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Musikschule - Schul- und Gebührenordnung

Schul- und Gebührenordnung
der Städtischen Sing- und Musikschule Forchheim

 

Die Sing- und Musikschule ist eine Einrichtung im Sinne der „Verordnung über die Führung der Bezeichnung Singschule und Musikschule (Sing- und Musikschulverordnung)“ vom 17. August 1984 und erfüllt damit deren Anfor­derungen an den fachlichen Aufbau, die Grundfachverpflichtung für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter, die Fächerbreite im Instrumentalunterricht, die Qualifikation und das Beschäftigungsverhältnis des Lehrpersonals, die Ordnung des inneren Betriebs und die soziale Gebührengestaltung. Für den Unterricht gelten die Rahmenlehrpläne des Verbandes deutscher Musik­schulen (VdM).

 

1. Zweckbestimmung, Gemeinnützigkeit

1.1 Die Städtische Sing- und Musikschule Forchheim ist eine Unterrichts- und Bildungseinrichtung der 
     Stadt Forchheim, die ausschließlich und unmit­telbar gemeinnützige Zwecke verfolgt.

1.2 Die Musikschule will junge Menschen frühzeitig zum Singen und Musizie­ren führen, und Freude und
     Verständnis für musikalische Betätigung in die Bevölkerung tragen. Sie ergänzt den Gesangs- und
      Instrumentalun­terricht der allgemein bildenden Schulen.

 

2. Aufgabe, Aufbau

2.1 Die Städtische Sing- und Musikschule Forchheim soll als Bildungsstätte für Musik die musikalischen
     Fähigkeiten bei Musikinteressierten jeden Alters erschließen und fördern. Die Heranbildung des
     Nachwuchses für das Laienmusizieren, die Begabtenauslese und Begabtenförderung so­wie die 
     vorberufliche Fachausbildung sind ihre besonderen Aufgaben.

         2.2 Die Musikschule bietet folgenden Unterricht an:

  • Musikalische Grundfächer
  • Die Musikalischen Grundfächer erschließen und fördern die musikali­schen Anlagen der Kinder. Die Teilnahme am vorbereitenden Unter­richt Musikalische Früherziehung und/oder Musikalische Grundausbildung ist daher Voraussetzung für die Zuteilung zum instrumentalen Hauptfachunterricht. Bei besonderer Begabung und Eignung kann auch früher mit dem Instrumentalunterricht in Gruppen begonnen werden. Die Entscheidung trifft die Schulleitung mit dem jeweiligen Fachlehrer.

    Musikalische Eltern-Kind-Gruppe
    In diesem Kurs werden Kinder von 2 bis 3 Jahren gemeinsam mit ei­nem vertrauten Erwachsenen (Mutter, Vater oder Großeltern) auf viel­fältige Weise zum Singen, Sprechen, Bewegen und Tanzen angeregt. Der Unterricht wird in Gruppen von 6 bis 8 Kindern einmal wöchentlich 45 Minuten erteilt.

    Musikalische Früherziehung (MFE)
    In die MFE werden Kinder ab 4 Jahren aufgenommen. Die Früherziehung soll sich über zwei Jahre erstrecken. Der Unterricht wird in Gruppen von 6 bis 10 Kindern einmal wöchentlich 45 Minuten erteilt.

    Musikalische Grundausbildung (MGA)
    Die Kurse der MGA werden als Eingangsstufe für Kinder im Grund­schulalter in Form einer Flöte- und Gitarrennsingklasse (Blockflöte oder Gitarre und gemeinsames Singen) durchgeführt. Die Grundausbildung soll sich über zwei Jahre erstrecken. Der Unterricht wird in Gruppen von 6 bis 10 Kindern einmal wöchentlich 90 Minuten erteilt.

    Gitarrenklassen
    Der Klassenunterricht mit Gitarre wendet sich an Kinder der 3. und 4. Klassen und ermöglicht einen Einstieg ins Gitarrespiel. Der Unterricht wird in Gruppen von 6 bis 12 Kindern einmal wöchentlich 45 Minuten erteilt. 

