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Kampfhunde

Kampfhunde sind Hunde, bei denen auf Grund rassespezifischer Merkmale, Zucht oder Ausbildung von einer gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen und Tieren auszugehen ist.

Kampfhunde werden in zwei Kategorien aufgeteilt (siehe Anhang).

Die Haltung der Tiere der Kategorie 1 ist immer erlaubnispflichtig. Der Halter muss ein berechtigtes Interesse nachweisen. Dies kann beispielsweise die Bewachung eines gefährdeten Besitztums sein. Reine Liebhaberei begründet dieses Interesse nicht. Die Hundehaltung ist an zahlreiche Auflagen und Bedingungen gebunden. Wenn Sie die Anschaffung eines Kategorie 1 Kampfhundes beabsichtigen, müssen Sie sich vorher mit dem Ordnungsamt in Verbindung setzen. Die Haltung ohne Erlaubnis wird mit Geldbuße bis zu 10.000 € geahndet.

Tiere der Kategorie 2 gelten so lange als Kampfhund bis der Halter den Nachweis erbringt, dass von dem Tier keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit ausgeht. Der Nachweis ist durch Vorlage eines Gutachtens eines öffentlich bestellten Sachverständigen zu erbringen. Stellt das Gutachten fest, dass keine Kampfhundeigenschaften vorliegen, erteilt das Ordnungsamt ein Negativzeugnis. Die Haltung ist trotzdem i.d.R. mit Auflagen verbunden. Das Sachverständigengutachten kann erst erstellt werden, wenn der Hund die Geschlechtsreife erlangt hat (ca. 1 Jahr). Für jüngere Tiere wird ein vorläufiges Negativzeugnis erstellt.

Diese Bedingungen gelten auch für Kreuzungen (Mischlinge) dieser Rassen untereinander oder mit anderen Rassen, sowie im Einzelfall auch für Hunde, die aufgrund ihrer Ausbildung eine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit besitzen.

Antrag:
Anträge auf Erteilung einer Halteerlaubnis, auf Erteilung eines Negativzeugnisses oder vorläufigen Negativzeugnisses können formlos gestellt werden.

Kosten:
Halteerlaubnis bis 400 €
Negativzeugnis 50 € (ggf. Auflagenbescheid 50 €)
Vorläufiges Negativzeugnis 50 €

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Kampfhunde - Kategorien.pdf52.36 KB