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Lärmschutz an der Bundesautobahn A73 - Lärchenholzlattung und Rankpflanzen zieren die Lärmschutzwände stadtseitig

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahren stellte die Autobahndirektion Nordbayern am Mittwoch, den 15. April, die Gestaltungsmöglichkeiten der Lärmschutzwände im Bauamt vor.  Diese werden entlang der A73 im Bereich zwischen der Anschlussstelle Forchheim-Nord und nördlich der Anschlussstelle Forchheim-Süd errichtet und betreffen die auf der Ostseite der Autobahn liegenden Forchheimer Stadtteile sowie die Stadtteile Burk und Buckenhofen auf der Westseite. Eine freudige Überraschung hatten die Planer parat: die vom Forchheimer Stadtrat am 29. Januar geforderten Änderungen der Wandgestaltung wurde weitgehend übernommen.

 

Ausführliche Pressemitteilung: 

So verlangte der Stadtrat, dass die transparente Ausbildung verlängert werde, damit die anliegenden Grundstücke weniger beschattet werden. Diesem Anliegen will die Autobahndirektion Rechnung tragen und wird über einen Tekturänderungsantrag bei der Regierung von Oberfranken die transparenten Zonen der Wände auf der Ostseite verlängern. 

Nicht für die Autobahnfahrer sondern für die Außenansicht, also für den Blick der Forchheimer Bürger, schlugen die Planer der Autobahndirektion in Teilbereichen der Regnitzstraße eine senkrechte Lärchenholzlattung auf den Betonwänden vor, die mit Rankpflanzen bepflanzt werden sollen. Außerdem werden die Flächen im Autobahnbereich mit Stauden und Hecken begrünt. Sogar Privateigentümer von anliegenden Grundstücken können sich Pflanzen setzen lassen. Auch die Pflege der Lärchenholzlamellen und Pflanzen übernimmt die Autobahndirektion. 

Schöne Betonschutzwände!

Bei der Farbgestaltung der Betonschutzwände hat der Forchheimer Stadtrat ein Mitspracherecht. Allerdings stehen nur unterschiedliche Grautöne oder Brauntöne zur Debatte. Die Betonschutzwände können wahlweise mit senkrechten oder waagerechten Rillen ausgestattet sein, obwohl die Verantwortlichen senkrechte Rillen bevorzugen, weil das Regenwasser dann besser abläuft und diese leichter zu reinigen sind.

Abhängig vom Verlauf des Planfeststellungsverfahrens möchte die Autobahndirektion die Maßnahmen bereits im kommenden Jahr beginnen. Die Kosten für alle Verbesserungsmaßnahmen an der Autobahn werden für das Forchheimer Stadtgebiet mit ca. 20 Mio. Euro veranschlagt.