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Metropolregion

Leben findet innen stadt

Kampagne Fairtrade Town

Lange Museumsnacht

Motto: "Stunde Null" - Kriegsende in Forchheim

2015 präsentierte das Pfalzmuseum zeitgenössische Texte, Szenen und Filme
 
Kaiserpfalz
 
Vor 70 Jahren beendete die bedingungslose Kapitulation die zwölfjährige Naziherrschaft in Deutschland. Auch in Forchheim änderte sich das Leben durch Flüchtlinge, amerikanische Militärregierung und Lebensmittelknappheit drastisch. So schlimm Sorgen und Verluste die Menschen auch bewegten, umso mehr sehnten sie sich nach Ablenkung und Unterhaltung. Kabarett, Musik und Tanz boomten. Diesem Zeitgefühl spürte die Lange Museumsnacht im Pfalzmuseum Forchheim im September 2015 nach.
 
Musikalisch wurde die „Stunde Null“ mit dem Berliner „Delphi Tanzorchester“ und der Formation „Café Sehnsucht“ aus Gerolzhofen lebendig:
Im Delphi-Palast begann 1936 in Berlin die Ära der swingenden Tanzmusik. Das „Delphi Tanzorchester“ spielt mit seinem Namen auf die großen Berliner Tanz- und Vergnügungspaläste dieser Zeit an. Schwungvolle und tanzbare Hits und Ohrwürmer präsentierten die Musiker im Innenhof der Kaiserpfalz. Sängerin Susann Hülsmann verwirklichte mit ihrer charmanten, lebendigen Art und der Wandlungsfähigkeit ihrer Stimme stilsicher Songs von Marlene Dietrich, Claire Waldoff und Zarah Leander. (www.delphi-tanzorchester.de)
„Café Sehnsucht“ entführte im Gewölbekeller der Kaiserpfalz in die Welt der Chansons und Couplets. Mit Zylinder, Charme, Federboa und schillernden Kostümen bot Silvia Kirchhof, die Sängerin mit der unvergleichlichen Altstimme und diesem gewissen nostalgischen Timbre, gemeinsam mit Achim Hofman an Piano und Akkordeon Unterhaltung der leichten und doch anspruchsvollen Art. (www.cafe-sehnsucht.de)
 
Der Münchner Jörg Baesecke erzählte im Kaisersaal auf der kleinsten Bühne der Welt den „Papier.Krieg“ - das 20. Jahrhundert, erzählt in einer Stunde. Dieses Wechsel-Spiel zwischen Küchentisch und Weltgeschichte öffnete auf ganz überraschende Weise den Blick auf eine vergangene Epoche. Nicht Klage und Anklage standen im Mittelpunkt, sondern der Versuch einer versöhnlichen Annäherung. In seinem ungewöhnlichen Bühnen-Bilder-Vortrag webte der Theater-Erzähler Alltagsobjekte und Alltagsgeschichten, kunstvolle Pop-Up-Bühnen, Scherenschnitte und zierliche Papierfiguren zu einem Erinnerungsmuster ganz eigener Art. (www.kleinstebuehne.de)
 
Schauspieler und Regisseur Jan Burdinski, Gründer und Leiter des Fränkischen Theatersommers Landesbühne Oberfranken las zeitgenössische Texte zur „Stunde Null“. Ganz in die Bildwelt der Zeit tauchten die Besucher mit den Spielfilmen „Deutschland im Jahre Null“ und „Die Mörder sind unter uns“ ein.
 
Umrahmt wurde die Veranstaltung von der Sonderausstellung „Die Stunde Null - Kriegsende 1945 in Forchheim" in der die einschneidenden Veränderungen der Stadt nach der Kapitulation thematisiert wurden.

„Delphi Tanzorchester“

Delphi Tanzorchester

Schwungvolle und tanzbare Hits und Ohrwürmer der 50er und 60er Jahre

Heute Filmpalast, damals Swing-Tempel: Im Delphi-Palast begann 1936 in Berlin die Ära der swingenden Tanzmusik. Das „Delphi Tanzorchester“ spielt mit seinem Namen auf die großen Berliner Tanz- und Vergnügungspaläste dieser Zeit an. Sängerin Susann Hülsmann verwirklicht mit ihrer charmanten, lebendigen Art und der Wandlungsfähigkeit ihrer Stimme stilsicher Songs von Marlene Dietrich, Claire Waldoff und Zarah Leander.
 
 

Café Sehnsucht

Silvia Kirchhof

Die Welt der Chansons des 20. Jahrhunderts - Lieder – Chansons - Couplets
 
Erleben Sie eine Zeitreise durch die Chansons und Couplets von den Anfängen des letzten Jahrhunderts bis heute.
Mit Zylinder, Charme, Federboa und schillernden Kostümen bieten Ihnen Silvia Kirchhof, die Sängerin mit der unvergleichlichen Altstimme und diesem gewissen nostalgischen Timbre gemeinsam mit Achim Hofman am Piano und Akkordeon Unterhaltung der leichten und doch anspruchsvollen Art. Heiter, frech, frivol, sinnlich aber auch besinnlich, wie das Leben eben ist, spielt sich Cafe Sehnsucht in die Herzen der Zuschauer.
 
 
 
 

Jörg Baesecke: "Papier.Krieg"

Papier.Krieg-Plakat

Das 20.Jahrhundert, erzählt in einer Stunde - Ein Wechsel-Spiel zwischen Küchentisch und Weltgeschichte
 
Das 20.Jahrhundert mit seinen Höhen und Tiefen, erzählt in einer Stunde – wie soll das gehen? Poetisch, berührend und manchmal sogar komisch – auf ganz überraschende Weise öffnet sich hier der Blick auf eine vergangene Epoche. Nicht Klage und auch nicht Anklage stehen dabei im Mittelpunkt, sondern der Versuch einer versöhnlichen Annäherung an die eigene Geschichte, 70 Jahre nach Kriegsende.
Wie lange dauert eigentlich eine Nachkriegszeit? In einem ungewöhnlichen Bühnen-Bilder-Vortrag wirft der Theater-Erzähler Jörg Baesecke diese Frage auf. Alltagsobjekte und Alltagsgeschichten, kunstvolle Pop-Up-Bühnen, Scherenschnitte und zierliche Papierfiguren weben dabei ein Erinnerungsmuster ganz eigener Art –
zwischen Küchentisch und Weltgeschichte. Jörg Baesecke ist seit 30 Jahren als Bühnenerzähler und Miniaturtheaterspieler tätig, in ganz Deutschland, halb Europa und bis nach Afrika. Zusammen mit seiner
Frau Hedwig Rost bildet er die „Kleinste Bühne der Welt“, ein Erzähltheater, das sich den Stoffen der mündlichen Tradition widmet, den Sagen, Märchen und Balladen aus aller Welt. Dass dazu auch Geschichte gehören kann, zeigt er exemplarisch in "Papier.Krieg".
 
 
 
Innenhof