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Metropolregion

Leben findet innen stadt

Kampagne Fairtrade Town

Stadtgespräch

Dr. Uwe Kirschstein

Liebe Forchheimerinnen und Forchheimer,
 

Waren vor 15 Jahren die Begriffe des „demografischen Wandels“ und der „Migration“ noch etwas, mit dem sich eher Experten befassten, werden die direkten Auswirkungen beider Entwicklungen zwischenzeitlich für alle Bürgerinnen und Bürger im eigenen Alltag zunehmend spürbar. Dies betrifft Menschen aus Regionen, die von Abwanderung und Bevölkerungsverlust betroffen sind, ebenso wie solche, die mit Zuwanderung und Bevölkerungszuwachs umzugehen haben.

Stadt und Landkreis Forchheim gehören zu den sogenannten „Gewinnern“ von demografischem Wandel und Migration, was vor allem eine Folge der allgemein positiven wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Stärkung der Bildungs- und Forschungsstandorte innerhalb der Metropolregion Nürnberg ist. Dies bedeutet schon heute, dass Forchheim kontinuierlich wächst, was sich vermutlich in seiner Dynamik in den kommenden beiden Jahrzehnten noch weiter verstärken dürfte.

Für eine Kommune sind damit Chancen und Herausforderungen gleichermaßen verbunden. Wenn es gelingt, ausreichend Wohnraum für neue Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, kann sich dies mittel- bis langfristig positiv auf die Steuereinnahmen einer Kommune auswirken. Wer hier lebt und nicht nur zum Arbeiten einpendelt, trägt durch seinen Steueranteil erheblich mehr zum Erhalt oder gar Ausbau einer kommunalen Infrastruktur in all ihren Facetten bei. Es gilt also bei der Nutzung von Flächen auf eine Balance von Wohnen und Gewerbe zu achten. Darüber hinaus sollte man sich bei Flächen, die für eine Wohnnutzung vorgesehen sind, über deren Wertigkeit Gedanken machen. Flächen sind ein begrenztes Gut und können eben in der Regel über einen sehr langen Zeitraum hinweg nur einmal bebaut werden. Man sollte sich also sehr genau überlegen, wie man für möglichst viele Menschen, ob nun Einheimische oder Zuzügler, den Traum von den eigenen Vier-Wänden wahr werden lassen kann.

Das Älterwerden der Bevölkerung sowie das Bevölkerungswachstum wird Forchheim mit seinen Ortsteilen verändern. Dieser Wandel wird tiefgreifend sein und nicht nur bauliche, sondern auch soziale Aspekte betreffen. Ein solcher Veränderungsprozess stellt einen Kraftakt dar. Dies gilt natürlich auch für die Finanzierung der notwendigen Investitionen, die der Stadt Forchheim in diesem Zusammenhang noch bevorstehen werden.

 
Ihr

Dr. Uwe Kirschstein

 

Kleines Fahrzeug für maximale Sicherheit

Zum ersten Mal wird die Stadt Forchheim in diesem Jahr ein Kleineinsatzfahrzeug (KEF)
mit Feuerwehrausrüstung im Rahmen der Brandwache aus dem Annafest einsetzen.

Sams-Erfinder Paul Maar ins Goldene Buch der Stadt eingetragen

Jeder kennt es, das respektlose, vorlaute und liebenswerte Sams mit den roten Haaren - das Sams von Paul Maar. Der Bamberger Kinderbuchautor hat sich nun im Pfalzmuseum Forchheim in das Goldene Buch der Stadt Forchheim eingetragen. Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein begrüßte den prominenten Gast mit den Worten: „Paul Maar sehe ich in der Tradition großer Namen der Kinderbuchliteratur wie Astrid Lindgren, Erich Kästner und Cornelia Funke.

Königinnentreffen auf dem Annafest

Hoheiten geben sich am Samstag den 22. Juli 2017 in Forchheim die Ehre: Zum ersten Mal findet hier ein Königinnentreffen statt. Produktköniginnen aus ganz Bayern besuchen die Forchheimer Altstadt und nehmen am Annafestzug teil!

Neue Parkregelung für Linienbusse

Die Stadt Forchheim teilt mit, dass während des Annafestes die Bushaltestellen in die Konradstraße zwischen Unterer Kellerstraße und Anna-Schule verlegt werden. Hierzu wird ein Sonderstreifen angelegt, der nur von Bussen benutzt werden darf.