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Umdenken bei der Deutschen Bahn am Bahnhof Kersbach,

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Ausbau der ICE-Strecke Nürnberg - Ebensfeld hat die Deutsche Bahn auch Pläne zur Erschließung und Gestaltung des Bahnhofs Kersbach vorgelegt. Die Stadt Forchheim hat in ihren Einwendungen diesen Planungen nicht zugestimmt und gefordert, dass ein kürzerer barrierefreier Zugang zum Bahngleis gebaut wird.
In etlichen Arbeitsgesprächen mit den Vertretern der Bahn hat Oberbürgermeister Franz Stumpf es nun erreicht, dass die Erschließung des Bahnhofs Kersbach auf der östlichen Bahnseite mit einer halbseitigen Tunnellösung erfolgt.

 

Ausführliche Pressemitteilung: 

Voraussetzung für das Umdenken der Bahn war allerdings, dass der Pendlerparkplatz von der Westseite der Bahnlinie auf die Ostseite verlegt wird. Der Stadtrat hat diese Verlegung bereits beschlossen und die Verwaltung entsprechende Grundstückskäufe zur Realisierung getätigt. Derzeit wird in dem entsprechenden Bauleitplanverfahren die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt (siehe entsprechende Bekanntmachung im amtlichen Teil dieses Stadtanzeigers). Vorteil dieser Verlegung ist nicht nur die bessere Erreichbarkeit des Bahnsteiges, sondern dass der Parkplatz von den Kersbacher Berufspendlern leichter genutzt werden kann.

Die geänderten Planungen zum Bahnhof Kersbach wird die Stadt Forchheim noch im Januar mit den zuständigen Stellen für den ÖPNV besprechen, damit die abschließenden Planungen beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht werden können.

Oberbürgermeister Stumpf dankt insbesondere auch der Bürgerinitiative aus Kersbach für ihren Einsatz, ohne deren Engagement die Umgestaltung des Bahnhofes in Kersbach sich sicherlich schwieriger gestaltet hätte.