Kinderhort Sattlertor

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Neuigkeiten aus dem Hort

Wir wünschen allen Familien und Kindern ein frohes und schönes Osterfest und sonnige Osterfeiertage.

Allgemeine Informationen

Der Kinderhort Sattlertor ist eine familienergänzende Tageseinrichtung für schulpflichtige Kinder der 1.-6. Klasse und liegt im Zentrum unserer schönen Forchheimer Altstadt. Der Träger ist die Stadt Forchheim.

In unserem Kinderhort werden derzeit 75 Schulkinder in vier Gruppen betreut. Die Kinder der 1.-4. Klasse besuchen den Hort in der Karolingerstraße. Die Älteren der 4.-6. Klasse lernen und spielen in unserer Außengruppe in der Stauffenbergstraße.

Die meisten unserer Hortkinder sind Schüler der nahegelegenen Martingrundschule. Einige Kinder besuchen aber auch andere Forchheimer Schulen. 

    Unser Hort

    Unser Hort ist in zwei Gebäuden untergebracht. Beide Häuser arbeiten bei pädagogischen Projekten und Veranstaltungen eng zusammen. Das großzügige Außengelände der Karolingerstraße wird häufig von den Kindern der Stauffenbergstraße mitgenutzt.

    Karolingerstraße:

    Der Kinderhort befindet sich in einem gemeinsamen Neubau mit dem Kindergarten. Das komplette Gebäude ist ebenerdig. Gemeinsam mit dem Kindergarten nutzt der Kinderhort das Kinderbistro, die Küche und einen Mehrzweckraum. 

    Im grünen Bereich des Gebäudes befindet sich der Kinderhort. An den Eingangsbereich schließt sich die Gardeorbe an.

    Es gibt zwei Gruppenzimmer, drei Arbeitszimmer für die Erledigung der Hausaufgaben und einen Werkraum.
    Neben diesen Räumen gibt es noch zwei weitere Spielzimmer, die je nach den Bedürfnissen der Kinder gestaltet und verändert werden. Der großzügig gestaltete Flur lädt im vorderen Bereich mit Büchern aus der Hortbücherei zum Verweilen und Lesen in der integrierten Sitzlandschaft ein. Im hinteren Bereich findet sich ein Maltisch zum kreativ sein, malen und basteln. Hier ist auch Platz zum Bauen und Konstruieren.

    Außenbereich:

    Das Freigelände des Kinderhortes bietet den Kindern vielfältige Aktions- und Spielmöglichkeiten.

    Die Königinnenschaukel, der Seilgarten, ein Fußballplatz, ein Basketballkorb, ein kleiner Berg, ein Sandkasten, ein Bodentrampolin, ein Balancierbalken und eine Kletterwand laden zum Bewegen, Spielen, Toben und Hüpfen ein. Das Bauen von „Lagern“, eine Feuerstelle und ein Pool für heiße Sommertage ergänzen die vielfältigen Möglichkeiten. 

    In unserem Hortdorf, welches aus sechs Blockhüttchen besteht, können sich die Kinder ebenfalls miteinander spielen, sich zurückziehen und in Rollenspielen ausprobieren.

    Stauffenbergstraße:

    Für eine weitere Hortgruppe findet sich eine Dependance des Kinderhortes im zweiten und dritten Stockwerk eines nahegelegenen, angemieteten Hauses. Raumaufteilung und Einrichtung sind angelehnt an das pädagogische Konzept der Karolingerstraße. Über das Treppenhaus gelangt man in den zweiten Stock. Hier befinden sich die Garderobe, ein großzügiger Gruppenraum, zwei kombinierte Ess- und Hausaufgabenräume und die Küche. Im dritten Stockwerk gibt es einen weiteren Hausaufgabenraum, ein Konstruktionszimmer, einen Bewegungsraum und den Schwarzlichtraum.

    Tagesablauf

    So sieht ein Tag während der Schulzeit bei uns aus:

    nach Unterrichtsschluss:
    Die Kinder kommen in den Hort. Eine nette Begrüßung und aktives Zuhören über die Erlebnisse des Vormittages sind uns sehr wichtig.

