Sie befinden sich hier: Forchheim.de » Kunst & Kultur » Rundgänge » Wegebeschreibung für den Rundgang "3000 Schritte" durch Forchheim

Metropolregion

Leben findet innen stadt

Wegebeschreibung für den Rundgang "3000 Schritte" durch Forchheim

Rathaus

Der Rundgang beginnt am Forchheimer Rathaus. Von hier aus laufen Sie zum Kriegerbrunnen, der sich ebenfalls auf dem Rathausplatz befindet, und biegen vor diesem links ab. Durch einen schmalen Durchgang zwischen Rathaus und dem sog. Frechshaus gelangen Sie zur St. Martinskirche. Um diese in ihrer ganzen Schönheit bewundern zu können, bietet es sich an, sie von links aus kommend einmal zu umrunden. Dabei  kommen Sie auch am Konradbrunnen vorbei, der den Kirchplatz zusätzlich bereichert. Gegenüber vom Haupteingang der Kirche eröffnet Ihnen ein kleines Gässchen den Weg, der Sie durch die Kapellenstraße zur Marienkapelle führt. Vor dem Eingang der Kapelle genügt eine Drehung um die eigene Achse, um den Ehemaliger Schüttspeicher, das Amtsgericht und den Eingang der Kaiserpfalz zu bestaunen.
 
 
St. MartinsturmBesonders fleißige Wanderer können einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, um von der St. Veit-Bastion aus, die über eine Treppe links vom Amtsgerichtsgebäude zugänglich ist, den Blick über weite Teile der Stadt schweifen zu lassen. Wenn Sie sich anschließend links an der Marienkapelle vorbei bewegen und am Pfalzgraben entlang weitergehen, erblicken Sie bald den Saltorturm, der - vom Eingang der Pfalz aus gesehen – hinter ihr steht. Genau gegenüber vom  Eingang des Saltorturms befindet sich eine kleine Gasse (Krottental), durch die Sie geradewegs auf das alte Salzmagazin zuspazieren können. Der Rundgang führt Sie anschließend links am Salzmagazin vorbei durch die Gassen des sog. Forchheimer „Krottentals“ vorbei am alten Krankenhaus zu einer kleinen Brücke, die Ihnen den Übergang über die Wiesent ermöglicht. Nach der Brücke finden Sie auf der linken Seite das Katharinenspital, während auf der rechten Seite die Wiesentstraße abzweigt. In dieser Straße befindet sich die Kammerersmühle, die im Volksmund auch als „Schiefes Haus“ bezeichnet wird. Nur wenige Schritte vom „Schiefen Haus“ entfernt steht ein Synagogengedenkstein, der an die ehemalige Forchheimer Synagoge erinnert. Einiger Meter weiter lassen sich dann Fischkästen am Rande der Wiesent begutachten, die den Forchheimer Fischhändlern schon seit Jahrhunderten zum Aufbewahren von gefangenen Fischen dienen.

Schiefe Haus
Die sog. Hundsbrücke, die sich an die Fischkästen anschließt, lohnt es sich deshalb zu überqueren, weil auf der anderen Flussseite eingebettet in die Häuser der Altstadt ein kleiner Platz liegt, in dessen Mitte der Forellenbrunnen steht. Wenn man inmitten des Platzes neben dem Brunnen steht, kann man in südlicher Richtung ein Storchennest auf einem alten Kamin sehen, das über den Dächern thront. Um von hier aus zur nächsten Station zu kommen, lassen Sie den Platz mit dem kleinen Brunnen rechts liegen und folgen dem Straßenverlauf der Hornschuchallee weiter. An der Weggabelung, auf die Sie bald stoßen werden, eröffnet sich ihnen geradeaus der Blick auf den Marktplatz. Um unserem Pfad durch die Altstadt weiter zu folgen, sollten Sie aber an der besagten Weggabelung rechts abbiegen, wo sich gleich zu Ihrer Rechten das Brauhaus Forchheim befindet. Wenn Sie dieses passiert haben und auf der selben Straße bleiben, sind es nur noch wenige Schritte, bis Sie den vor Ihnen liegenden Paradeplatz erblicken. Aus Ihrer Richtung kommend treffen Sie gleich am Anfang des Platzes auf das Gebäude der Alte Wache, das heute ein Cafe beherbergt. Etwa in der Mitte des Paradeplatzes lässt sich eine barocke Marienfigur mit zwei ihr zur Seite gestellten Engeln bestaunen. Der Weg unseres Rundgangs führt anschließend auf der Verlängerung der Fußgängerzone (Nürnberger Straße) stadtauswärts, wo nach wenigen Metern am linken Straßenrand die Gereonskapelle und das Ehemaliges fürstbischöfliches Amtshaus zu finden sind. Nachdem Sie der Nürnberger Straße noch etwas weiter in südlicher Richtung gefolgt sind, müssen Sie an der Raiffeisenbank links in die Torstraße einbiegen. Dort laufen Sie nach einigen Metern nach rechts durch das Nürnberger Tor, durch das einst auch Kirk Douglas im Film „Stadt ohne Mitleid“ schritt.
 Porta Vorchheimensis
Nach dem Durchqueren des Tores genügt ein Blick die Straße entlang nach rechts um das Herder-Gymnasium zu erspähen. Die folgende Etappe unserer „3000 Schritte“ führt geradewegs auf dieses zu. Nachdem Sie den wunderschönen Altbau der Schule betrachtet haben, müssen sie nur der Luitpoldstraße, auf der Sie sich bereits befinden, kurz folgen und dann nach rechts in ein kleines Gässchen einbiegen, das gegenüber der Raiffeisenbank wieder in die Nürnberger Straße mündet. Das Gebäude der Ehemalige fürstbischöfliche Kommandantur können Sie betrachten, wenn Sie von hier aus wieder stadteinwärts spazieren und erneut am Paradeplatz Halt machen. Dort befindet sich das historische Haus genau am gegenüber der „Alten Wache“ gelegenen Ende des Platzes. Als letzten Teil des Spaziergangs halten wir den Gang durch die Fußgängerzone mit all ihren interessanten Geschäften, die zu einem kleinen Einkaufsbummel einladen, zurück zum Rathaus für besonders reizvoll. Besonders auffallen wird Ihnen dabei auch diePorta Vorchheimensis und das Bächla, das sich mitten durch die Hauptstraße schlängelt.