiche und zwang zur Zurückhaltung. Der Aufenthalt im Zentrum war interessant, auch wenn man nicht gleich kaufen, sondern nur „schauen“ wollte.
Doch die Erinnerung ist flüchtig, sie vergeht so schnell, wie sie ausgesprochen wird. Eigentlich schade, dachten wir. Und so entstand die Idee, das Wissen um das alte Geschäftsleben unserer Stadt zu Papier zu bringen, für die Zeit nach uns zu bewahren. Vielleicht interessiert sich der eine oder andere in Zukunft einmal dafür, welche Funktion ein Versicherungsbüro oder Geschenkartikelladen früher hatte. Natürlich konnte man sich nicht allein auf das eigene Gedächtnis verlassen. Vieles musste nachgeprüft, abgesichert und mit Zahlen und Namen belegt werden. Alte Gewerbeverzeichnisse und Adressbücher, aber auch Interviews mit Betroffenen oder deren Nachkommen leisteten hierbei wertvolle Hilfe.
Unsere Aufzeichnungen über die ehemalige Forchheimer Geschäftswelt beginnen mit den Metzgereien – ein Zeitungsartikel in Bezug auf den letzten Betrieb dieser Branche in unserer Stadt gab hierfür den Anstoß. Wir hoffen, dass Entsprechendes zu anderen Einzelhändlern folgen kann.
A. Metzgereien
Anmerkung: Die unten aufgeführten Namen-Stichworte beziehen sich auf den jeweils zuletzt festgestellten Betreiber. Vornamen werden nur bei Familiennamengleichheit zur Unterscheidung angegeben, ebenso bei komplexen Übergabeverhältnissen. - Grundlage der Erhebungen bilden die Adressbücher für Stadt- und Landkreis Forchheim 1951/1952, 1955/1956, 1961, 1968, 1980 und 2009, weiter die einschlägigen Bestände des Stadtarchivs Forchheim (Gemeindearchive Buckenhofen, Burk, Kersbach, Reuth sowie Akten Stadtverwaltung 82, lfd. Nr. 193) und das Häuserbuch von Alt-Forchheim von Reinhold Glas sowie persönliche Befragungen.
I. Buckenhofen mit Forchheim-West
(Gebiet: Gemarkungen Buckenhofen und Forchheim westlich des Kanals)
- Endres, Raiffeisenstr. 2, Fleisch- und Wurstverkauf, Party-Service (keine Herstellung), verzeichnet 2009, im Bestand
- Neubauer, Buckenhofener Str. 54 (mit Gaststätte), seit 1928 belegt, Abmeldung 1987, heute Wohnraum
II. Burk
- Eisgrub (Reichelt), Burker Str. 46, Übernahme 1913, danach (verzeichnet 1967) nur Verkaufsstelle (u. a. für Schweizer & Reif), Abmeldung 1972, heute Wohnraum
- Gügel, 1951/1952 [noch 1949 Strumpfstickerei Gügel Gerhard] Gügel Lorenz, Metzgermeister auf Hsnr. 108 verzeichnet [heutige Anschrift Burker Str. 21?], 1961 nicht mehr verzeichnet
- Kainer, Burker Str. 32 (mit Gaststätte), Anmeldung 1950, Aufgabe 1965, ab da nur noch Gaststätte (derzeit griechisches Lokal)
- Reichelt s. Eisgrub
- Scheller, Kirchplatz 3 (mit Gaststätte), seit 1860 im Besitz von Scheller (verzeichnet noch 1974, später nur Gaststätte (derzeit Steakhouse), Schließung für 2026 angekündigt
- Schweizer & Reif s. Eisgrub
III. Kersbach
- Hofmann, Kirchenring 1 (mit Gaststätte), Metzgerei seit 1761 belegt, später verzeichnet zum Jahr 1946 und zu 1968, Abmeldung 1984, danach Drogeriemarkt bzw. Wohngebäude
- Kist, Herrnstr. 6 [†], Metzgerei von Friedrich Kist 1950 auf Hausnr. 64 verzeichnet, vermerkt nach 1980, heute in Wohnkomplex aufgegangen, Anschrift Herrnstr. 6 gelöscht
- Wagner, Kersbacher Str. 23, vermerkt noch 1962, heute Wohngebäude
IV. Reuth
- Dötzer, Hutstr. 5 (mit Gaststätte), vermerkt noch 1968, heute nur Gaststätte
- Heilmann s. Schuster
- Mauser, Reuther Str. 24, Filiale zu innerstädtischem Stammgeschäft, s. Mauser unter VI
- Schuster, Reuther Str., 25 (mit Gaststätte), 1844 durch Heirat im Besitz von Heilmann, noch 1968 verzeichnet (unter Schuster), Aufgabe 1980
(Anmerkung: Die Zuordnung der Metzgereien zu den einzelnen Stadtteilen erfolgte nach den Grenzen der Altgemeinden mit Ausnahme von Buckenhofen mit Forchheim-West.)
