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Grundsteinlegung für Wohnanlage „Klostergarten“ auf dem Gelände des ehemaligen Klosters St. Anton in Forchheim

Der Erlanger Bauträger und Investor sontowski & partner group (S&P) hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Franz Stumpf und Pater Provinzial Edmund Hipp am 16. Juli den Grundstein für das Wohnensemble "Klostergarten" in Forchheim gelegt. (Foto: Hubert Hahn (Niederlassungsleiter Zechbau GmbH), Franz Stumpf, Edmund Hipp (Pater Provincial), Dr. Matthias Hubert (Geschäftsführender Gesellschafter Sontowski & Partner GmbH))

 

 

 

Ausführliche Pressemitteilung: 

Behutsamer Umbau

Oberbürgermeister Franz Stumpf freute sich bei dem feierlichen Akt, „dass eine sehr sinnvolle Nachfolgenutzung des Klostergeländes erreicht wird. Ich begrüße es, dass Wohnraum auf dem Klostergelände geschaffen wird. Damit können mehr Menschen in der Innenstadt wohnen. Der Forchheimer Einzelhandel wird davon profitieren und das urbane Leben kann sich weiterentwickeln." Er erinnerte sich: „Für mich und für viele Forchheimer war es ein Schock als wir vor eineinhalb Jahren erfuhren, dass die Redemptoristen der römisch-katholischen Ordensgemeinschaft aus Mangel an jungen Patres aus Forchheim weggehen würden. Umso mehr beglückwünsche ich den geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Hubert, dass er behutsam den Umbau des Klosters vorangetrieben hat und viel Zeit und Geld investiert hat, um insbesondere mit den archäologischen Untersuchungen der Forchheimer Stadtgeschichte ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.“ Er wies darauf hin, dass auch die Bevölkerung einen großen Nutzen von dem Umbau habe, denn der Klostergarten, der in drei Themenhöfe mit biblischen Pflanzen unterteilt ist, sei jetzt für die Öffentlichkeit zugänglich.

Boomregion Forchheim

„Mit dem Klostergarten schaffen wir ein einmaliges Wohnambiente mitten in der Innenstadt der Boomregion Forchheim, dessen Entwicklungschancen dank langfristiger Unternehmensansiedelungen und kluger Stadtentwicklung seinesgleichen sucht“, sagte Dr. Matthias Hubert, geschäftsführender Gesellschafter bei S&P. Gemeinsam mit der Firma Zech Bau als beauftragtem Generalunternehmen wird S&P bis Ende 2015 / Anfang 2016 insgesamt 57 Eigentumswohnungen mit Tiefgarage und Aufzügen auf dem rund 6000 m² großen Gelände des ehemaligen Klosters St. Anton in Forchheim errichten. Architekt Thomas Krügel setzt dabei auf die Verbindung von Barock und Moderne: Drei Neubaukörper gruppieren sich zusammen mit dem denkmalgeschützten und hochwertig sanierten Altbau aus dem 17. Jahrhundert um den neuen parkähnlich gestalteten Klostergarten, der an die Geschichte des Klosters erinnert und als geschützte Oase die hohe Wohnqualität betont. Das Investitionsvolumen beträgt 17,5 Millionen Euro.

Fortbestand des Ordens der Redemptoristen

„Wir haben für die Klosterstraße, für das Klostergebäude mit Klostergarten und Kirche eine gute und tragfähige Lösung für die Zukunft gefunden“, betonte Pater Provinzial Edmund Hipp vom Orden der Redemptoristen in seiner Rede und freute sich, dass vor allem das kirchliche und kulturelle Leben auch nach ihrem Weggang dank eines eigens gegründeten des Klostervereins St. Anton fortbestehe. „Durch unsere Klosterkirche sind und bleiben die Redemptoristen Forchheim verbunden“, sagte Hipp und bedankte sich ausdrücklich bei den Mitgliedern des Vereins unter seinem Vorsitzenden Michael Engelmann für dessen ehrenamtliches Engagement und Einsatz und Pfarrer Monsignore Georg Holzschuh, der die Gottesdienste übernommen hat. Seit Oktober 2013 organisiert sich die Kirchengemeinde in Absprache mit den Redemptoristen weitgehend selbst.

Die finanzielle Ausstattung stammt aus einer eigens geschaffenen Stiftung. Pater Provinzial Edmund Hipp: „Mein Dank gilt auch dem Investor und Dr. Hubert im Einzelnen, der sich für den Fortbestand der Gemeinde nicht nur finanziell, sondern auch menschlich eingesetzt hat.“ Der geschäftsführende Gesellschafter von S&P hatte zusammen mit Kirchenmitgliedern und Geldgebern wie der Volksbank Forchheim und Sparkasse Forchheim unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Franz Stumpf eine Stiftung für die finanzielle Absicherung der Kirche ins Leben gerufen. Damit die Kirchengemeinde eigenständig werden konnte, stellt S&P gemeinsam mit den Redemptoristen die bauliche Trennung der Kirche vom übrigen Areal durch umfangreiche Umbaumaßnahmen sicher. Anfang Juli erhielt die Sakristei einen eigenständigen Eingang.