    Für die Kinder beginnt je nach Unterrichtsende entweder die Hausaufgabenzeit, das gemeinsame Gruppengespräch oder das Mittagessen.

    Die Einnahme von (warmen) Mahlzeiten in Kindertageseinrichtungen gilt zunehmend als bedeutende Bildungssituation. Der Speiseplan gestaltet sich abwechslungsreich. Salat und Obst als Beilage sowie Milchprodukte ergänzen das Menü. Regionalen Produkten mit kurzen Anfahrtswegen geben wir aus Nachhaltigkeitsgründen den Vorzug. Unsere Küchenkräfte bereiten in der Großküche überwiegend frische Mahlzeiten für die Kinder zu.

    Die Kinder sind es gewohnt, nach dem Mittagessen Zähne zu putzen.

    Beim Gruppengespräch haben die Kinder die Gelegenheit, wichtige Dinge anzusprechen sowie Wünsche und Vorstellungen über den vor uns liegenden Nachmittag zu äußern. Die Kinder planen ihre Freizeit weitgehend selbstständig. Geführte Angebote und spezielle Themen werden eingebunden und demokratisch entwickelt.

    In der Hausaufgabenzeit werden die Kinder dazu angeleitet, ihre Hausaufgaben eigenständig und ordentlich zu erledigen.

    In der anschließenden Freizeit, bei Abenteuern, Bewegung, Aktionen und Projekten erleben die Hortkinder das Spiel als Bereicherung.

    Während der Abholzeit findet ein reger Austausch mit den Eltern statt.

    Hausaufgaben

    In ruhiger Atmosphäre werden die Kinder während der Hausaufgabenzeit individuell begleitet und unterstützt. Jedes Kind hat seinen eigenen Arbeitsplatz und seine festen Bezugspersonen, die die Stärken und Schwächen der Kinder erkennen, akzeptieren und damit arbeiten. Eine regelmäßige, intensive Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrkräften besonders in der Grundschulzeit findet statt. Die Erwartungen der Eltern und die der Lehrkräfte sollen erfüllt werden, soweit dies zum Wohle des Kindes geschieht und nicht über die Möglichkeiten des Hortes hinausgeht.

    Ferien im Hort

    Ferienzeit unterscheidet sich vom Hortalltag während der Schulzeit. Es sind  keine Hausaufgaben zu bewältigen und die Kinder treffen bereits am Morgen ein. Deshalb können besondere Aktionen und Projekte, erlebnispädagogische Programme, wie z.B. Lagerfeuer oder Ausflüge in die nähere Umgebung in den Ferien erweitert werden. Durch gemeinsame Erlebnisse außerhalb des Schulalltags werden Freundschaften neu geschlossen bzw. vertieft. 

    Pädagogik

    Wir orientieren uns an der Würde des Menschen, unabhängig von seinen Möglichkeiten und Grenzen.

     

    Pestalozzi formulierte:

     „Kopf - Hand - Herz"

     Kopf steht für den Intellekt, Hand für Fertigkeiten, Geschick und Herz für die Liebe. Pestalozzi wies darauf hin, dass Kopf und Hand dem Herz unterzuordnen sind.

     

    Diesem ganzheitlichen Ansatz folgen wir und leiten daraus Folgendes ab:

    • Eingliederung des Kindes in die Hortgruppe, sowie in den gesamten Hort
    • Sinnvolle Freizeitbeschäftigung
    • Unterstützung bei den Hausaufgaben und beim Lernen
    • Allgemeinbildung
    • Entwicklung der Persönlichkeit
    • Positive Beziehungen sowohl zwischen Kind und Kind, als auch zwischen Kind und Erzieher
    • Zusammenarbeit mit Schulen, Eltern und anderen Institutionen
    • Vorbereitung auf ein selbstständiges Leben 

     

    Dies kann nur umgesetzt werden, wenn

    • die Kinder zu selbstständigem Handeln angeregt werden und ihnen ein gewisses Maß an Freiräumen gewährt wird.
    • Ordnung und Disziplin gelehrt und vorgelebt werden.
    • den Kindern vermittelt wird, dass sie für ihr Handeln selbst verantwortlich sind und
    • mit der Konsequenz dessen zurechtkommen müssen.
    • das Selbstbewusstsein jedes einzelnen Kindes weiter gefördert wird.
    • Kinder eigene Grenzen erfahren, akzeptieren oder überwinden.
    • den Kindern multikulturelle Werte nahe gebracht werden.
    • ein sinnvolles Freizeitangebot stattfindet
    • lebenspraktische Fähigkeiten erlernt werden. 

