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Metropolregion

Leben findet innen stadt

Kampagne Fairtrade Town

Stadtgespräch

Dr. Uwe Kirschstein

Liebe Forchheimerinnen und Forchheimer,

Die Welt lässt sich nicht mehr so einfach in Schwarz und Weiß unterteilen. Alte Gewissheiten und Zuschreibungen lösen sich genauso auf wie gängige Vorurteile und Klischees. Da kam jüngst selbst die Parteivorsitzende der CDU durcheinander und begrüßte ihre Christdemokraten als Sozialdemokraten und jemand wie ich widerlegt das beliebte Vorurteil, dass Sozis nicht rechnen können und für Wohltaten ständig Steuergelder sinnlos zum Fenster rauswerfen.

In meiner Haushaltsrede 2019 war es mir besonders wichtig herauszustellen, dass die Stadt Forchheim unter meiner Amtsführung bei gleichbleibend hoher Investitionstätigkeit insgesamt ca. 9,3 Mio. Euro Schulden abgebaut hat. Die fetten Jahre mit hohen Steuereinnahmen haben wir also genutzt, um den Schuldenklotz am Bein der Stadt Forchheim deutlich zu verkleinern. Alle schwäbischen Hausfrauen dieser Nation wären stolz auf uns. Spaß beiseite, durch den Schuldenabbau haben wir die Handlungsfähigkeit der Stadt für die kommenden Jahre deutlich verbessert.

Fast alle Experten erwarten zukünftig für Bund, Länder und Kommunen einen Rückgang der Steuereinnahmen. Sollten gleichzeitig die Zinsen im Euroraum spürbar steigen, könnte dies hoch verschuldete Kommunen schnell in Bedrängnis bringen.

Bei aller Sparsamkeit darf aber nicht vergessen werden, dass zur viel zitierten Generationengerechtigkeit nicht nur der Schuldenabbau, sondern auch Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge gehören. Wenn über einen längeren Zeitraum nicht kontinuierlich und ausreichend Geld in Bereiche wie Wohnen, Mobilität, Bildung, Energie, Wasser, Abfall oder Kommunikation investiert wird, dann ist die Infrastruktur irgendwann derart kaputt gespart, dass man den aufgetürmten Sanierungsstau mit den zur Verfügung stehenden Steuergeldern nicht mehr abbauen kann.

In Deutschland werden mittlerweile überall die Folgen dieser über Jahrzehnte viel zu geringen Investitionstätigkeit in die öffentliche Infrastruktur sichtbar. Was für Straßen, Schulen oder Brücken gilt, das gilt im Übrigen erst recht für das Personal des öffentlichen Dienstes. Zu lange haben sich Politiker selbst auf die Schulter geklopft, wenn sie die Personalkosten in ihrem Zuständigkeitsbereich eingespart hatten. Wir brauchen aber im öffentlichen Dienst Personal in ausreichender Anzahl wie auch mit hoher Kompetenz, denn immer neue Gesetze und Verordnungen machen bestehende Aufgaben komplexer oder schaffen gleich vollkommen neue Themengebiete.

Bei wachsenden Kommunen wie Forchheim steigt außerdem die Arbeitsmenge schon allein durch den stetigen Zuwachs der Bevölkerung. Zu lange ist die Politik den Verheißungen einer Beratungsindustrie hinterhergelaufen und hat Kompetenzen in den eigenen Häusern abgebaut, um diese anschließend wieder für teuer Geld bei externen Dritten einzukaufen. So macht man eine Verwaltung abhängig und gibt letztlich die inhaltliche Kontrolle über Verfahren ab.

Wer das nicht will, muss jetzt anfangen, langfristige und tragfähige Konzepte zu entwickeln, wie Investitionslücken bei Infrastruktur und Personal der öffentlichen Hand geschlossen werden können, ohne dabei neue Schuldenberge anzuhäufen.

Das Motto muss also lauten: Sparen, wo möglich und investieren, wo nötig!

Ihr

Dr. Uwe Kirschstein

Die Stadtwerke Forchheim informieren über die Insolvenz der BEV

Die BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft hat am Mittwochabend Insolvenz angemeldet. Insgesamt dürften bis zu einer halben Million Kunden betroffen sein.
Die Stadtwerke übernehmen die Grundversorgung geschädigter Kunden. Für die betroffenen Kunden ist es erst einmal ein Schock, wenn der Energielieferant von heute auf Morgen den Saft abstellt, im

"Mit Paukenschlag und Trommelwirbel"

Hochschule für Musik Nürnberg kooperiert mit Pfalzmuseum Forchheim - Percussion-Ensemble kommt in der Konzertreihe "Young meets Old!" in die Kaiserpfalz
 
Nicht nur für die Ohren, sondern auch für die Augen: Zwei Marimbas, zwei Vibraphone und ganze Menge Trommeln bringt das Percussion-Ensemble der Musikhochschule in Nürnberg am 15. Februar 2019 um 19:30 Uhr unter dem Motto "Mit Paukenschlag und Trommelwirbel" ins Pfalzmuseum Forchheim.

Eintragung für das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“

Die Stadt Forchheim bildet für das Volksbegehren „Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen!“ (Kurzbezeichnung „Rettet die Bienen!“) vom 31. Januar bis 13. Februar 2019) einen Eintragungsbezirk.

Endgültige Route für den Faschingszug steht!

Der Jugendbeauftragte der Stadt Forchheim, Josua Flierl, teilt mit, dass die Route für den Faschingszug 2019 in der Stadt Forchheim nun endgültig festgelegt wurde. In großem Einvernehmen haben der Veranstalter, die "Närrischen Siedler Lichteneiche Forchheim e.V.", das städtische Ordnungsamt mit dem Straßenverkehrsamt und der Jugendbeauftragte der Stadt einen Kompromiss entwickelt, der die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger aufnimmt und sogar Raum für ein neues Veranstaltungshighlight gibt.