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Mitreden im Kulturworkshop!

Wir sind an Ihren Meinungen und Wünschen für die Kultur in Forchheim interessiert. Bitte teilen Sie uns Ihre Anregungen für den Kulturentwicklungsplan unter folgendem Kontakt mit:

Kulturentwicklungsplan Forchheim

Susanne Fischer M.A.

Tel. 09191/714-327

Kontaktformular hier

 

Das Ergebnisprotokoll finden Sie im Anhang dieser Seite!

Die SWOT-Analyse finden Sie im Anhang dieser Seite!

 

Was bisher geschah:

 

Pressemitteilung vom November 2018:

Mit Kulturworkshop erste Ideen gesammelt -

Bürgerinnen und Bürger reden mit

Der erste Kulturworkshop zum Projekt „Kulturentwicklungsplan der Stadt Forchheim“ ist erfolgreich über die Bühne gegangen: Über achtzig Forchheimer Kulturschaffende, Vertreter der Kulturverwaltung und -politik sowie Akteure aus den Bereichen Bildung, Stadtentwicklung, Integration, Wirtschaft und Tourismus und interessierte Bürgerinnen und Bürger brachten in den Räumlichkeiten der Kaiserpfalz ihre Ideen zur Kulturentwicklung in Forchheim ein. Ihnen zur Seite standen das „Netzwerk Kulturberatung“, die Projektbeauftragte für den Kulturentwicklungsplan der Stadt Forchheim, Susanne Fischer, und der künstlerische Leiter des Jungen Theaters Forchheim, Lorenz Deutsch.
 
In seiner Sitzung vom 15.01.2018 beschloss der Haupt-, Personal- und Kulturausschuss des Forchheimer Stadtrates, dafür zu sorgen, dass die wichtigsten Leitlinien für die künftige Kulturpolitik Forchheims in einem Entwicklungsplan fixiert werden. So begann die Verwaltung der Stadt Forchheim  - namentlich die Projektleiterin Susanne Fischer mit Lorenz Deutsch -, ein Strategiepapier auf den Weg zu bringen. Ziel ist es, ausgehend von einer Stärken-Schwächen-Analyse, Leitlinien zu entwickeln, an denen sich die Kulturpolitik orientieren kann.
 
Nach umfangreicher Bestandsaufnahme von Stärken und Herausforderungen des Forchheimer Kulturbereichs, der schriftlichen Befragung der Kulturschaffenden, der Recherche der kulturpolitischen Positionen der Forchheimer Parteien und der Durchführung von Experteninterviews in der ersten Phase des Projektes bot Fischer nun mit Unterstützung des deutschlandweit renommierten Teams um Dr. Patrick S. Föhl, Alexandra Künzel und Dr. Ulrich Fuchs (www.netzwerk-kulturberatung.de) den ersten Workshop an. Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein forderte die Teilnehmenden dazu auf, ergebnisorientiert zu arbeiten, zu netzwerken und auf dem „kulturellen Spielfeld die eigenen Ideen und die eigenen Positionen einzubringen und den politischen Spielball außen vor zu lassen“.
 
Erste Ergebnisse
 
Als erstes und wichtigstes Ergebnis der Diskussionen ergab sich der Wunsch nach der Schaffung einer Kulturverwaltung als koordinierende Einheit. Da derzeit die städtischen Kultureinrichtungen über verschiedene Referate verteilt sind, sei es notwendig, so die Teilnehmer, alle kulturellen Einrichtungen in klaren Strukturen zusammenzufassen. Dies entsprang dem Wunsch der verschiedenen Akteure nach Ansprechpartnern und Beratern.
 
