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Metropolregion

Leben findet innen stadt

Kampagne Fairtrade Town

Auf ein Wort

Oberbürgermeister Franz Stumpf

Historiker und Medien thematisieren in diesen Tagen ausführlich das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren. Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Wehrmacht bedingungslos gegenüber den amerikanischen Streitkräften, am 9. Mai gegenüber der Roten Armee in Karlshorst. Aus diesem Ereignis resultierten verschiedene, ja gegensätzliche Zeiterfahrungen.

 

Für Forchheim war der Krieg bereits gute drei Wochen vorher zu Ende. Am Morgen des 15. April 1945 um 7 Uhr erreichte ein US-Spähtrupp auf dem Schienenweg, mittels einer Draisine von Eggolsheim kommend, den Forchheimer Bahnhof und das Postamt. Um 11 Uhr erfolgte die Übergabe der Stadt. Nazi-Bürgermeister Förtsch hatte sich aus dem Staub gemacht und zuvor die Verwaltungsgeschäfte dem Kämmerer Schwarz übergeben, der die Aufgabe an den früheren Bürgermeister Karl Strecker weitergab.

 

Doch die Amerikaner setzten am 25. April den Sozialdemokraten Fritz Ruckdeschel als Bürgermeister ein, der allerdings nach der ersten freien Stadtratswahl am 27. Januar 1946 von Konrad Karnbaum (CSU) abgelöst wurde. Trotz dieser raschen Amtswechsel und der letztlich in den Händen der Amerikaner liegenden Obergewalt waren damit die Weichen auf Demokratie gestellt. Unsere Stadt war am 15. April 1945 durch US-Streitkräfte von 12jährigem Terror und Diktatur befreit worden. An dieser Feststellung führt keine Sichtweise, ganz gleich von wem, vorbei. Für nicht wenige unserer damaligen jüdischen Mitbürger kam diese Befreiung leider zu spät: Die letzten von ihnen, denen eine rettende Emigration nicht möglich gewesen war, wurden in den Jahren 1942 bis 1944 deportiert und ermordet.

 

Kriegsende und Befreiung Forchheims verliefen unblutig und ohne wesentliche materielle Schäden – ein Verdienst von Amtsrichter Dr. Karl Poiger und ebenso der Einsicht der Amerikaner geschuldet. Bald nach Kriegsende setzten große Zuwanderungen von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten ein. Natürlich nahmen sie nach z. T. traumatischen Erlebnissen das Kriegsende anders wahr als die Menschen in Bayern. Ihr Schicksal soll in der Erinnerung an 1945 nicht unerwähnt bleiben und auch nicht vergessen werden. Schrittweise wurden sie in die Forchheimer Lebensgemeinschaft aufgenommen und integriert. Sie trugen wesentlich zum Wiederaufbau unseres Gemeinwesens bei.

Verkehrskonzept der DB ProjektBau GmbH liegt vor

Die DB ProjektBau GmbH stellte am Montag, den 13. April, im Rathaus unter anderem das Verkehrskonzept für Forchheim für den Zeitraum der Umbaumaßnahmen der Bahnstrecke vor.

Die Maßnahmen sind unterteilt in zwei Bauabschnitte; die Bauvorbereitung für den ersten Bauabschnitt im Süden Forchheims ist für Februar 2016 geplant, der zweite Bauabschnitt beginnt Anfang 2019 mit der Errichtung einer provisorischen Fußgängerbrücke als Ersatz für die Piastenbrücke.

Tag des Bieres am 23. April – Einladung zur Bierkellerführung

Traditionell steht in Deutschland der 23. April in jedem Jahr ganz im Zeichen des Bieres. Denn am 23. April 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot proklamiert, und seitdem gilt per Gesetz: In das Bier gehört nur Wasser, Hopfen und Gerste (die Hefe wurde erst später erwähnt, als man in der Lage war, Hefe herzustellen). Zur Feier dieses ältesten Lebensmittelgesetzes der Welt lädt die Stadt Forchheim zur gratis Bierkellerführung ein.

Spiel- und Bolzplätze

Buckenhofen - Schleuseninsel (ab 3 Jahre)
Balancierbalken, Doppelfederwippe ("Spaßvogel), Doppelreck, Doppelringe, Doppelschaukel, Dreifach-Reck, Einpunkt-Schaukel, Karusell (Roty), Holzhütte mit Sitzgelegenheit (1), Holzhütte mit Sitzgelegenheit (2), Kamelritt, Kletterturm (mit Free Climbing Elementen), Liegestütz, Rutsche, Sechseckschaukel (mit Autoreifen), Seilbahn, Tischtennisplatte, Wechselsprung.

Das Garten- und Friedhofsamt und die Försterei laden zum Tag der offenen Tür ein

Zum zweiten Mal nach dem Umzug in die Nähe des Finanzamtes, in die Dechant-Reuder-Straße 4, veranstalten auch heuer das städtische Garten- und Friedhofsamt und die Stadtförsterei am Sonntag, dem 26. April, wieder einen Tag der offenen Tür.