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Auf ein Wort

Oberbürgermeister Franz StumpfUnser Jahreskreislauf bewegt sich auf den Spätherbst zu. Nach der Ausgelassenheit letzter Kirchweihfeste stehen nun Tage der Ernsthaftigkeit, der Erinnerung, vielleicht auch der Trauer oder des leidvollen Gedenkens bevor.

Am 31. Oktober blicken vor allem die protestantischen Christen auf den Thesenanschlag Martin Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg zurück. Aber nicht nur für die evangelische Kirche ist dieser Reformationstag ein wichtiges Datum. Vielmehr gilt der 31. Oktober 1517 für die folgende deutsche Geschichte insgesamt als eine wegweisende Zäsur. Auch als Katholik nehme ich deshalb mit Bedauern zur Kenntnis, dass der Reformationstag im gelebten Bewusstsein durch einen Kinderspaß verdrängt zu werden scheint.
Es steht zu hoffen, dass das große Reformationsjubiläum in drei Jahren eine neue Sensibilität im Umgang mit diesem Schlüsseldatum der deutschen Geschichte bewirken wird. Auch unsere Stadt ist ja in der Person des ehemaligen Stiftsgeistlichen Jörg Kreutzer, der um 1524 in St. Martin predigte, ein wenig mit der deutschen Reformationsgeschichte verbunden. Weitere wichtige Gedenktage für die evangelischen Christen sind natürlich der Buß- und Bettag am 19. und der Totensonntag am 23. November.

Der 1. November hat sich zu einem Tag des allgemeinen Gedenkens an unsere Verstorbenen entwickelt. Ursprünglich handelt es sich bei Allerheiligen um ein christliches Fest zu Ehren aller Heiligen, besonders derer, denen im bisherigen Jahreskreis noch kein einzelner Gedenk- bzw. Festtag gewidmet war. Das eigentliche Gedenken der Verstorbenen wird in der römisch-katholischen Kirche am 2. November, dem sogenannte Allerseelen-Tag begangen. Die traditionelle Gräbersegnung gehört von daher zu diesem Tag, findet aber heute meistens schon am Vortag statt, was der gewandelten Bedeutung des Hochfestes Allerheiligen im Volksbewusstsein Rechnung trägt.

Der 9. November ist für uns Deutsche ein äußerst ambivalent geprägter Gedenktag. In diesem Jahr wird die sogenannte Maueröffnung vor 25 Jahren in den Medien wohl breiten Raum einnehmen. Doch mit dem 9. November verbindet sich auch die schmerzliche und beschämende Erinnerung an die Pogromnacht von 1938, als die Nazi-Machthaber in Deutschland gezielt und brutal gegen jüdische Menschen, deren Gotteshäuser und Besitz vorgingen. Die Stadt Forchheim wird am 9. November 2014 in der Wiesentstraße durch die Niederlegung eines Gebindes am Synagogenmahnmal des Ereignisses und der Opfer gedenken.

Abwassergebühren steigen ab 2015

Seit Gründung des Stadtwerke Forchheim Kommunalunternehmens im Jahr 2007 wurden in die Stadtentwässerung Forchheim rund 30 Millionen Euro investiert. Davon flossen 18 Mio. Euro in das Kanalnetz und 12 Mio. Euro in die Kläranlage Forchheim.

Sendereihe „Forchheim Stadt und Land – attraktiv und lebenswert“

TV Oberfranken zeigt in einer 19-teiligen Sendereihe „Forchheim Stadt und Land – attraktiv und lebenswert“ unter anderem einen 3:00-minütigen Fernsehbeitrag über Forchheim. Am Donnerstag, den 23. Oktober um 18 Uhr, wird die Produktion in der Sendung „Oberfranken Aktuell“ gesendet. Die Sendereihe wird von der Volksbank Forchheim eG als Premiumpartner präsentiert. Danach steht der Beitrag mit allen Nutzungsrechten als Werbematerial der Stadt Forchheim zur Verfügung.

Push-Nachrichten aus Forchheim - Die neue Forchheim App informiert Bürger und Gäste mobil

Die Forchheimer eVisitCard-App stellt die erweiterte Visitenkarte der Stadt Forchheim dar. Sie richtet sich an Gäste unserer Stadt genauso wie an Bürger, die Informationen suchen. Die App verweist auf Veranstaltungen und Pressemitteilungen der Stadt. Wenn gewünscht, landen Push-Nachrichten auf dem Smartphone, Tablet oder PC.
 

Aids-Parcours im Jugendhaus Forchheim

Aufgrund des Erfolges und der hohen Nachfrage im letzten Jahr findet vom 20. bis 24. Oktober 2014 zum zweiten Mal der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelte Mitmach-Parcours zu Aids, Liebe und Sexualität im Jugendhaus Forchheim statt.