Die Brücke zur Kaiserpfalz in der Stadt Forchheim (Kapellnstraße 16) kann wieder begangen werden, teilt das städtische Facilitymanagement mit.
Bis auf wenige Restarbeiten – die Montage eines Geländers auf der Brüstung und einige Abschlussarbeiten durch den städtischen Bauhof und die Pflasterfirma – ist das Bauwerk wieder für die Öffentlichkeit betretbar.
Noch keine Spielplatznutzung im Graben
Im Pfalzgraben sind noch Abbauarbeiten im Gange, deshalb können aus Sicherheitsgründen dieses Gelände und der Spielplatz noch nicht für die Allgemeinheit geöffnet werden.
Barrierefreie Kaiserpfalz: Brückensanierung als Bauabschnitt 1
Mit dem Start der Bauarbeiten begann ein bedeutendes Projekt zur Verbesserung der Barrierefreiheit an einem der wichtigsten historischen Wahrzeichen Forchheims: der Kaiserpfalz. Im Fokus des ersten Bauabschnitts stand die Sanierung der historischen Sandsteinbrücke, die den zentralen Zugang zum Innenhof darstellt.
Die Maßnahme ist Teil des Projekts „2024.01 Kaiserpfalz, Innenhof und Brücke: Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit (BA I Kaiserpfalzbrücke)“ und umfasste umfassende Arbeiten zur barrierefreien Erschließung des denkmalgeschützten Areals mit dem Ziel, die historischen Strukturen zu erhalten und zugleich einen inklusiven Zugang zu ermöglichen.
Im Rahmen des Bauabschnitts wurde die stark beanspruchte Sandsteinbrücke grundlegend saniert. Neben der Erneuerung der Entwässerungsebene – etwa um Schäden durch herabtropfendes Wasser auf darunterliegende Wege zu verhindern – wurde ein barrierefreier Pflasterbelag eingebracht sowie die Brüstungshöhen an heutige Sicherheitsanforderungen angepasst.
Aufgrund der Bauarbeiten änderte sich temporär der Zugang zur Kaiserpfalz. Besucher und Besucherinnen mit Mobilitätseinschränkungen wurden gebeten, den barrierefreien Weg über das Außengelände des Amtsgerichts zu nutzen. Eine neue Rampe im Westflügel der Kaiserpfalz ermöglichte den Zugang zum Innenhof.