    Orff-Spielkreis
    In diesem Kurs können Kinder ab 6 Jahren an anspruchsvollere For­men des Instrumentalspiels und der Bewegung herangeführt und mit Inhalten der Musiklehre vertraut gemacht werden. Der Unterricht wird in Gruppen von 6 bis 10 Kindern einmal wöchentlich 45 Minuten erteilt.
  • Instrumental- und Vokalunterricht
  • In den Instrumental- und Vokalunterricht werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufgenommen. Der Unterricht in den Instrumental- und Vokalfächern wird in Gruppen zu 2 bis 4 Schülern oder als Einzel­unterricht erteilt. Die Gruppen sollen nach Alter und Vorbildung so zu­sammengesetzt sein, dass die besonderen Qualitäten des Gruppen­unterrichts genützt werden können. Über die Einteilung sowie erforder­liche Änderungen während des Schuljahres entscheidet die Schullei­tung. Ein Anspruch auf eine bestimmte Unterrichtsform und einem be­stimmten Fachunterricht besteht nicht.

    Folgende Hauptfächer werden unterrichtet:

    Tasteninstrumente:          Klavier, Keyboard,Cembalo, E-Orgel, Akkordeon
    Streichinstrumente:          Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass
    Zupfinstrumente:              Konzertgitarre, E-Gitarre, E-Bass
    Holzblasinstrumente:       Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon
    Blechblasinstrumente:     Trompete, Posaune, Horn, Tuba
    Schlaginstrumente:          Schlagzeug
    Vokalunterricht:               Stimmbildung
  • Ensemblefächer
  • Ensemblefächer dienen sowohl der Erweiterung und Vertiefung des im Unterricht gelernten als auch dem Musizieren in der Gemeinschaft. Zu diesen Fächern gehören Sing- und Spielkreise, Instrumentalensembles und der Chor. Die Teilnahme am Ensemble ist nur für Schüler mit ent­sprechenden Fertigkeiten auf dem jeweiligen Instrument möglich.
    Das Ergänzungsfach Musiktheorie beinhaltet in verschiedenen Kursen Allgemeine Musiklehre, praxisbezogene Analyse von Form und Har­monie sowie Musikgeschichte.

 

3. Gebühren

Für die Benutzung der Musikschule werden Gebühren erhoben, die in der Anlage zur Schul- und Gebührenordnung festgelegt sind.

 

4. Schuljahr

Das Schuljahr der Musikschule beginnt am 1. September und endet am 31. August des darauf folgenden Jahres. Die Feriendauer und unterrichts­freien Feiertage richten sich nach den für die allgemein bildenden Schulen geltenden Bestimmungen in Bayern. Bei einmaligen und kurzfristigen Unter­richtsausfällen (z.B. „Hitzefrei“ o. ä.) in den allgemein bildenden Schulen fin­det der Unterricht der Musikschule trotzdem statt. Während der Schulferien kann im Ausnahmefall Musikunterricht im instrumentalen oder vokalen Hauptfach- oder Ensemblebereich gehalten werden (z.B. bei Nachholunter­richt oder Ensembleproben).

 

5. Unterrichtsdauer

Die Unterrichtsdauer richtet sich nach dem Leistungsstand und der Leis­tungsbereitschaft des Schülers und den Erfordernissen des Unterrichtsfachs. Sie beträgt in der Regel in den musikalischen Grundfächern 45 Minuten und in den Instrumental- und Vokalfächern 30 oder 45 Minuten pro Woche.

 

6. Unterrichtsorte, Aufsicht

6.1 Der Unterricht findet in öffentlichen städtischen Gebäuden, vornehmlich im Gebäude der Martin-
     Grundschule, Wallstraße 17, statt. Ein anderer Unterrichtsort wird rechtzeitig von der
     Musikschule bekannt gegeben.

6.2 Eine Aufsicht durch die Lehrkraft der Musikschule besteht nur während der vereinbarten
      Unterrichtszeit. Bei variabel vereinbarten Unterrichts­zeiten gilt dies sinngemäß für die
      tatsächliche Unterrichtszeit. Die Auf­sicht beginnt und endet im Unterrichtsraum.

