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Metropolregion

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Kampagne Fairtrade Town

Stadtgespräch

Kann es zu dieser Jahreszeit in Forchheim ein anderes Stadtgespräch geben als das Annafest?

Ein Kalenderjahr wird in der Regel von vielen kleineren und größeren Zeitmarken unterteilt. So gibt es die Jahresfolge von Geburts-, Hochzeits- und auch Sterbetagen, die ein sehr persönliches Bild der eigenen Lebens- und Familienbiografie nachzeichnet. Dazu kommen die gesetzlichen Feiertage und so etwas wie Heiligabend und Silvester. Natürlich sind persönliche Gedenktage etwas sehr Individuelles und für den Einzelnen von besonderer Wichtigkeit, aber hochgerechnet auf die Bürgerschaft einer ganzen Stadt, lassen sich daraus kaum sicht-und erlebbare Unterschiede zwischen Orten und Regionen erkennen.

Dazu braucht es eine dritte Art von Zeitmarke und eine solche sind in der Regel die landauf, landab gefeierten Volks- und Brauchtumsfeste. Obwohl ich kein gebürtiger Forchheimer bin, ist mir das Annafest über die Jahre ans Herz gewachsen und wie bei allen anderen Menschen der Stadt steigt auch in mir die Vorfreude darauf in den Wochen vor dem Fest langsam auf. „Alla dooch Annafest“ schaffe ich vielleicht nicht, aber ein paar Tage müssen es schon sein, vorausgesetzt ich überstehe das diesjährige Anstechen unfallfrei. Ich mag diese unkomplizierte und entspannte Art, sich mit anderen Menschen zu treffen. Jeder kommt, wie er ist und entscheidet spontan, ob er nur ein Bier trinken oder vielleicht doch noch eine leckere Brotzeit essen möchte. Dazu dieser schön bewaldete und dadurch so schattige Hang mit seinen kleinen Holzhütten und Sitzbänken. Zum Annafest gehören aber nicht nur die Bierkeller und der Wald, sondern auch das bunte Treiben, für das die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften, Losbuden oder Ständen mit Popcorn und Zuckerwatte sorgen. Die Forchheimer Schützen halten mit Umzug und Schützenfest die Tradition in Ehren und von den unterschiedlichen Musikbühnen tönen mal ruhige, mal wilde Klänge herüber und bringen zusammen mit dem Bier die Gäste in Schwung. Überall kommt es immer wieder zum großen Hallo, weil Exil-Forchheimer die Reise in ihre alte Heimat angetreten haben, um Freunde und Bekannte auf dem Annafest wiederzusehen.

Der Kellerwald hat sich bis heute seinen familiären Charme erhalten. Man trifft beim langsamen Aufstieg über die gewundenen Wege genauso viele Bekannte wie Fremde. Die Preise sind immer noch so, dass man sich zumindest theoretisch „alla dooch Annafest“ vorstellen könnte. Die elf ausgelassenen und fröhlichen Tage bilden für mich ein Stück Forchheimer Identität. Im Jahreskalender einer ganzen Region, die nicht gerade arm an Festen ist, sticht dieses aus meiner Sicht durch seinen einzigartigen Charakter und besonderen Charme heraus.

Ich hoffe, wir sehen uns auf dem Annafest!
 

Ihr

Dr. Uwe Kirschstein

 

Das Annafest läuft weiter

„Ich bin zutiefst bestürzt und erschrocken über die Gewalttaten in den vergangenen Tagen. Den Angehörigen der Opfer spreche ich mein Mitgefühl aus“, so Forchheims Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein.

Verkehrsregelung anlässlich der Annafesteröffnung

Während der Auftaktveranstaltung zum Annafest am Rathausplatz und dem anschließenden Festzug zum Kellerwald kommt es am Samstag, dem 23.07.16  in der Innenstadt und auf dem Weg zum Festgelände zwischen 14.00 und ca. 16.00 Uhr zu Beeinträchtigungen des Fahrzeugverkehrs.

Fahrplanänderung und Schienenersatzverkehr im Juli und August

Die Deutsche Bahn hat mitgeteilt, dass es in der Zeit vom 25.07. bis 09.08.. zu Änderungen im Zugbetrieb kommt. Teilweise wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Annafest – Familienfest - vom 22.07.16 bis 01.08.16

Das Forchheimer Annafest ist ein echtes Familienfest.

Das Annafest hält für Besucher jeden Alters Attraktionen vor.