1989 erwirbt die Stadt Forchheim die "Kaiserpfalz". Wegen seiner einzigartigen Bausubstanz und der kostbaren Wandmalereien stuft das Bayerische Kultusministerium das Gebäude als „Denkmal von nationaler Bedeutung“ ein.
Diskussionen in der Öffentlichkeit: Soll das vertraute Bild des „Alten“ inmitten der Stadt nun gestört werden? Als angemessene Form entsteht eine „moderne Zutat“, die sich als solche durchaus zu erkennen gibt: Eine Lösung aus Glas, Metall und Sichtbeton schafft Transparenz für den Blick in das Gebäude, aber auch für den Blick am historischen Gebäude entlang.Grob bearbeiteter, durchgefärbter Sichtbeton stellt die farbliche Verbindung zum gealterten Sandstein her. Die neue Haupttreppe mit Lift an der Nordseite sichert heute den Zugang zur Kemenate und allen musealen Bereichen im Sinne des Personenschutzes und für eingeschränkt mobile Personen. Der Technikanbau, ebenfalls im Norden der Anlage errichtet, beherbergt die Energieversorgung der Gebäude. Die kulturhistorisch bedeutenden Raumeinheiten der Stadtburg bleiben unangetastet. 
Seit 2004 steht die „Kaiserpfalz“ wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung.Das Pfalzmuseum im Ostflügel ist heute Oberbegriff für drei Spezialmuseen unter einem Dach. 1300 qm Ausstellungsfläche und etwa 500 qm Nutzfläche bieten Platz für das Archäologiemuseum Oberfranken, das Stadt- und das Trachtenmuseum, für Events, Festivals, Märkte und Sonderausstellungen. Im Gewölbekeller wird ein Raum für museumspädagogische Aktivitäten genutzt. Innenhof und Graben und Erdgeschoss stehen Ihnen für Veranstaltungen offen. Den stimmungsvollen Gewölbekeller können Sie für private Feierlichkeiten mieten. Seit 1997 unterstützt ein Förderkreis die "Kaiserpfalz".