 

7. Instrumente, Unterrichtsmaterial

7.1 Grundsätzlich soll der Schüler bei Beginn des Instrumentalunterrichtes ein Instrument besitzen.
      Im Rahmen der Bestände der Musikschule kön­nen Instrumente gegen Gebühr bis zu einem
     Jahr ausgeliehen werden.

7.2 Noten oder andere für den  Unterricht benötigte Materialien sind in zumut­barem Umfang vom
     Schüler bzw. dem gesetzlichen Vertreter auf Emp­fehlung der Lehrkraft anzuschaffen.

 

8. Anmeldung

8.1 Anmeldungen können für das kommende Schuljahrvon Anfang April bis Ende Juni, mit dem
     entsprechenden Formular, bei der Musikschule erfolgen. Bei minderjährigen Teilnehmern ist die 
     schriftliche Zustimmung der gesetzli­chen Vertreter erforderlich. Ein Anspruch auf Aufnahme
     besteht nicht.

8.2 Bei der Anmeldung ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten, deren Höhe die Anlage zur Schul- 
      und Gebührenordnung vorschreibt. Mit der Anmel­dung wird die Bereitschaft erklärt, den
      Unterricht pünktlich und regelmä­ßig zu besuchen und die anfallenden Gebühren zu entrichten
      bzw. abbu­chen zu lassen. 

8.3 Mit der Unterzeichnung der Anmeldung erkennen die Schüler bzw. ge­setzlichen Vertreter die
      Schul- und Gebührenordnung der Musikschule in der jeweils gültigen Fassung an.

 

9. Aufnahme, Eignung

9.1 Gemeindeangehörige der Stadt Forchheim haben Vorrang vor Auswärti­gen. Kinder und Jugendliche haben Vorrang vor Erwachsenen.

9.2 Anmeldungen, die nicht berücksichtigt werden können, werden nach dem zeitlichen Eingang in
       eine Anmeldeliste aufgenommen. Scheidet ein Schüler im Laufe des Schuljahres aus, rückt
       der in der Warteliste Nächstplatzierte nach.

9.3 Die Neuaufnahme bzw. Nichtberücksichtigung wird dem Anmeldenden schriftlich mitgeteilt.

9.4 Bei Hauptfächern wird die Aufnahme von der Eignung abhängig ge­macht. Bei der
       Eignungsfeststellung entscheiden die Schulleitung gemeinsam mit dem jeweiligen Fachlehrer
       und ein oder mehrere Musiklehrer über die Eignung des Schülers.

 

10. Beendigung des Unterrichtsverhältnisses

10.1 Abmeldungen sind grundsätzlich nur zum Schuljahresende (31. August) möglich. Sie müssen
       der Musikschule bis spätestens 30. Juni schriftlich, mit dem entsprechenden Formular,
       zugehen. Erfolgt bis zum 30. Juni keine Abmeldung, verlängert sich das Unterrichtsverhältnis
       um ein Schuljahr.

10.2 Austritte während des Schuljahres sind grundsätzlich nicht möglich. Sie können nur bei 
       zwingenden Gründen erfolgen und sind schriftlich, mindestens vier Wochen vor­her, der
       Schulleitung anzuzeigen und von dieser zu genehmigen. Zwingende Gründe liegen vor bei
       Wegzug oder längerer nachgewiesener Krankheit.

10.3 Die Musikschule kann aus zwingenden Gründen das Unterrichtsverhält­nis jederzeit beenden
       oder unterbrechen, z.B. bei ungenügender Leis­tung, schwerwiegenden Verfehlungen oder
       Zahlungsverzug von über zwei Monaten. Dem Ausschluss soll eine Rücksprache mit dem
       gesetzli­chen Vertreter des Schülers bzw. eine Mahnung vorausgehen.

10.4 Bei einem genehmigten Austritt sind die Unterrichts- und Leihgebühren bis zum Ende des
       Monats zu zahlen, in dem die Genehmigung erteilt worden ist. Bei einem Austritt ohne
       Genehmigung oder einem Aus­schluss sind die Unterrichts- und Leihgebühren für das ganze
       Schuljahr zu entrichten.