V. Forchheim-Nord und -Nordost (mit Lichteneiche)
- Bogdoll s. Lang
- Fink s. Zaitschek
- Fuchs s. Ihl
- Hofmann (Pferdemetzgerei), Bammersdorfer Str. 71 (Altadresse), verzeichnet 1952, nicht mehr 1955/1956, heute …..
- Habla s. Ihl und auch Schönhofer unter VI
- Hulin s. Spring
- Hutzler s. Spring und auch Hutzler unter VI
- Ihl, Bamberger Str. 63, 1954 von Fuchs übernommen (letzterer hier seit 1949), 1961 Übernahme durch Tochter Franziska Habla, geb. Ihl, deren Kinder wiederum auf Bayreuther Str. 37 eine neue Metzgerei eröffnen (s. Schönhofer unter VI), zunächst Weiterführung von Bamberger Str. 63 durch Ehepaar Habla mit Metzger Gebauer, dann hier nur noch Gaststätte (lange Zeit Pizzeria / Ristorante, später Chinalokal)
- Lang, Joseph-Otto-Platz 6, davor seit 1957 Schatz Joseph (temporär mit Filiale Bamberger Str. 44, s. u. Schatz Sophie, davor Betreiber der Schatz-Filiale Bahnhofsplatz 2), vor diesem 1955 bis 1957 Bogdoll, Geschäftsauf- gabe Lang 2025, derzeit Leerstand, Nachnutzung unklar
- Mauser, Schützenstr. 25, als Filiale zum innerstädtischen Stammgeschäft (s. Mauser unter VI) hier von 1953 bis 1973 verzeichnet, s. a. unter Mayer
- Mauser, Wilhelm-Hauff-Str. 2, hier wie oben 1953 bis 1966 verzeichnet, heute Wohngebäude
- Mayer, Schützenstr. 25, hier nach Mauser (s. o.) von 1973 bis 1980 als Filiale zum innerstädtischen Stammgeschäft (s. Mayer unter VI) verzeichnet, danach Brauerei-Vertriebszweigstelle, heute Fahrschule, s. a. oben Mauser
- Ott s. Zaitschek
- Partenfelder s. Zaitschek
- PikantGmbH s. Zaitschek
- Sauer, Untere Kellerstr. 28, zuvor seit 1934 Sattlertorstr. 17 (s. Berndt unter VI), 1955/1956 für beide Standorte Betreiber Sauer verzeichnet, Aufgabe 2022, derzeit Leerstand, Nachnutzung unklar
- Schatz Joseph s. Lang, s. a. Schatz Sophie
- Schatz Sophie, Bamberger Str. 44, hier verzeichnet 1953 und 1957, nach 1957 bis 1990 Filiale zu Joseph-Otto-Platz 6 (s. o. unter Lang), danach Floristikgeschäft, derzeit japanisches Restaurant
- Spring, Bammersdorfer Str. 1, hier seit 1973 in Nachfolge von Hutzler (s. u. unter VI), letzterer von Hulin, Aufgabe Spring 1980, verschiedene Nachnutzungen (u. a. Briefmarkenhandel)
- Wetzel, Heinestr. 26, hier seit 1955 (zuvor Marktplatz 9, s. Lindenberger unter VI), Aufgabe 1970, derzeit Wohnraum
- Zaitschek, Wilhelm-Hauff-Str. 5, hier seit 1981 in Nachfolge von Fink, dieser seit 1977 von Partenfelder, dieser wiederum seit 1955 von Ott (seit 1953), Aufgabe Zaitschek 1987, danach bis 1989 am Standort Herstellung von Dosenwurst und -fleisch durch Pikant GmbH (Betz/Welker), heute Wohnraum
(Abgrenzung Forchheim-Nord und -Nordost: nördl. der B 470, östl. des Kanals, südl. der nördl. Stadtgrenze, westl. der Grenze der Altgemeinde Reuth.)
