Kulturplanung

Forchheims geographische Lage zwischen den Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Bamberg garantiert nach wie vor eine hervorragende Verkehrsanbindung. Gleichzeitig bedeutet die kulturelle Konkurrenz der Städte eine starke Herausforderung. Die Kulturverwaltung der Stadt Forchheim ist bisher dezentral organisiert und auf verschiedene Ämter und Referate verteilt.

Aktuell stellt sich jedoch die Frage, ob die kulturelle Entwicklung mit der wirtschaftlichen Schritt halten kann.In den 1980er Jahren wurde der Begriff „Kulturwüste Forchheim“ geprägt. Mittlerweile lassen jedoch mannigfache Bemühungen seitens zahlreicher engagierter, ehrenamtlich kulturschaffender Vereine, aber auch Initiativen der Stadt-und Kreisverwaltung oder der Kirchen die Kultur wachsen. Es gibt zahlreiche Bildende Künstler, einige Kunsthandwerker, Ballett-und Tanzschulen sowie ein Kino. Große (Kultur-)Events wie das „ZirkArt-Festival“, die „Afrika-Kulturtage“, der „Kunsthandwerkermarkt“, der „Blätterwald“, das „Stadtfest“ oder das „Annafest“ locken auswärtiges Publikum nach Forchheim. Dass es jedoch immer noch Defizite auf vielen Ebenen der Kulturentwicklung gibt, hat die Politik nun handeln lassen:

Der Prozess der Kulturentwicklungsplanung in Forchheim mit allen Vor-und Nachbereitungsmaßnahmen erstreckte sich über ungefähr eineinhalb Jahre (Januar 2018 bis Juli 2019). In seiner Sitzung vom 11. Juli 2019 hat der Haupt-, Personal- und Kulturausschuss der Stadt Forchheim den Abschlussbericht des Kulturentwicklungsplanes angenommen und die Verwaltung mit der Umsetzung der darin vorgeschlagenen Maßnahmen beauftragt.