     

    Im täglichen Miteinander gelingt es uns durch einen freundschaftlichen Umgang Folgendes zu verwirklichen:

    • Verständnis, Gefühle und Echtheit zu zeigen.
    • Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Kind und Erzieher zu gewährleisten.
    • Den Erzieher als Vorbild, Freund und zugleich als Respektsperson zu kennen.
    • Den Erzieher als Ansprechpartner bei Problemen zu wissen.

    Um dies umsetzen zu können ist es wichtig, dass sich Erzieher und Kinder auf der Basis gegenseitigen Vertrauens Fehler eingestehen und Schwäche zeigen können.

    Pädagogische Schwerpunkte

    In unserer täglichen Hortarbeit gibt es pädagogische Schwerpunkte und Bildungs- und Erziehungsziele, die wir durch unterschiedliche Projekte und Angebote fördern.

    Dabei ist es uns sehr wichtig, auf Bedürfnisse und Interessen der Kinder einzugehen und jedes einzelne Kind in seiner Individualität und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. 

     

    Folgende Schwerpunkte haben sich für uns herauskristallisiert:

    - Emotionalität und soziale Bildung

    - Partizipation und Kinderrechte

    - Bewegungserziehung

    - Sprachliche Bildung

    - Kulturelle Integration

     

    Unter dem Punkt "Projekte" finden Sie Beispiele für unsere pädagogische Arbeit. 

    Projekte

    PROJEKTARBEIT ist uns sehr wichtig, da die Kinder verstärkt ihre eigenen Themen und Interessen einbringen können und so aktiv selbst gestalten, was sie lernen möchten und womit sie sich auseinandersetzen wollen.Die Projekte greifen immer Themen aus der Lebenswelt der Kinder auf und werden in unseren Hortalltag integriert. 

    Im Folgenden finden sich Beispiele für Projekte im Hort.

     

     1. Das DORFPROJEKT als fester Bestandteil

    Im besonderen Maße dient unser Dorf-Projekt der sozialen Förderung. Auf unserem Außengelände ist ein Hortdorf aus verschiedenen Blockhäuschen aufgebaut. Diese Häuschen laden die Kinder zum Spielen ein. Die Häuser im Dorf werden je nach Situation vermietet und zweckbestimmt, so ist eines davon z. B. die Dorf-Bank. Ebenso übernehmen die Kinder im Hortdorf Aufgaben und Ämter z.B. Verkäufer im Dorfladen, Bankangestellter. Sie bereiten sich spielerisch auf das Leben vor, soziale Kompetenzen werden gestärkt, der Gemeinschaftssinn und Eigenverantwortung gefördert sowie der Umgang mit Geld und Waren geübt.

    Unser Hortdorf bietet den Kindern auch die Möglichkeit, Partizipation und Mitbestimmung aktiv zu erleben und auszuprobieren. Die Kinder entscheiden gemeinsam, wie die einzelnen Häuschen genutzt werden. Dieses Projekt soll nachhaltig das demokratische Grundverständnis fördern und die Kinder zu gesellschaftsfähigen Persönlichkeiten heranwachsen lassen. Die Kinder übernehmen im Hortdorf Verantwortung für die Dorfgemeinschaft. 

     

    2. Partizipation (Mitgestaltung - Mitbestimmung) und Kinderrechte

    "Die Kinderstube der Demokratie ist die Partizipation in der Kindertagesstätte"   (Rüdiger Hansen)

    Grundlagen einer funktionierenden Partizipation ist die Einhaltung der Kinderrechte, da Kinder besonders viel Schutz benötigen. Sie besagen, dass jedes Kind Rechte besitzt – ganz egal wo es aufwächst. Die Rechte gelten fast überall auf der Welt und wurden 1989 von der UNO beschlossen. Um ein Bewusstsein hierfür zu schaffen, vermitteln wir den Kindern diese Rechte und setzen diese in unserer pädagogischen Arbeit bewusst um. 

