Sie befinden sich hier: Forchheim.de » Kunst & Kultur » Sehenswürdigkeiten » Synagogengedenkstein

Metropolregion

Leben findet innen stadt

Kampagne Fairtrade Town

Synagogengedenkstein

SynagogengedenksteinEine Judengemeinde in Forchheim ist erstmals durch ein Pogrom 1298 belegt. 1400 wurde sie unter bischöflichen Schutz gestellt, jedoch schon 1499 durch Bischof Heinrich Groß von Trockau aus Forchheim wieder ausgewiesen. Mitte des 17. Jahrhunderts besaß Forchheim wieder eine jüdische Gemeinde, 1763 die drittgrößte des Hochstifts Bamberg. Die 1771 gebaute und 1808 vergrößerte Synagoge in der Wiesentstr. Nr. 15 wurde am Abend der „Reichskristallnacht“ am 9. November 1938 geschändet, verwüstet und am nächsten Tag gesprengt. Heute erinnert ein Gedenkstein an die Synagoge – er befindet sich gegenüber der ehemaligen Synagoge. Das betreffende Grundstück ist derzeit unbebaut.