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Le Perreux spendet 800 Euro für Integra – ein Projekt, das die Inklusion behinderter Menschen ermöglicht

Menschen mit Behinderungen haben es grundsätzlich schwer in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis aufgenommen zu werden. Im Projekt Integra der Lebenshilfe Werkstätten Forchheim arbeiten dennoch zahlreiche Menschen mit Behinderung in Betrieben und Dienststellen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Alain Duhamel freut sich, dass die Forchheimer Partnerstadt Le Perreux mit dem Erlös aus dem Champagnerverkauf das Projekt mit 800 Euro unterstützen kann.

Ausführliche Pressemitteilung: 

Wolfgang Badura, der Geschäftsführer der Lebenshilfe Werkstätten in Forchheim, bedankt sich. „Wir können die Spende gut gebrauchen, weil wir uns ein kleines Auto für Frau Thoma-Roppelt anschaffen wollen. Sie betreut als Gruppenleiterin die 18 Außenarbeitsplätze der Lebenshilfe Werkstätten in Forchheim, Ebermannstadt und Gräfenberg. Für die vielen Fahrten ist ein Dienstwagen notwendig“, erklärt Badura. „Es ist uns wichtig, dass die Mitarbeiter im Integra-Projekt möglichst an ihrem Wohnort einen Arbeitsplatz finden, deshalb sind die Außenarbeitsplätze über den ganzen Landkreis Forchheim gestreut“, so der Geschäftsführer.

Christian Hermenau, zum Beispiel, ist als Mitarbeiter der Lebenshilfe seit sieben Jahren für das Gerhardinger Kinderhaus tätig. Er unterstützt die Erzieherinnen und betreut das Kindercafé. Die Kinder spielen gerne mit ihm Karten oder lassen sich Geschichten vorlesen. Hermenau ist bei ihnen sehr beliebt, besonders die Jungens freuen sich über das fußballerische Talent des 31jährigen. Sein größter Wunsch ist ein erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zum Kinderpfleger. Dann könnte er sich regulär bei der Stadt Forchheim bewerben.

Franz Stumpf bedankt sich bei der französischen Delegation: „Die Spende für einen wohltätigen Zweck hat eine lange Tradition. Das Projekt Integra der Lebenshilfe Werkstätten erschien uns besonders förderungswürdig, weil es junge Menschen mit Behinderung den Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt ebnet. Das Gartenbauamt der Stadt Forchheim konnte bereits zwei Mitarbeiter aus dem Integra-Projekt übernehmen.“

Alain Duhamel beschreibt die freundliche Aufnahme während der dreitägigen Stippvisite in Forchheim. „Ich fühle mich immer „en famille“, wenn ich in Forchheim bin. Gerne möchte ich auf die Feierlichkeiten im kommenden Jahr hinweisen anlässlich der 40-jährigen Städtepartnerschaft. 2014 denken wir auch an den Beginn des ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Le Perreux und Forchheim werden im September zeitgleich eine Ausstellung zum ersten Weltkrieg organisieren“, wirbt Duhamel.