 

11. Verhinderung des Schülers

Kann der Schüler den Unterricht ausnahmsweise nicht wahrnehmen, muss die Musikschule davon rechtzeitig verständigt werden. Dieser Unterricht geht in den Verfügungsbereich der Musikschule zurück und muss nicht nachgege­ben werden.

 

12. Unterrichtsausfall durch die Lehrkraft

Unterrichtsstunden, welche durch unvermeidliche Verhinderung der Lehrkraft ausfallen, werden vor- bzw. nachgegeben. Dies gilt nicht bei Erkrankung der Lehrkraft.

 

13. Leistungen und Verhalten des Schülers

13.1 Die Musikschule setzt voraus, dass sich jeder Schüler durch Mitarbeit im Unterricht und
       Zuhause um Fortschritte bemüht. Sollten sich im Laufe der Zeit keine Erfolge einstellen, hat die
       Schulleitung das Recht, das Unter­richtsverhältnis zu beenden. Der gesetzliche Vertreter ist
       vorher zur be­absichtigten Maßnahme zu hören.

13.2 Von den Schülern wird angemessenes Verhalten erwartet. Den Anord­nungen der Lehrkräfte ist
       Folge zu leisten. Alle Einrichtungen der Schule sind pfleglich zu behandeln.

 

14. Veranstaltungen

Die Teilnahme an den von der Musikschule angesetzten Vorspielen, Kon­zerten und weiteren Veranstaltungen einschließlich der hierfür erforderlichen Vorbereitungen sind Bestandteil des Unterrichts. Die Teilnahme kann durch die Schulleitung oder den Fachlehrer in zumutbarem Umfang gefordert wer­den.

 

15. Bescheinigung

Dem Schüler wird zum Schuljahresende eine Bescheinigung über den Unter­richtsbesuch, Fleiß, Fortschritte und Leistungen des Schülers von der Musik­schule ausgestellt.

Ein Schüler, der vor dem Ende des Schuljahres aus der Musikschule mit Ge­nehmigung der Schulleitung austritt, kann auf Wunsch eine Bescheinigung erhalten.

 

16. Gesundheitsbestimmungen

Beim Auftreten ansteckender Krankheiten sind die allgemeinen Gesundheits­bestimmungen für Schulen (insbesondere Bundesseuchengesetz zur Verhü­tung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beim Menschen) anzuwen­den.

 

17. Unfallversicherung, Haftung

17.1 Die Schüler der Musikschule sind unfallversichert.

17.2 Für Beschädigungen oder Abhandenkommen von Gegenständen ist eine Haftung durch die
       Stadt Forchheim ausgeschlossen. Für Personen- und Sachschäden, die den Schülern durch
       Dritte zugefügt werden, haftet die Stadt Forchheim nicht.
       Die Schüler bzw. deren gesetzliche Vertreter haften der Stadt Forchheim für Schäden, die von
       den Schülern verschuldet werden, nach den allge­mein gesetzlichen Bestimmungen.

17.3 Für Schäden an einem Instrument, die während der Ausleihzeit entste­hen, haftet der Schüler
        bzw. sein gesetzlicher Vertreter.

 

18. Inkrafttreten

Diese geänderte Fassung der Schul- und Gebührenordnung mit ihrer Anlage tritt mit Wirkung zum 01.09.2013 in Kraft.

 

Anlage
zur Schul- und Gebührenordnung
der Städtischen Sing- und Musikschule Forchheim

 

1. Gebührenschuldner

1.1 Gebührenschuldner sind

  • Erwachsene, die sich an der Musikschule anmelden,
  • gesetzliche Vertreter, die Kinder bzw. Jugendliche zum Unterricht anmelden.

1.2 Mehrere Gebührenschuldner haften als Gesamtschuldner.

 

2. Entstehen und Fälligkeit der Gebühr

2.1 Die Gebührenschuld entsteht

  • bei der Aufnahmegebühr mit der Anmeldung,
  • bei der Jahresgebühr mit dem Eintrittsmonat.

