Mit Forchheim-Mini spielerisch in die Welt der "Großen" eingetaucht!

In diesem Jahr fand wieder vom 03. – 05. September das Ferienprogramm Mini-Forchheim statt, das als kulturpädagogisches Projekt für Kinder und Jugendliche seit vielen Jahren von Bürgerzentrum-Mehrgenerationenhaus Forchheim sowie der Offenen Jugendarbeit Forchheim-Nord veranstaltet wird. Zusammen mit vielen weiteren Forchheimer Unternehmen, Kirchengemeinden, Vereinen und Organisationen bauen die Veranstalter*innen ein Mini-Forchheim ganz nach dem großen Vorbild als Spielstadt auf. Kinder und Jugendliche von 8 bis 15 Jahren können so auf spielerische Weise verschiedene Berufe ausprobieren oder bei unterschiedlichen Kreativ- und Unterhaltungsangeboten mitmachen.

Da ich weiß, wie viel organisatorischer Aufwand hinter einem solchen mehrtägigen Projekt steckt, möchte ich mich an dieser Stelle ganz besonders bei den Veranstaltern*innen sowie den Unterstützern*innen des Projekts für Ihr Engagement bedanken. Sie ermöglichen den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen unabhängig von Herkunft oder Bildungshintergrund neue Erfahrungen. Durch Ihr Mitwirken lernen unsere Jüngsten Berufe und Menschen ihrer Stadt kennen, denen sie ohne Mini-Forchheim vielleicht nicht so einfach begegnet wären.

Als Oberbürgermeister des großen Forchheims unterstütze ich Mini-Forchheim von ganzem Herzen. Ich genieße die Begegnung mit Kindern und Jugendlichen, weil mir deren neugierigen Fragen und spontanen Vorschläge einfach Spaß machen und ich schon so manch wertvolle Anregung für meine eigene tägliche Arbeit daraus ziehen konnte. Ich mache keinen Unterschied zwischen Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen – für mich sind alle Bürger*innen meiner Stadt gleich wichtig. Außerdem unterstütze ich das pädagogische Konzept, das hinter den Mini-Städten in Deutschland und Europa steht. Kinder sind von Natur aus wissbegierig und wollen Dinge ausprobieren. In der Modellstadt dürfen sie selbst entscheiden, was, wann und wie sie etwas im Spiel lernen wollen. Sie müssen ihre Phantasie einsetzen, um in andere Rolle zu schlüpfen. Im Spiel ist vieles möglich, weil man ohne Angst einfach mal machen und ausprobieren kann. Das Lernen durch Versuch und Irrtum ist aus meiner Sicht eine ganz wichtige Erfahrung. Voraussetzung dafür ist aber ein positiver Umgang mit Fehlern.

Ich hoffe, dass es noch viele Jahre Mini-Forchheim geben wird und sich die Stadt weiterhin genauso gut entwickelt wird wie ihr großes Vorbild!

Ihr
Dr. Uwe Kirschstein
Oberbürgermeister