VI. Innenstadt mit Bayreuther Straße
- Achtzehn s. Schönhofer
- Albert s. Kummeth
- Arnsperger s. Frank
- Ascherl s. Zürl
- Atterer s. Barthelmann
- Barthelmann, Bayreuther Str. 8 (mit Schankwirtschaft), hier verzeichnet 1955/1956 in Nachfolge von Atterer (dieser 1955), heute Areal mit Fastfood-Restaurant und Autowaschanlage überbaut
- Belzer, Hauptstr. 61, 1961 in Nachfolge von Ströbel übernommen, dieser hier seit 1901 belegt (Anwesen seit 1811 Metzgerei), Aufgabe Belzer 2021, seither Modegeschäft
- Berndt, Sattlertorstr. 17 (Anwesen seit 1908 als Metzgerei belegt), 1964 durch Sauer übernommen, dieser hier seit 1934, Aufgabe Berndt 1968, danach Frisörsalon und gastronomische Nutzung (s. a. Sauer unter V)
- Bogdoll s. Kummeth
- Eberth s. Frank
- Endres s. Höhn
- Frank, Hornschuchallee 29, seit 1954 in Nachfolge von Arnsperger (hier seit 1919, zuvor Eberth seit ca. 1905), Aufgabe Frank 2020, derzeit Eisdiele
- Graßmann s. Schatz Robert
- Habla s. Schönhofer und Ihl unter V
- Höhn, Nürnberger Str. 18, Metzgeranwesen seit 1899 mit kurzer Unterbrechung in Besitz von Höhn, Aufgabe 2017, danach Filiale zu Endres (s. unter I) mit Fleisch- und Wurstverkauf (keine Herstellung), derzeit Imbissstation
- Hoffmann s. Zürl
- Hofmann s. Schweizer & Reif
- Huberth s. Seeberger
- Hutzler, Bahnhofsplatz 2, hier 1973 bis 1983 [?] in Nachfolge von Schatz Robert (s. u.) (s. a. Schatz Joseph unter V), danach Cateringstation für verschiedene Gastronomien
- Ihl s. Schönhofer
- Kammerer s. Mauser
- Kraus, Sattlertorstr. 4, 1953 bis 1958 hier als Pächter von Morgenroth (dieser nach Erwerb 1890 bis 1949 hier als Metzger), 1950 bis 1953 an Prehm verpachtet, nach Verkauf Morgenroths an Mose 1956 Einstellung des Metzgereibetriebs 1958, danach lange Zeit Radio- und TV-Fachgeschäft, später Kleidershop und Bankfiliale, derzeit Augenärzte
- Kreihe, Bamberger Str. 2, seit 1781 als Metzgeranwesen im Besitz von Neder belegt, 1953 bis 1955 an Prehm, 1955 bis 1961 an Kreihe verpachtet (Aufgabe 1961), danach verschiedene Nachnutzungen, u. a. Elektrogeräte, Fotorahmen, Lingerie
- Kummeth, Vogelstr. 26, seit 1896 belegtes und von Albert betriebenes Metzgereianwesen, nach dem Krieg 1946 [?] an Bogdoll bis 1955 verpachtet, im selben Jahr anteilig an Kummeth vermacht, Aufgabe 1966, danach Glaserei
- Lieb, Birkenfelder Str. 18 (mit Gaststätte), hier seit 1955, zuvor Lindenberger von 1951 bis 1955, Aufgabe Lieb 1981, danach nur Gaststätte (Ristorante), derzeit Geschäfts- bzw. Wohnräume
