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Ludwigskanal-Denkmal

LuwigskanaldenkmalAm Freitag, 15. Oktober 2010, konnte der Heimatverein das neue Ludwigskanal-Denkmal an der Ecke B 470/Bamberger Straße (vor dem ehemaligen Schleusenhaus) der Stadt Forchheim und damit der Öffentlichkeit übergeben. Auslöser für die Erstellung des neuen Denkmals war die Restituierung des früheren Bronzelöwen auf dem Ehrenmal für die Gefallenen des 1870/71er Krieges im Spitzwinkel der Klosterparkanlage zwischen Eisenbahn- und Klosterstraße: Der seit 1965 an dieser Stelle thronende Steinlöwe (damals von der Stadt Scheßlitz erworben) musste 2009 dem Bronzelöwen des Künstlers Harro Frey weichen und war seither "auf der Such nach einem neuen Revier". Natürlich kam für das bayerische Wappentier nur ein Platz in Frage, der im engeren Bezug zur bayerischen Zeit Forchheims (seit 1803) steht und die passende Freifläche bietet. Bald erschien die Grünfläche vor dem ehemaligen Schleusenhaus 93 des Ludwig-Donau-Main-Kanals (heute Anwesen Bamberg Straße 52 und Sitz der Mundartbühne "Brettla") als nahezu einzige Möglichkeit für eine sinnstiftende Verwendung. Der Heimatverein erwarb mit Hilfe der Stadtgärtnerei einen Sandsteinsockel und beauftragte den Bildhauer Reinhard Eiber von der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg mit Gestaltung und Anfertigung einer Bronzetafel mit folgendem Text: "Ehemaliges Schleusenhaus 93 (erbaut 1841) des bayerischen Ludwig-Kanals/Schifffahrtstraße Donau-Main 1843 - 1950". Das Baujahr 1841 konnte auf der Grundlage einer sog. dendrochronologischen Untersuchung von Georg Brütting (Ebermannstadt) ermittelt werden.