Sie befinden sich hier: Forchheim.de

Metropolregion

Leben findet innen stadt

Kampagne Fairtrade Town

Manege frei für die Rotznasen!

Am Freitag, den 20. März, feierten die Stadt Forchheim und der Verein Integrative Kinderkrippe e.V. die Einweihung des Neubaus der Kinderkrippe „Die Rotznasen“ am Ernst-Reuter-Platz 7.

Ausführliche Pressemitteilung: 

 

Oberbürgermeister Franz Stumpf dankte der Vorsitzenden des Vereins Integrative Kinderkrippe Forchheim e.V. , Anja Sauerborn, und ihrem Team für die ehrliche und aufrichtige Zusammenarbeit: „In einer Zeit, in der zu befürchten stand, dass nicht ausreichend Krippenplätze zur Verfügung stehen, entschlossen sich „die Rotznasen“ kurzfristig, im ASB-Heim eine Krippe einzurichten. Trotz großer Widrigkeiten im Umfeld der Neubauplanung hatten die Verantwortlichen „der Rotznasen“ den Mut, die Krippe am Kennedy-Ring zu übernehmen“, schloss er seine Grußworte.

Franz Stumpf lobte, dass der Kostenplan eingehalten wurde. Die Baukosten hätten sich gegenüber der Planung nur geringfügig von 1,57 Mio. auf 1,587 Mio. Euro erhöht, der Anteil der Stadt Forchheim abzüglich des Krippeninvestitionszuschusses belaufe sich auf 403.000 Euro.

Anja Sauerborn beschrieb den Werdegang des Vereins „Die Rotznasen“, der 2005 von 16 Eltern und Pädagogen gegründet wurde: „Plätze in unserer neuen Krippe waren sehr begehrt, bald hatten wir nicht mehr genügend Räume. Die Eltern rannten uns die Bude ein!“ Eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes brächte immense Kosten mit sich, daher habe sich der Verein für einen Neubau entschieden, erzählte die Vorsitzende. Die Grundstücksuche verlief laut Sauerborn „emotional“: Einige Nachbarn am Kennedy-Ring protestierten 2013 gegen den Neubau, obwohl dort der Bebauungsplan schon seit 40 Jahren einen Kindergarten vorsieht. Schließlich bedankte sie sich beim Oberbürgermeister, der den finanziellen Rahmen des kleinen Vereins immer im Blick gehabt habe.

Architekt Thomas Krügel dankte Sigrun Wagner vom Stadtbauamt für das konstruktive Miteinander. Er wurde von dem Namen „Die Rotznasen“ inspiriert, weil der Name ihn an eine Fernsehserie „Die kleinen Strolche“ erinnere. Daher komme eine Kiste im Format quadratisch, praktisch, gut, nicht in Frage. Ihm schwebte eine Zirkusarena vor, in dem die Rotznasen die Hauptdarsteller seien. Das Zentrum der Krippe - die Manege - bildet der Essraum, mit Gruppenräumen im Halbkreis außen herum. Die Funktionsräume erinnern mit den gebogenen Dächern an Zirkuswagen.

Pater Michael von Don Bosco, St. Anna und Reuth weihte die Räume und sprach gemeinsam mit Pfarrer Eno Weidt (St. Johannis) die Fürbitten.

Der Neubau wurde am 15. November 2014 fertiggestellt. 32 Kinder im Alter von einem bis drei Jahren werden dort bereits betreut, bis Ende April 2015 sollen es 36 (3 Gruppen) sein.