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Entsiegelungsprogramm von Bodenflächen im Stadtgebiet von Forchheim

Der Boden ist neben den Umweltmedien Wasser und Luft ein unersetzliches Naturgut. Er erfüllt zentrale natürliche Funktionen im Ökosystem wie die Schadstoff-Filterung, Wasser- und Nährstoffspeicherung, Lebensraum für Pflanzen und Tiere und nicht zuletzt stellt er die Lebensgrundlage für den Menschen dar. 

Der bereits hohe Versiegelungsgrad der Böden in den Städten nimmt aber stetig zu. Um diesem Trend entgegenzuwirken und ein Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem gefährdeten Gut Boden zu wecken, soll dieses Förderprogramm die Forchheimer Bürgerinnen und Bürger anregen, auf ihren Grundstücken unnötig versiegelte Flächen zu entsiegeln. 

Vorgehensweise

  • Nach Antragseingang (inkl. Angebot, Fotos und Planungsskizzen) beim Stadtplanungsamt der Stadt Forchheim, erfolgt einen Ortsbesichtigung
  • Sie bekommen eine schriftliche Bestätigung der Entscheidung zur Förderfähigkeit
  • Sie beauftragen Fachfirmen für die jeweilige Maßnahme. Die Beauftragung darf erst nach Ortsbesichtigung und Entscheidung zur Förderfähigkeit erfolgen. Auch Abrissarbeiten können schon als Beginn der Maßnahme gewertet werden und förderschädlich sein! Sollten sie die Arbeiten selbst ausführen, können nur Materialkosten geltend gemacht werden, die Sie per Rechnung nachweisen können.
  • Sie bezahlen die Rechnungen und reichen diese mit Zahlungsbestätigungen (im Original) beim Stadtplanungsamt der Stadt Forchheim fristgerecht ein. Das Einreichen von Fotos des Neuzustandes kann das Verfahren beschleunigen.
  • Die Förderung wird Ihnen von der Stadt Forchheim auf das genannte Konto überwiesen. Wichtig: Die Auszahlung der Förderung erfolgt nach Beendigung der Entsiegelungs/Begrünungsmaßnahme und nur entsprechend vorhandener Haushaltsmittel.