- Lindenberger, Marktplatz 9, hier von 1955 bis 1961, Anwesen seit 1912 anlässlich Erwerbs durch Schwalb als Metzgerei belegt, 1946 Wetzel (bis 1955), Aufgabe Lindenberger 1961, danach Jeansladen, derzeit Fahrradgeschäft
- Lohnert, Wiesentstr.24 (Hausschlächterei), verzeichnet 1951/1952, 1955/1956 nicht mehr verzeichnet
- Matern s. Schönhofer
- Mauser, Hauptstr. 15, hier seit 1948 als Pächter und 1949 als Eigentümer [bei Glas, Häuserbuch I seit 1954], Metzgeranwesen seit 1861 durch Erwerb Schneider, 1871 bis 1947 Kammerer, Aufgabe Mauser 2007, danach Drogeriemarkt und Immobilienbüro, zu den Filialen s. Mauser unter IV und V
- Mayer, Bamberger Str. 17, Erwerb 1935, Metzgerei seit 1949 nach Einbau von Betriebs- und Verkaufsräumen, Aufgabe 1995, dann Eisdiele, später Laden für Geschenkartikel, zur Filiale s. Mayer unter V
- Morgenroth s. Kraus
- Nagengast s. Zürl
- Neder s. Kreihe
- Prehm s. Kraus und Kreihe
- Reif s. Schweizer & Reif
- Rohleder, Hauptstr. 29, seit 1895 durch Erwerb von Thein Metzgereianwesen, 1952 an Schweizer & Reif verpachtet, ebenso 1958 an Rohleder bis 1966 (Aufgabe), danach u. a. Kaffee- & Kolonialwaren, derzeit Modeshop
- Sauer s. Berndt und Sauer unter VI
- SchatzRobert, Egloffsteinstr. 17, 1904 durch Graßmann gegründet, 1925 Besitzer dessen Schwiegersohn Schatz, seit 1958 Schatz Robert (mit Filiale Bahnhofsplatz 2 [davor Schatz Joseph]), Aufgabe 1990, derzeit Fahrschule, s.a. Schatz Joseph bzw. Lang und Schatz Sophie, beide unter V, zur Filiale Bahnhofsplatz 2 s. a. o. Hutzler
- Schneider s. Mauser
- Schönhofer, Bayreuther Str. 37 (mit Gaststätte), zuvor Schütz (hier verzeichnet 1949 und 1955/1956), neu eröffnet 1961 durch Geschw. Habla, den Kindern von Franziska Habla, geb. Ihl (s. unter V), 1966 Einheirat von Metzgermeister Schönhofer und Weiterführung unter dessen Namen, 1989 in Ruhestand und Verpachtung an Achtzehn, später Matern, 1993 Ende des Metzgereibetriebs, derzeit Asiafood-Laden und vietnamesisches Restaurant
- Schütz, Bayreuther Str. 112 (Gaststätte), erstmalige Verzeichnung 1955/1956 (zuvor auf Bayreuther Str. 37, s. Schönhofer), Aufgabe 1986, danach nur Gastronomie (derzeit griechisches Restaurant)
- Schwalb s. Lindenberger
- Schweizer s. Schweizer & Reif
- Schweizer&Reif [S. Johann und R. Erhard], Hauptstr. 44, hier zunächst Hofmann (seit 1862), seit 1951 zeitweise an Sendner verpachtet, 1960 Erwerb durch Schweizer &Reif, danach Abriss des bisherigen Gebäudes, zwischenzeitlicher Betrieb auf Sattlertorstr. 22 (später Damen-Frisörsalon und türkisches Lokal), davor (1953 bis 1960) auf Hauptstr. 22 als Pächter von Thein, nach Fertigstellung des Neubaus Hauptstr. 44 Betrieb bis heute
