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Metropolregion

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Auf ein Wort

Oberbürgermeister Franz StumpfAm vergangenen Samstag konnte ich im Beisein französischer Gäste aus unserer Partnerstadt die Ausstellung „Forchheim und Le Perreux im 1. Weltkrieg“ eröffnen. Anlass für die Ausstellung war das Zusammenfallen des Gedenkens an den Ausbruch des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren mit dem 40jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Forchheim-Le Perreux.

Die Ausstellung, die gleichzeitig in Le Perreux zu sehen ist, stellt im Spiegel zweier kleiner Städte ein beeindruckendes Zeugnis des damaligen Zeithorizonts dar. Sie vermittelt den kritiklosen Enthusiasmus von 1914 ebenso wie die schleichende Kriegsmüdigkeit und das wachsende Entsetzen über das um sich greifende Sterben auf den Schlachtfeldern besonders der West- bzw. aus französischer Sicht der Ostfront.

Zum ersten Mal wurde deutlich, dass ein Krieg über das menschliche Vorstellungsvermögen hinausgewachsen und aufgrund der rasanten waffentechnischen Entwicklung in den Auswirkungen nicht mehr berechenbar ist. Doch es musste erst zur noch größeren Katastrophe des 2. Weltkriegs kommen, ehe die Völker Europas einen hoffentlich endgültigen Schlussstrich unter diesen Wahnsinn zu ziehen begannen.

Gerade auch die Feldpostkarten-Ausstellung des Pfalzmuseum in der hinteren Halle zeigt in menschlich erschütternder Weise, dass der moderne Krieg nicht mehr allein eine „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ darstellt, sondern tief in die Familien und in persönliche Lebensverhältnisse vordringt. Beide Ausstellungen brechen nicht nur die Weltkriegsereignisse vor 100 Jahren auf die lokale Ebene herunter, sie stellen auch ein wichtiges Kapitel der örtlichen Geschichte selbst dar.

Mein herzlicher Dank geht an alle, die am Zustandekommen der Ausstellungen beteiligt waren, der Stadt Le Perreux für die Anregung, den privaten Leihgebern, dem Stadtarchiv, dem Pfalzmuseum, dem Kulturbeauftragten und ganz besonders Herrn Rainer Hammerich, der in der Planungsphase für die Kooperation mit unseren französischen Freunden verantwortlich war.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Ausstellungen bis zum 12. Oktober sowohl in der Öffentlichkeit, aber besonders auch in Ergänzung zum Geschichtsunterricht unserer Schulen die notwendige Beachtung finden werden.

Grußrede Oberbürgermeister Franz Stumpf aus Anlass des Festaktes zum 40-jährigen Partnerschaftsjubiläum mit der Stadt Le Perreux am Samstag, 20. September 2014

Sehr geehrter Herr Kollege und Bürgermeister Gillez Carrez, sehr geehrte Mitglieder des conseil municipal, sehr geehrte Stadträte, sehr geehrte Mitglieder des Partnerschaftskomitees, liebe Gastfamilien, liebe Kolleginnen und Kollegen,liebe Freunde,

im Namen der Stadt Forchheim und ihrer Bürger heiße ich Sie zum Festakt aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Le Perreux und Forchheim im einstigen bischöflichen Schloss, unserer sogenannten „Kaiserpfalz“,  sehr herzlich willkommen.

Bürgerversammlungen des Oberbürgermeisters

In diesem Jahr wird es erstmals sechs Bürgerversammlungen geben. Bislang wurden pro Jahr fünf Bürgerversammlungen und fünf Bürgergespräche abgehalten. Die Gemeindeordnung schreibt lediglich eine Bürgerversammlung pro Jahr vor.
 

Der Place de Forchheim in Le Perreux ist ein Ort der Entspannung

In unmittelbarer Nähe des Rathauses weihte der Bürgermeister von Le Perreux, Gilles Carrez, gemeinsam mit Oberbürgermeister Franz Stumpf einen Forchheim-Platz in der Partnerstadt ein. Forchheim und Le Perreux feiern ihre 40-jährige Städtepartnerschaft. Zu diesem Anlass besuchte eine 24-köpfige Delegation vom 12. bis 15. September die französische Gemeinde an der Marne.

Siemens spendet Rutschbahn

Der Spielplatz neben der SieKids-Kindertagesstätte an der Käsröthe bekommt ein Spielgerät. Die Firma Siemens spendet 15.000 Euro für den Abbau der alten Geräte und für die Anschaffung und den Aufbau des neuen Gerätes.