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Metropolregion

Leben findet innen stadt

Kampagne Fairtrade Town

Stadtgespräch

Dr. Uwe Kirschstein

Liebe Forchheimerinnen und Forchheimer,
 

Gewachsene Strukturen sind so eine Sache. Als Sie mich im Jahr 2016 als neu zugezogenen, lokalpolitisch relativ unerfahrenen Siemensianer zum neuen Oberbürgermeister gewählt haben, wollte offensichtlich eine Mehrheit von Ihnen, dass sich etwas an den gewachsenen Strukturen ändert. So verstehe ich auch Ihren Arbeitsauftrag an mich. Als jemand, der von außen kommt, ist es stets einfacher, mit einem unvoreingenommenen Blick, bestehende Strukturen und Abläufe kritisch zu hinterfragen und auf mögliche Defizite und Fehlentwicklungen hinzuweisen. Nichtsdestotrotz erwarte ich diese Haltung von allen meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Stadtverwaltung und ermutige Sie zum unbefangenen Querdenken und Einbringen neuer Ideen.

Derzeit lässt sich dies in vielen Bereichen der Verwaltungsarbeit beobachten, so z.B. auch bei der Kultur. In meinen Augen ist es nicht nachvollziehbar, warum es im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen oder auch dem Landkreis Forchheim in den letzten 20 Jahren nicht gelungen ist, eine allgemein verbindliche Richtlinie zur Kulturförderung einzuführen. Auch die Tatsache, dass ein 2012 vom Stadtrat gefasster Beschluss zur Kulturförderung über Jahre hinweg nicht konsequent umgesetzt wurde, ist für mich unverständlich. Die im April 2017 dem Stadtrat vorgestellte neue Richtlinie zur Projektförderung im Kulturbereich, setzt jedenfalls den Beschluss von 2012 korrekt um. Trotzdem wurde eine Beschlussfassung darüber vom Stadtrat verschoben und das Thema an den Runden Tisch Kultur verwiesen.

Eine für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen geltende Richtlinie, entspricht dem Gleichbehandlungsgrundsatz. Einheitliche Formulare für Anträge und Verwendungsnachweis dienen einer ordentlichen Dokumentation und späteren Nachprüfbarkeit. Natürlich bedeutet dies einen gewissen Aufwand für die Antragsteller, aber schließlich soll die Verwaltung hier über die Verwendung Ihrer Steuergelder entscheiden. Eine Offenlegung von Ausgaben und Einnahmen durch die Antragssteller sowie deren sorgfältige Prüfung durch die Verwaltung erscheint mir angemessen. Schließlich gilt bei der Verwendung öffentlicher Mittel der Grundsatz der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit. Die Forderung, dass durch die Verwendung des Stadtlogos auf Plakaten und Flyern auf eine städtische Kulturförderung hingewiesen wird, ist für mich absoluter Standard. In manchen Kommunen werden die Antragsteller eben nicht in der Richtlinie, sondern erst im Bewilligungsbescheid darauf hingewiesen.

Ihr

Dr. Uwe Kirschstein

 

Annafest: Riesenrad stellt Fahrbetrieb ein

Die Festleitung des Annafestes der Stadt Forchheim teilt mit, dass der Betreiber des Riesenrades auf dem Annafest sich dazu entschieden hat, wegen eines Defektes den Fahrbetrieb einzustellen.

„Am Sonntag ist Sams-Tag“

Pfalzmuseum Forchheim: Familienführung durch die Sams-Ausstellung
Sonntag, 20. August und Sonntag, 03. September 2017, jeweils 14:30 Uhr
Eintritt: 5,00 € pro Person
Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstr. 16, 91301 Forchheim
 
Viel Spaß mit dem frechen Sams, der Romanfigur von Paul Maar, verspricht das Pfalzmuseum Forchheim Eltern, Großeltern und Kindern an folgenden Sonntagen im August und September: Am  20.

Pfalzmuseum: Wohin in den Ferien?

Sams-Ausstellung „Das Sams zu Gast“, Ferienaktion „Alle Tage SAMS-Tag“ und Wunschpunkte filzen mit „Das Sams hat Wunschpunkte – ihr noch nicht?“
16. und 24. August; 05. und 06. September 2017
Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstr.

Museumsmittwoch: „Als Adam grub und Eva spann…“

Pfalzmuseum Forchheim: Zur gesellschaftlichen Stellung der Frau
Mittwoch, 09. August 2017, 19:00 Uhr
Führungsgebühr: 5,00 € pro Person
Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstr. 16, 91301 Forchheim
 
Steinzeitliche Jägerin, keltische Fürstin, mittelalterliche Zunftmeisterin?