- Seeberger, Nürnberger Str. 2, als Metzgereianwesen 1912 durch Huberth begründet und bis 1957 selbst geführt, 1957 an Seeberger verpachtet, Aufgabe 1961, danach Gemüse- und Obst-, Schuh-, derzeit Lebensmittelgeschäft (unter Nürnberger Str. 4)
- Sendner, Wallstr. 11, hier 1968 belegt, davor seit 1951 auf Hauptstr. 44 (s. Schweizer & Reif), Aufgabe 2025, derzeit Leerstand, Nachnutzung unklar
- Stauffer s. Zürl
- Ströbel s. Belzer
- Thein s. Rohleder und Schweizer & Reif
- Welker s. Zaitschek
- Wetzel s. Lindenberger
- Zürl, Zweibrückenstr. 35 (mit Gaststätte, Metzgerei im Hinterhaus), hier verzeichnet 1961, davor Ascherl seit 1959, davor Nagengast seit 1956, davor Hoffmann seit 1955, davor Lieb seit 1951, davor Stauffer seit 1950, Aufgabe Zürl etwa Ende der 1960er Jahre [nach Erinnerung der heute hier ansässigen Fam. Hempel], heute bloßes Wohngebäude
Bestandsentwicklung der Forchheimer Metzgereien im Stadtgebiet in den Grenzen von 1972
Berücksichtigt wurden nur die Standorte mit eigener Herstellung, also keine Filialen, dargestellt in 10-Jahres-Abständen von 1956 – 2026
1956: Barthelmann, Bogdall, Frank, Höhn, Hoffmann, Huberth, Hulin, Ihl, Kraus (Morgenroth), Kreihe (Neder), Kummeth (Albert/Bogdoll), Lieb, Lindenberger, Mauser, Mayer, Partenfelder (Ott), Sauer (2), Schatz (Egloffsteinstr. 17), Schütz, Schweizer & Reif (Thein), Sendner (Hauptstr. 44), Ströbel, Wetzel = 23 Betriebe
1966: Belzer, Berndt, Frank, Höhn, Hutzler (Nord), Kummeth, Lieb, Mauser, Mayer, Partenfelder, Rohleder (Thein), Sauer, Schatz Joseph, Schatz Robert, Schönhofer (Habla), Schweizer & Reif, Zürl = 17 Betriebe
1976: Belzer, Frank, Höhn, Hutzler (Bahnhof), Lieb, Mauser, Mayer, Partenfelder, Sauer, Schatz Robert, Schatz Joseph, Schönhofer, Schütz, Schweizer & Reif, Sendner = 15 Betriebe
1986: Belzer, Frank, Höhn, Mauser Mayer, Sauer, Schatz Joseph, Schatz Robert, Schönhofer, Schütz, Schweizer &Reif, Sendner, Zaitscheck = 13 Betriebe
1996: Belzer, Frank, Höhn, Lang (Schatz Joseph), Mauser, Mayer, Pikant GmbH (Zaitschek), Sauer, Schweizer & Reif, Sendner = 10 Betriebe
2006: Belzer, Frank, Höhn, Lang, Mauser, Sauer, Schweizer & Reif, Sendner = 8 Betriebe
2016: Belzer, Frank, Höhn, Lang, Sauer, Schweizer & Reif, Sendner = 7 Betriebe
In den Folgejahren schlossen die Metzgereien Höhn (2017), Frank (2020), Belzer (2021), Sauer (2022), Sendner und Lang (beide 2025)
2026: Schweizer & Reif = 1 Betrieb