Ein weiterer Baustein des Workshops befasste sich mit der Sichtbarmachung und Erlebbarmachung von Geschichte in der Stadt: Deutlich wurde der Wunsch nach Schaffung verschiedener Kulturpfade („Kingswalk“) z. B. in Form eines „Hörpfades“, einer „Erinnerungskultur“ und der Sichtbarmachung von „Industriegeschichte“. Wichtig sei es, Ausgrabungen zu intensivieren und Sichtfenster zu ermöglichen und die Kennzeichnung historischer Gebäude. Um ein „Bewusstsein für Geschichte“ zu schaffen, sei ein neuer verbindender Slogan angebracht. Das Thema erfordere zudem ein Zusammenspiel von Stadt, Landkreis und Tourismusverantwortlichen.
 
Womit schon das Thema „Vernetzung, Kommunikation und Marketing“ angesprochen wurde, ebenfalls ein großes Thema im Workshop: Eine Vernetzung nicht nur mit dem eigenen, sondern auch mit dem südlichen Landkreis, die Anbindung an Metropolregion und die Kooperation mit übergreifenden Tourismusorganisationen sei notwendig, so die Workshopteilnehmer. Dies gehe einher mit der Koordination der Vielzahl an Kommunikationskanälen, z. B. dem weiteren Ausbau der Social Media-Kanäle, einer gemeinsame Vermarktung der Veranstaltungen, Broschüren mit Ansprechpartnern und besserer Selbstdarstellung der Einrichtungen.
Auch hier gab es den Ruf nach einem professionellen Ansprechpartner für die Vernetzung und Bündelung der verschiedenen Events.
 
Was fehle in Forchheim, war den Beteiligten am Workshop klar: Kulturräume auf allen Ebenen. Gefordert wurden eine städtische Galerie, Probenräume, eine größere Veranstaltungshalle bzw. ein Konzertsaal. Angedacht wurde das Kolpingshaus als Kulturzentrum und die Nutzung öffentlicher Räume. Als kurzfristige Lösung biete sich an, Leerstände zu nutzen.
Auch in der Spartenbespielung mangele es in der Stadt: Ein klassisches Theater fehlt, wurde festgehalten, ebenso ein Kulturangebot für junge Erwachsene. Wichtig sei es, Stipendienprogramme aufzulegen und dadurch z.B. Attraktivität für junge Literaten zu steigern.
 
Um eine bessere Teilhabe an Kultur zu erreichen, müsse Kultur in Stadtteile gebracht werden.
 
Kulturprofil
 
Am unkonkretesten und am schwierigsten empfanden die Diskutierenden, das „Kulturprofil“ der Stadt Forchheim zu definieren: Der Begriff „Bierstadt“ sei zu wenig, da war man sich einig.  Qualität müsse hervorgehoben, Alleinstellungsmerkmale betont werden (z.B. ZirkArt Festival u.a.). Als architektonisches Zeichen für eine Kulturstadt brauche es ein „Kulturzentrum“
 
Eine Vielzahl weiterer Ideen fand Eingang in die Sammlung des Expertenteams um Susanne Fischer. Zurzeit werden die Ergebnisse in einem Protokoll zusammengefasst, das die Grundlage für den 2. Kulturworkshop im nächsten Jahr bilden wird. Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein nahm die „Hausaufgabe“ mit, die Ergebnisse in den Verwaltung und Stadtratsgremien zu besprechen.
 
 

Pressemitteilung vom Oktober 2018:

Kulturentwicklungsplan auf den Weg gebracht -

Bürgerbeteiligung ausdrücklich erwünscht

Eine „Allianz der Willigen schaffen“ möchte Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein mit dem Projekt „Kulturentwicklungsplan der Stadt Forchheim“. In seiner Sitzung vom 15.01.2018 beschloss der Haupt-, Personal- und Kulturausschuss des Forchheimer Stadtrates, die wichtigsten Leitlinien für die künftige Kulturpolitik Forchheims zu fixieren. So hat die Verwaltung der Stadt Forchheim damit begonnen, das Strategiepapier mit Handlungsempfehlungen für die nächsten 5 bis 10 Jahre auf den Weg zu bringen.

