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Krankenhausreform der neuen Bundesregierung im Visier

Auf der Mitgliederversammlung der Bayrischen Krankenhausgesellschaft (BKG) in München wurden die krankenhauspolitischen Elemente des Koalitionsvertrags und seine Auswirkungen auf die bayerischen Kliniken analysiert.

 

 

Ausführliche Pressemitteilung: 

Oberbürgermeister Franz Stumpf sitzt der BKG vor. Bei der Mitgliederversammlung am 13.12.2013 forderte er, dass die allgemeine Kostenentwicklung der Krankenhäuser, wie Tarif- und Preissteigerungen, finanziert werden müsse. Er erwarte aber nicht, dass die individuellen Kosten eines jeden Hauses gedeckt würden, so Stumpf weiter.

Außerdem sieht der Koalitionsvertrag vor, unterschiedliche Zu- und Abschläge für hohe, gute, durchschnittliche und unterdurchschnittliche Qualität einzuführen. Der Vorsitzende begrüßte die Qualitätsoffensive in deutschen Krankenhäusern und war überzeugt, „dass wir ein aktiveres Vorgehen und mehr Transparenz benötigen.“ Die Qualitätssicherung dürfe aber nicht als Deckmantel für Preis- und Strukturpolitik der Krankenkassen missbraucht werden, postulierte der Forchheimer Oberbürgermeister. Eine Vergleichsliste müsse risikoadjustiert, unverfälscht und durch eine unabhängige Institution erfolgen, unterstrich Stumpf.

Die BKG ist der Zusammenschluss von über 340 Krankenhäusern in Bayern mit insgesamt 75.000 Betten. Rund 2,8 Millionen Patienten werden jährlich in den bayerischen Krankenhäusern stationär behandelt. Über 160.000 Menschen der verschiedenen Berufe beziehen ihr Einkommen von den in der BKG zusammengeschlossenen Krankenhäusern. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft ist als Mitglied in der Deutschen Krankenhausgesellschaft vertreten, die einen wichtigen Weichensteller für politische Entscheidungen auf nationaler Ebene darstellt. Somit erfährt Forchheim aus erster Hand, wenn sich Änderungen im Gesundheitswesen anbahnen, die das Klinikum betreffen könnten.