Sie befinden sich hier: Forchheim.de » Leben in Forchheim » Bürgerservice & Verwaltung » Stadtanzeiger

Metropolregion

Leben findet innen stadt

Kampagne Fairtrade Town

Auf ein Wort

Oberbürgermeister Franz Stumpf

Licht! Was für eine Freude ist es jedes Jahr, wenn nach den vielen dunklen Wochen ab Mitte Januar die Tage mit zunehmender Geschwindigkeit immer heller werden. Das Licht sorgt nicht nur in der Natur dafür, dass der Saft in die Bäume schießt, sondern auch beim Menschen kehren Energie und Kraft zurück. Licht bedeutet neues Leben.

Kein Wunder also, dass in einer bäuerlich geprägten Welt mit engem Bezug zur Natur, der Festtag „Darstellung im Tempel“ oder früher „Maria Lichtmess“ am 02. Februar Ende und Beginn eines Dienstjahres markierte und nicht Silvester. Die Mägde und Knechte wurden entlohnt und bekamen einige Tage frei, um ihre Verwandten besuchen zu können. Wer wollte oder musste, wechselte die Dienststelle. Danach begann eines neues Jahr und damit der Kreislauf der Feldarbeit.

Mit dem Festtag „Maria Lichtmess“ erfährt aber auch die weihnachtliche Lichtsymbolik noch einmal einen Höhepunkt. Das Licht der Welt, das an Weihnachten geboren wurde, wird am 40. Tag nach seiner Geburt von seinen Eltern in den Tempel nach Jerusalem gebracht. Maria schließt nach jüdischer Tradition ihre rituelle Reinigung mit einer Opfergabe ab. Aber auch der erstgeborene Sohn muss als Eigentum Gottes ausgelöst und vor Gott dargestellt werden. Dieser Tag ist also eine Kombination aus Christus- und Marienfest, so wie das Leben eben männlich und weiblich ist.

Da wundert es nicht, dass diesem Ereignis im Tempel auch Mann und Frau als Zeugen beiwohnen – Simeon und die Prophetin Hannah. Zwei Alte am Ende ihres Lebens erkennen das Neue und schließen so den Kreis. Simeon soll nach dem Lukasevangelium Jesus als „ein Licht, das die Heiden erleuchtet“ gepriesen haben. Davon leitete man später die Lichterprozessionen und Kerzenweihen an diesem Festtag ab. Familien kauften auf Wachsmärkten, sogenannten Lichtermessen, den jährlichen Kerzenbedarf ein und ließen ihn weihen.

Darüber hinaus zeigt sich an Lichtmess aber auch wie stark christliche Feste heidnisches Erbe integriert haben. Schon die alten Kelten feierten den Beginn des Frühlings Anfang Februar und nicht erst im März. Auch bei ihnen war diese Zeit mit rituellen Reinigungen verbunden. Der Mensch spürt, dass das neue Leben bereits begonnen hat, auch wenn es noch im Verborgenen liegt.

Ihr

 

Franz Stumpf
Oberbürgermeister

Behelfssteg in der Unteren Kellerstraße wird stufenlos

Im Nachgang zur vergangenen Stadtratssitzung hat die DB Netz AG nun eine geänderte Planung des Behelfsstegs an der Unteren Kellerstraße vorgelegt: Die bauzeitliche Fußgängerüberführung im Bereich der Piastenbrücke sieht nun keine Stufen mehr vor; eine barrierefreie Nutzung sei nun gegeben, so die DB Netz AG.

Lärmschutz für die neuen Wohnbaugebiete in Kersbach möglich gemacht

Forchheim sucht eine neue Bierkönigin

Nach dem Ende der Regentschaft von Laura I. als Forchheimer Bierkönigin suchen die Forchheimer Brauereien zusammen mit der Stadt Forchheim eine neue Bierkönigin für die nächsten zwei Jahre.

Verkehrsbehinderungen am Sonntag 07.02.16

Wegen des Faschingszuges wird es in der Zeit von ca. 12.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr im Stadtgebiet Forchheim zu Verkehrsbehinderungen kommen.