Susanne Fischer, Leiterin des Pfalzmuseums Forchheim, wurde mit der Umsetzung des Projektes beauftragt. Ihr zur Seite stehen der künstlerische Leiter des Jungen Theaters Forchheim, Lorenz Deutsch und das „Netzwerk Kulturberatung“ mit einem auf diesem Fachgebiet deutschlandweit renommierten Team um Dr. Patrick S. Föhl, Alexandra Künzel und Dr. Ulrich Fuchs (www.netzwerk-kulturberatung.de)

Ziel des Kulturentwicklungsplanes ist es, ausgehend von einer Stärken-Schwächen-Analyse, Leitlinien und Maßnahmen zu entwickeln, an denen sich die Kulturpolitik der folgenden fünf bis zehn Jahre orientieren kann.

Nach umfangreicher Bestandsaufnahme von Stärken und Herausforderungen des Forchheimer Kulturbereichs, wurden in einem ersten Pressegespräch die Vorgehensweise erläutert, erste Handlungsansätze für die Kulturentwicklung aufgezeigt und erste Ergebnisse präsentiert:

„Es ist wichtig, diesen Weg zu beschreiten! Wir sind dieses Jahr schon ein großes Stück weitergekommen“, erläutert Kirschstein im Pressegespräch, „Ich hoffe, wir schaffen es, in Zusammenarbeit mit den Kulturträgern und Kulturschaffenden ein Gesamtbild zu bekommen.“ Auf beste Erfahrungen verweist der Oberbürgermeister mit erfolgreich durchgeführten Forchheimer Projekten der vergangenen Jahre „ISEK“, „Einzelhandelskonzept“ und „Tourismuskonzept“: „Wir werden schneller und besser!“ Für das anstehende Vorhaben rechnet Fischer mit einem Abschluss im Sommer 2019. Deutsch wertet es als „ein tolles Signal der Stadt, auf dieses Anliegen der Kulturschaffenden einzugehen.“ Und verweist auf die Aussage von Dr. Föhl, dass Forchheim mit dem Projekt Kulturentwicklungsplan durchaus als Vorreiter kleinerer Städte in seiner Größenordnung gesehen werden könne.

Wie geht es weiter? Nach der schriftlichen Befragung der Forchheimer Kulturschaffenden, der Recherche der kulturpolitischen Positionen der Forchheimer Parteien und der Durchführung von Experteninterviews in der ersten Phase des Projektes Kulturentwicklungsplan erstellte Susanne Fischer die oben genannte SWOT-Analyse (siehe Anlage). Aus dieser wurden erste Handlungsfelder abgeleitet, die die „Schaffung einer Kulturverwaltung“, die „Schaffung von Kulturräumen“, „Kommunikation und Vernetzung“, „Kultur in den Stadtteilen und neue Kulturformate“, die „Spartenbespielung“, die „Sichtbarmachung der Geschichte“, das Themenfeld „Marketing/Kulturkommunikation“, die „Schaffung eines Kulturprofils“ und die „Kulturförderung“ zum Inhalt haben.

Nun folgt in einem zweiten Schritt Anfang November 2018 ein „Kulturworkshop“ gemeinsam mit Forchheimer Kulturschaffenden, Vertretern der Kulturverwaltung und -politik sowie Akteuren aus den Bereichen Bildung, Stadtentwicklung, Integration, Wirtschaft und Tourismus und gerne auch mit interessierten Bürgern (Anmeldung und Informationen bei Frau Fischer, Tel: 09191 714 327 bzw. E-Mail: susanne.fischer@forchheim.de).

Im Dezember 2018 folgt die Auswertung dieses 1. Kulturworkshops und die Erstellung eines Protokolls - die Grundlage für den 2. Kulturworkshop im nächsten Jahr. Dieses Protokoll wird nach einem Pressegespräch auf der städtischen Website veröffentlicht werden.

 

AnhangGröße
SWOT_Analyse_KEP Forchheim_final.pdf232.56 KB
Ergebnisprotokoll_1._Kulturworkshop_KEP_Forchheim.pdf2.54 MB