 2.2 Für den Besuch der Musikschule wird pro Schuljahr eine Jahresgebühr in zwölf Monats­raten
       erhoben.

 2.3 Bei der erstmaligen Aufnahme an der Musikschule wird eine Aufnahme­gebühr fällig.

 2.4 Die monatlichen Unterrichts- und Leihgebühren sind zusammen im Voraus zu ent­richten 
       und werden jeweils am zehnten eines Monats fällig. Die Gebüh­ren sind ohne Aufforderung auf 
       ein Konto der Stadt Forchheim einzu­zahlen bzw. durch eine Abbuchungsermächtigung von der
       Stadtkasse einziehen zu lassen.

 2.5 Eine Rechnung über Unterrichts- und Leihgebühren wird nicht ausgestellt.

 

3. Gebühren

3.1 Bei der erstmaligen Anmeldung an der Musikschule ist eine Aufnahme­gebühr von 10,00 € zu 
     entrichten. Die monatliche Jahresgebühr beträgt im Einzelnen:

  Forchheimer Schüler Schüler aus anderen Gemeinden

Erwachsene
(ausgenommen: Schüler, Studenten, Auszubildende)

Musikalische Früherziehung Gitarrenklasse, Eltern-Kind-Gruppe, Orff-Spielkreis 19,00 €
(jährlich 228,00)
22,00 €
(jährlich 264,00)
-
Musikalische Grundausbildung
(Flöten-/Gitarrensingklasse)
25,00 €
(jährlich 300,00)
30,00 €
(jährlich 360,00)
-
Hauptfächer:      
30 Min Einzelunterricht/Woche 60,00 €
(jährlich 720,00)
70,00 €
(jährlich 840,00)
80,00 €
(jährlich 960,00)
45 Min Einzelunterricht/Woche 90,00 €
(jährlich 1.080,00)
105,00 €
(jährlich 1.260,00)
120,00 €
(jährlich 1.440,00)
2er Gruppenunterricht/Woche 49,00 €
(jährlich 588,00)
58,00 €
(jährlich 696,00)
65,00 €
(jährlich 780,00)
3er Gruppenunterricht/Woche 37,00 €
(jährlic 444,00 €)
45,00 €
(jährlich 540,00)
55,00 €
(jährlich 660,00)
4er Gruppenunterricht/Woche 30,00 €
(jährlich 360,00)
35,00 €
(jährlich 420,00)
45,00 €
(jährlich 540,00)
Ensembleunterricht 12,00 €
(jährlich 144,00)
15,00 €
(jährlich 180,00)
20,00 €
(jährlich 240,00)


 3.2 Als erwachsen gilt jeder Schüler mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Von der Zahlung der
       Erwachsenengebühr sind Schüler/-innen, Studenten und Auszubildende befreit. Ein
       entsprechender Nachweis ist jährlich vor­zulegen (Schüler-/Studentenausweis,
       Ausbildungsvertrag o.ä.). 

3.3 Die Musikschule verleiht je nach Verfügbarkeit Instrumente gegen Gebühr. Die einzelnen 
     Gebühren können der folgenden Tabelle entnommen wer­den:

Instrument Monatliche Gebühr
Gitarre, E-Gitarre 6,00 €
Violine, Querflöte 10,00 €
Saxophon, Klarinette 12,00 €
Kontrabass, Violoncello 14,00 €

 

4. Gebührenbefreiung, Gebührenermäßigung

4.1 Für Schüler, die ein Hauptfach (Instrumental- und Vokalunterricht) an der Musikschule belegen, 
      ist der Unterrichtsbesuch in Sing- und Spielkreisen und Instrumentalensembles gebührenfrei.

