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Kultursommerquartier im Königsbad: Stimmungsvoller (Frei-)Raum für die Kultur

Eine Perspektive gab das neu gegründete Kulturamt der Stadt Forchheim der von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Kulturszene in diesem Sommer mit dem Projekt „Kultur-Sommerquartier im Königsbad“: „Ihr könnt euch glücklich schätzen, dass es in Forchheim ein paar ,Spinner´ gibt, die sich weigern, sich eine Welt ohne Theater und Zirkus vorzustellen!“, mit diesen humorvollen Worten und natürlich einem Augenzwinkern moderierte Matthias Romir im Kultursommerquartier die Veranstaltung „ZirkArt kompakt“ an. Damit brachte er die zwiespältigen Gefühle der Kulturschaffenden nach der schweren Corona-Lockdown-Zeit treffend zum Ausdruck.

Und sie kamen und spielten mit Begeisterung: Plante das Kulturamt anfangs mit zehn bis zwölf Veranstaltungen, wurden daraus bis Ende des Sommers erfreulicherweise zwanzig Einzelveranstaltungen und ein Festivalwochenende mit dem „ZirkArt kompakt“. Über 3000 Besucher kamen so nach langer Pause endlich wieder in den Genuss Kulturveranstaltungen aller Arten live zu erleben.

„Die Nachfrage von Seiten der örtlichen Kulturinitiativen war weit größer als gedacht. Alle, die im Sommerquartier aufgetreten sind, lobten das Ambiente, die technische Betreuung und die Umsetzung der Hygienemaßnahmen“, so Lorenz Deutsch, Leiter des Kulturamtes.

Das Entwickeln, Fortschreiben und Einhalten des Hygienekonzeptes war neben der Bereitstellung des Ortes eine zentrale zeitraubende Aufgabe, die die Stadt Forchheim für die Kulturinitiativen übernommen hat. So konnten sich die Akteur*innen voll auf das Bühnengeschehen konzentrieren ohne sich allzu intensiv mit den sich ständig ändernden Vorgaben befassen zu müssen.

Der Aufwand, der mit kurzer Vorlaufzeit von den verschiedenen Ämtern (Kulturamt, Veranstaltungsamt, Bauhof, Öffentliches Grün) und dem Königsbad geleistet werden musste war in diesem Jahr enorm, macht aber eine Nutzung in den kommenden Jahren einfacher.

Denn das Areal soll nach Willen des Haupt- Personal und Kulturausschusses auch in den kommenden Jahren für (Frei-)Raum für die Kultur zur Verfügung stehen.

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Kulturamt