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Metropolregion

Leben findet innen stadt

Kampagne Fairtrade Town

Stadtgespräch

Dr. Uwe Kirschstein

Liebe Forchheimerinnen und Forchheimer,
 

Wer die Tage bis zum Ende meiner ersten Amtsperiode zählt, wird wissen, dass ich in wenigen Tagen „Bergfest“ feiere, und somit bereits seit zwei Jahren hinter dem Schreibtisch eines Oberbürgermeisters sitze. Ich betone die Sitzordnung deshalb so, weil mir ein geschätzter Mitarbeiter schon zu Beginn meiner Amtszeit die Weisheit mit auf den Weg gegeben hatte, dass die Dinge vor dem Schreibtisch vollkommen anders aussähen, als hinter dem Schreibtisch. Er hatte recht.

Mit der Verantwortung, für die Gemeinschaft aller Bürgerinnen und Bürger tragfähige Lösungen entwickeln zu müssen und neuen Einblicken als Chef in die Abläufe einer Stadtverwaltung, machte ich mich gemeinsam mit meinem Team vor zwei Jahren an die Arbeit. Über viele Themen, die uns in den kommenden Monaten intensiv beschäftigen sollten, war ich als Stadtrat mehr oder weniger informiert. Jetzt aber ging es darum, diese Themen zügig und ernsthaft voranzubringen und wo nötig, allzu eingefahrene Gleise zu verlassen, um endlich auch zu Lösungen und Ergebnissen zu kommen.

Erstellung und Beschluss eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) hatten seit 2008 auf sich warten lassen. Im Dezember 2017 konnte dieses ISEK, ohne das die Stadt Forchheim in Zukunft extrem wichtige Fördergelder nicht mehr hätte beantragen können, nach großen Mühen endlich beschlossen werden. Seit 1996 trug man sich bereits mit dem Gedanken einer Klinikfusion zwischen den Häusern in Forchheim und Ebermannstadt. Nach Jahren, in denen es kaum noch Bewegung gegeben hatte, konnte auch dieses zukunftsträchtige Projekt im Februar 2018 endlich beschlossen werden. Erstmals seit 2013 hatte man ab Sommer 2016 im Zusammenhang mit der Rathaus-Sanierung an einem echten und mit dem wichtigsten potenziellen Fördergeldgeber abgestimmten Nutzungskonzept gearbeitet. Auch wenn es noch einige Unwägbarkeiten auf dem Weg gibt, so konnte im November 2017 vom Stadtrat endlich ein fundiertes Raum- und Nutzungskonzept als Haus der Begegnung beschlossen werden. Auch die Entwicklung des Jahn-Geländes scheint nach acht Jahren endlich auf der Zielgeraden zu sein. So wurden seitens der Stadt alle rechtlichen Fragen geklärt und neue Heimstätten für die SpVgg Jahn und den ATSV gefunden, so dass jetzt eine bauliche Entwicklung des Geländes mit wichtigem Wohnraum für die Innenstadt in greifbare Nähe gerückt ist. Das Wohngebiet Pointäcker Süd mit ca. 240 Wohneinheiten sowie ein neuer Nahversorger für Kersbach wurden auf den Weg gebracht und in der Anna-Schule wird zukünftig ein Anbau mit zehn Räumen die Mittagsbetreuung für 180 Kinder sicherstellen.

Natürlich ist das nur ein Ausschnitt aus dem, was dank meiner Stadtverwaltung und vieler weiterer Unterstützer in den vergangenen 24 Monaten geleistet wurde. Aber das sind die Projekte, die nach meiner Überzeugung für die Entwicklung der Stadt von zentraler Bedeutung waren, und deshalb als erstes angepackt werden mussten.

Zum Abschluss möchte ich mich bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihr Vertrauen und die vielen bestärkenden Worte bedanken. Ich verspreche Ihnen, dass auch in den kommenden 24 Monaten mein Einsatz für das Wohl dieser Stadt nicht nachlassen wird.

 
Ihr

Dr. Uwe Kirschstein

Ehrenamtliche Wahlhelfer gesucht: Die Stadt Forchheim braucht Sie!

Die Stadt Forchheim sucht dringend ehrenamtliche Wahlhelfer für die bayerische Landtags- und Bezirkswahl am 14. Oktober 2018. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich beim Wahlamt der Stadt Forchheim, Herrn Dieter Walda, Tel.: 09191/714-230, wahlamt@forchheim.de melden.

Lotterkerle und Musketiere

Pfalzmuseum Forchheim: Leben und Leiden im 30jährigen Krieg
Szenen, Texte und Musik mit Rainer Streng, Rolf Böhm, Carolin Müller
Freitag, 27. April, 19:30 Uhr
Kostenbeitrag: 10,00 € pro Person
Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstr. 16, 91301 Forchheim

 

Schanzzeug, Samt und Stulpenstiefel

Pfalzmuseum Forchheim: Erlebnisführung zum 30jährigen Krieg
Samstag, 21. April 2018, 15:00 Uhr
Kostenbeitrag: 8,00 € pro Person
Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstr. 16, 91301 Forchheim

Der Dreißigjährige Krieg - Jahresthema im Pfalzmuseum Forchheim

Sonderausstellung „Jacques Callot - ,Les misères de la guerre´“ und Rahmenprogramm
Freitag, 20. April bis Sonntag, 10. Juni 2018, (Di. - So. 10 - 17 Uhr)
Eintritt: 5,00 €, erm. 3,50 €, Kinder unter 6 Jahren frei
Pfalzmuseum Forchheim, Kapellenstr. 16, 91301 Forchheim