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Richtfest des Büro- und Entwicklungsneubaus der Siemens AG Healthcare

Für das neue Gebäude an der Siemensstraße 1 wurde fast so viel Stahl verarbeitet wie im Pariser Eiffelturm. Es entsteht das größte Bürogebäude in der Stadt  und die Siemens AG tätigte die größte Einzelinvestition in der Geschichte Forchheims, eine klare Aussage für den Standort. Am 13. Januar 2015 wurde das Richtfest bei strahlendem Sonnenschein gefeiert. Bis Ende März 2016 soll das Gebäude fertiggestellt sein.

 

 

Ausführliche Pressemitteilung: 

Mit 25.558 Quadratmeter Grundstücksfläche und einer Bruttogeschossfläche von 45.412 Quadratmeter bietet das neue Gebäude Raum für Forschung und Entwicklung  von röntgenbasierten bildgebenden Systemen in der Medizintechnik. Bei der Gestaltung des Gebäudekomplexes habe der Campus-Gedanke im Vordergrund gestanden, so Healthcare-Chef Prof. Dr. Hermann Requardt. 

Oberbürgermeister Franz Stumpf bezeichnet Siemens-Healthcare als ein Fundament für die regionale Wertschöpfungskette mit globalem Fokus. „Viele Zulieferer und Logistiker haben sich zwischenzeitlich angesiedelt. Die Investition des Hauses Siemens war sicher auch ein Grund dafür, dass der Freistaat Bayern in Forchheim ein Innovationszentrum für Softwarelösungen im Medizinbereich mit 10 Mio. Euro unterstützt.“

Auf die Frage nach den zusätzlichen Arbeitsplätzen, die im Neubau geschaffen werden, antwortet er salomonisch: „Ich kann nur sagen: Teile ich die Hauptnutzfläche durch die qm-Zahl meines Büros und die meines Vorzimmers könnten hier 723 Oberbürgermeister mit Vorzimmer untergebracht werden.“

Michael Sen, der Finanzvorstand von Siemens Healthcare, ging in seinen Grußworten auf die rechtliche Verselbständigung des Healthcare-Bereiches ein: „Siemens Healthcare ist Siemens. Nicht „auch“ Siemens und nicht „noch“ Siemens, sondern Siemens Healthcare ist Siemens - Punkt.“

Oberbürgermeister Franz Stumpf ist davon überzeugt, „dass es nicht auf die Rechtsform, sondern auf die entscheidenden Personen im Betrieb ankommt.“

Der Bau folgt einem straffen Zeitplan: Im Januar 2013 begannen die Planungen, der Baubeginn erfolgte im September mit Grundsteinlegung im Oktober 2013. Seit diesem Zeitpunkt waren täglich bis zu 120 Bauarbeiter im Schichtbetrieb auf der Baustelle tätig. Die Baugrube war so groß wie die Grundfläche des Kölner Doms.