Informations- und Beteiligungsveranstaltung am 19. Januar 2026
Rund 170 Bürgerinnen und Bürger, Anwohnerinnen und Anwohner, Erbauberechtigte, Pächterinnen und Pächter sowie Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung nutzten in diesem Rahmen die Gelegenheit, sich über die geplante Entwicklung des Kellerwalds in den kommenden 15 - 20 Jahren zu informieren und aktiv auszutauschen.
Kellerwald mit großer Bedeutung für die Stadt Forchheim
Bürgermeister Udo Schönfelder betonte: Das große Interesse zeige, wie wichtig der Kellerwald für die Stadt ist. Beim Thema Lärmschutz kamen unterschiedliche Sichtweisen der Wirte, Schankberechtigten und Nachbarn zur Sprache – alle Anregungen nehmen Verwaltung und Planung ernst und werden soweit möglich berücksichtigt. Der Rückenwind aus Stadtrat, Verwaltung und den Kellerwaldakteuren motiviere zusätzlich, das Vorhaben sinnvoll fortzuführen.
Im Mittelpunkt stand der Entwurf des Gesamtkonzepts, das die Zukunft des Kellerwalds als bedeutendes Einzeldenkmal und als die am besten überlieferte historische Bierkelleranlage Frankens skizziert.
Klares Ziel definiert
Das Ziel ist klar: Den Kellerwald als lebendiges „Wohnzimmer der Forchheimer“ zu erhalten, seine einzigartige Identität zu schützen und ihn behutsam sowie nachhaltig weiterzuentwickeln. Bürgermeister Schönfelder, Stadtplaner Daniel Waldhoff und Stadtbauamtschef René Franz erläuterten die geplanten Ziele und Maßnahmen. Zudem erläuterten sie, welche Rolle das Konzept als Grundlage für Fördermittel aus Städtebauförderung, Denkmalschutz und Kulturförderung spielt.
Angesichts der finanziellen Herausforderungen betonen Verwaltung und Planung, dass die Sicherung entsprechender Fördermittel ein zentraler Baustein für die Umsetzung der Maßnahmen bleibt. Im Rahmen der Betroffenenbeteiligung nach § 137 BauGB wurden anschließend zahlreiche Fragen gestellt; die Anregungen fließen in die weitere Planung ein.