4.2 Folgende Ermäßigungen werden ohne schriftlichen Antrag gewährt:

  • Geschwisterermäßigung
    Besuchen mehrere Kinder einer Familie die Musikschule, so gelten fol­gende Ermäßigungen:

    - für das zweite Kind:                   25 %
    - für das dritte und weitere Kind:  50 %

    Bei der Geschwisterermäßigung werden nur Schüler berücksichtigt, die nicht als erwachsen gelten.
    Als Kinder einer Familie zählen nur die angemeldeten Kinder, die min­destens ein Hauptfach (Instrumental- und Vokalunterricht) belegt ha­ben. Die Reihenfolge der Kinder bemisst sich nach dem ununterbro­chenen Zeitraum seit der erstmaligen Anmeldung für ein Hauptfach. Werden zwei oder mehrere Kinder gleichzeitig für ein Hauptfach an­gemeldet, bemisst sich die Rangfolge nach dem Alter der Kinder.
     
  • Ermäßigung bei Belegung von mehreren Fächern
    Besucht ein Schüler mehrere Hauptfächer (Instrumental- und Vokal­unterricht) in der Musikschule, so gelten folgende Ermäßigungen:

    - für jedes weitere Hauptfach:                   25 %

    Die Rangfolge der Hauptfächer (Instrumental- und Vokalunterricht) bemisst sich nach dem ununterbrochenen Zeitraum seit der erstmali­gen Belegung. Werden die Hauptfächer zeitgleich belegt, wird eine Ermäßigung für das Fach mit den höchsten Unterrichtsgebühren ge­währt.

4.3 Folgende Ermäßigungen werden nur auf schriftlichen Antrag gewährt:

  • Sozialermäßigung
    Bei sozialer Bedürftigkeit kann durch Vorlage entsprechender Nach­weise und einem formlosen Antrag eine Ermäßigung gewährt werden. Über die Höhe der Ermäßigung entscheidet die Stadt Forchheim. Maximal werden 25 % der Gebühren ermäßigt.
     
  • Begabtenförderung
    Bei besonderer Begabung kann, mit dem entsprechenden Antragsfor­mular, auf Antrag der Lehrkraft eine Ermäßigung gewährt werden. Über die Höhe der Ermäßigung ent­scheidet die Stadt Forchheim. Maximal werden 25 % der Gebühren ermäßigt.

 4.4 Alle Ermäßigungen werden ab dem Monat, der dem schriftlichen Antrag folgt, gewährt.
      Bei den Ermäßigungen zu Punkt 4.2 wird nur eine von beiden Ermäßi­gungen gewährt.
      Die Ermäßigungen unter dem Punkt 4.3 werden zu den Ermäßigungen in Punkt 4.2 zusätzlich
      gewährt.

 

5. Gebührenanpassung

Ändert sich die Gruppenstärke im Verlauf eines Schuljahres aus Gründen, die die Musikschule nicht zu vertreten hat, so werden am Ersten des Folgemo­nats die Gebühren entsprechend angepasst. Ein Rechtsanspruch auf die Einteilung in eine Gruppe von bestimmter Stärke besteht nicht.

 

6. Rückerstattung

6.1 Schulversäumnisse begründen keinen Anspruch auf Rückerstattung von Unterrichtsgebühren.

6.2 Kann ein Schüler wegen Krankheit, Kur- oder Erholungsaufenthalt für die Dauer von mehr als 
     drei zusammenhängenden Unterrichtswochen den Unterricht nicht besuchen, wird auf
     schriftlichen Antrag (bei minderjähri­gen auf schriftlichen Antrag des gesetzlichen Vertreters) die
     Unterrichts­gebühr ab der vierten Woche rückvergütet bzw. verrechnet. Die Vorlage eines
     ärztlichen Attestes ist erforderlich.

6.3 Unterrichtsstunden, die wegen Erkrankung der Lehrkraft ersatzlos aus­fallen, sind bis zu drei 
     Unterrichtsstunden jährlich gebührenpflichtig. Die Gebühren für darüber hinaus ausgefallene
     Unterrichtsstunden werden am Schuljahresende auf schriftlichen Antrag (bei minderjährigen auf
     schriftlichen Antrag des gesetzlichen Vertreters) rückvergütet bzw. ver­rechnet.

6.4 Der schriftliche Antrag auf Rückerstattung muss spätestens bis zum Ende des jeweiligen
      Schuljahres (31. August) der Musikschule vorliegen. Danach erlischt die Rückerstattungspflicht
      der Musikschule.