    Die Kinder wählen Hort-Bürgermeister, die ihre Interessen im Hortalltag vertreten. Sie erlernen hierbei ein demokratisches Grundverständnis und erleben, wie sie ihre Umwelt aktiv mitgestalten können. Die Bürgermeister dienen den Hortkindern als Sprachrohr. Die Kinder haben hierdurch die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen, Probleme anzusprechen und Bedürfnisse zu äußern. Als gewählte Vertreter setzen sich die Bürgermeister für eine gute Zusammenarbeit z.B. mit Erziehern und dem Elternbeirat und für eine gute Hortatmosphäre ein. Bei Festen und öffentlichen Veranstaltungen übernehmen die Bürgermeister repräsentative Aufgaben, beispielsweise das Halten einer Ansprache.

    Beim täglichen Gruppengespräch erleben die Kinder eine positive Gesprächskultur. Die Kinder planen und strukturieren ihren Tagesablauf selbst, z.B. zur Nutzung der Räume. Sie treffen gemeinsam demokratische Entscheidungen. Aktuelle Themen und Belange des Einzelnen werden angesprochen, ernst genommen und vertieft. Das Gruppengespräch bietet zu dem Raum, Konflikte innerhalb der Gruppe zu thematisieren und zu lösen. Der Kinderhort will die Kinder befähigen, sich anderen zuzuwenden, bei Diskussionen mitzureden, Entscheidungen zu respektieren und dementsprechend zu handeln. Die Kinder lernen in Kleingruppen, Konflikte zu lösen und die Beschlüsse mit zutragen und auszuhalten.

     

    3. Bewegung und Sport

    Nach dem Schulunterricht kommen die Kinder meist mit einem hohen Bedarf an Bewegung in den Kinderhort. Um dies auszugleichen gibt es vielfältige, frei zugängliche Gelegenheiten und Angebote. Sie sollen motivieren, anregen und Spaß machen. Der Hortgarten und der Mehrzweckraum bieten zu allen Jahreszeiten Bewegungsmöglichkeiten. So laden im Garten Fußballplatz, Grashügel, Seilgarten, Königinnenschaukel, Balancierbalken, Basketballkorb, Kletterwand, Bodentrampolin sowie ein gepflasterter Bereich und im Mehrzweckraum Sportgeräte wie Langbank, Kasten,  Weichbodenmatten zum Rennen, Toben, Fangen, usw. ein. Auch der nahe gelegene Stadtpark bietet Platz und Raum für Bewegung.

    Kontaktdaten

    Leitung: Frau Ulrike Haas

    Karolingerstraße 15 a
    91301 Forchheim

    09191 34155-20

    hort.sattlertor@
    forchheim.de

    Termine

    15.-26.04.2019
    Osterferienprogramm im Hort

    15.05.2019
    Elternabend für die neuen Horteltern

    18.05.2019
    Familienausflug in den Kletterwald

    06.07.2019   
    60-jähriges Jubiläum von Kita und Hort (Sommer-Sonne-Sattlertor)

    Öffnungszeiten

    In der Schulzeit:
    täglich von 11-17 Uhr

    In den Ferien: 
    täglich von 7-17 Uhr

    Schließtage im Hortjahr: 23 (immer in den Schulferien)

    Bildergallerie

    Anmeldung

    Die Anmeldewoche für das Schuljahr findet jeweils in der letzten Januarwoche statt.

    Sie können gerne telefonisch einen Termin vereinbaren. 

    Gebühren

    Monatliche Beiträge gestaffelt nach der durchschnittlichen Wochenstundenzahl:

    bis 4 Stunden    95,00 €
    4 bis 5 Stunden   100,00 €
    5 bis 6 Stunden   105,00 €
    6 bis 7 Stunden   110,00 €

    Verpflegungsentgeld  

    pro Tag 3,30 €
    Spielgeld monatlich 6,00 €