1. Rathaus
Das Rathaus ist Ausgangs- und Endpunkt unserer Wanderung. Von hier wenden Sie sich nach links zur
2. Marienkapelle und dem bischöflichen Schloss (Kaiserpfalz).
Neben dem Amtsgerichtsgebäude am westlichen Paltzende fällt eine Grünanlage mit großen alten Robinien auf. Sie liegt auf der
3. Rote(n) Mauer
Von hier haben Sie einen herrlichen Blick auf den westlichen Stadtteil Burk mit der Pfarrkirche und die Hänge des Markwaldes. Entlang der Wallstraße biegen Sie kurz vor dem Gebäude der Martinsschule rechts ab und gelangen durch eine Mauerpassage zum
4. Stadtpark mit der altitalienischen Bastion
in der Mauersegler nisten.In der Sommerzeit kann man lebhafte Vögel gut beim Ein- und Ausfliegen und Füttern beobachten. Der Weg führt weiter durch den Park zum Saltorturm. In der Sattlertorstraße halten Sie sich links um zur
5. Großen Linde mit Wegkreuz
zu gelangen. Dieser etwa 200 Jahre alte, stattliche Baum steht verdienterweise unter städtischem Schutz (Baumschutzverordnung). Hier biegen Sie links ab und überqueren auf dem Fußgängersteg den Kanal (Regnitz) und die Autobahn, um zur
6. Alten Regnitzbrücke
zu gelangen; bis 1899 die einzige Brücke Forchheims über den Fluss. Sie laufen jetzt direkt auf die, von zwei Sommerlinden eingerahmte
7. Siechhaus-Kapelle
zu. Vor der Kapelle wenden Sie sich nach links und spazieren unter dem Dach alter Linden am
8. Regnitz-Altwasser
entlang, bis Sie zu einer schmalen Holzbrücke kommen. Hier überwintern besonders viele Enten, weil sie dort gefüttert werden. Nach Überqueren des Altwassers gehen Sie über den Fußgängersteg wieder zurück und biegen in die Merowingerstraße links ein. Vorbei am städtischen Hallenbad folgen Sie der Straße in einer langgezogenen Rechtskurve, bis Sie auf eine Baumreihe von etwa 75 Jahre alten
9. Ginkgobbäumen
entlang der von Brun-Straße stoßen. Diese Baumart gilt in China als heilig, und ist häufig in Tempelgärten zu finden. Jetzt überqueren Sie die Bamberger Straße und sehen die
10. Dernbach-Bastion
vor sich. Der obere Rondengang dieser barocken Festungsanlage ist hinter dem Park-Cafe begehbar. Auf der anderen Seite, die Stufen abwärts durch das ehemalige Alpinum, am Springbrunnen vorbei gelangen Sie in die Egloffsteinstraße, der Sie bis zur Abzweigung in die Waisenhausstraße folgen. Hierbei können Sie einen Blick auf die Rückfront des sogenannten Waisenhauses werfen, die ehemalige Dragonerkaserne, von Balthasar Neumann 1730-33 errichtet. In der Wiesentstraße angekommen biegen Sie links ein und sehen gleich das „Schiefe Haus“ von Forchheim,
11. Kammerer`s Mühle
ein jetzt als Gasthaus genutztes altes Fachwerkgebäude, das immer den Eindruck vermittelt, als könnten Häuser niemals umfallen. Nicht weit von der Kammerer's Mühle treffen Sie auf den
12. Synagogen-Gedenkstein
1982 errichtet zur Erinnerung an die gegenüber gelegene ehemalige Synagoge. Auf gleicher Höhe sind am Wiesent-Ufer
13. Fischkästen
aus Holz zu finden, in denen die schmackhaften Karpfen und Forellen aus den Teichen vor den Toren der Stadt seit langer Zeit vor ihrem Verzehr gewässert werden. Die Wiesent als Stadtfluss bringt neben ihrer gliedernden und gestaltenden Funktion in der Stadt auch Nutzen durch die umweltfreundliche Erzeugung von Strom. Durch das an die Hundsbrücke anschließende Lohmühlgässchen gelangt man über den Marktplatz („Säumarkt“) durch die Vogelstraße zur Grünanlage an der Dreikirchenstraße, den ein sehr großer Schnurbaum (Sophora japonica) schmückt. Jetzt stehen Sie unmittelbar vor der
14. Klosterkirche
die zu einem kurzen entspannenden Besuch einlädt. Sie folgen der Dreikirchenstraße und kommen zum Streckerplatz, der vom
15. Nürnberger Tor
einem ehemaligen Stadttor, dominiert wird. Die Torstraße mündet in die Nürnberger Straße, der man entweder nach links folgt um anschließend rechts in die Luitpoldstraße einzubiegen. Hier können Sie den prächtigen Bau des
16. Herder-Gymnasium
bewundern, oder Sie biegen in der Nürnberger Straße gleich nach rechts ab und laufen die
17. Hauptstraße mit dem Bächla
entlang zum Rathaus zurück. Dabei können Sie sich einen kurzen Blick auf den
18. Forchheimer Storch
gönnen, der von Ende April bis etwa Juli zur Brutzeit mit seiner Störchin und mehreren Jungen im Horst auf einem Kamin der Brauerei in der Badstraße sitzt. Direkt rechts neben der mit blauen Buchstaben bemalten Tauchschule können Sie Ihr Glück versuchen.