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Geschichte des Stadtarchivs Forchheim

Zunfttruhe der Schlosser mit einer Meisterordnung von 1562Das Stadtarchiv Forchheim und seine Geschichte

Seit dem Jahre 1980 befindet sich das Stadtarchiv in den jetzigen Räumen der St.-Martin-Straße 8. Erster hauptamtlicher Stadtarchivar war Reinhard Brunner, sein Nachfolger wurde zum 1. Februar 1992 Rainer Kestler.
Die Verantwortung über die Aufbewahrung des Schriftgutes, Aktenaussonderung und Archivpflege lag bis 1979 in den Händen ehrenamtlicher Stadtarchivare und einzelner Fachreferate.



ArchivmagazinMagazinfläche

Das Forchheimer Stadtarchiv ist eines der größten in Oberfranken und umfasst eine Regallänge von 2 km sowie ein Aktengut von 1,7 km. Es ist untergebracht in der so genannten „Frankscheune“ in fünf Stockwerken auf einer Fläche von 310 qm. Die Akten des Archivs sind nach dem Einheitsaktenplan der Bayerischen Gemeinden geordnet und auch EDV-mäßig erfasst. Dazu wurde ein Findbuch (Repertorium) geschrieben, um die Akten schnell auffinden und ablegen zu können.
 

Gesetzliche Grundlagen der Archivpflege

Archivgut sind alle archivwürdigen Unterlagen, einschließlich der Hilfsmittel zu ihrer Nutzung, die bei Behörden erwachsen sind. Unterlagen sind vor allem Akten, Urkunden und andere Einzelstücke, Karten, Pläne, Film - und Tonmaterial sowie sonstige Datenträger und Dateien, einschließlich der zu ihrer Auswertung erforderlichen Programme. Zum Archivgut gehört auch Dokumentationsmaterial, das von den Archiven ergänzend gesammelt wird.

Archivwürdig sind Unterlagen, die für die wissenschaftliche Forschung zur Sicherung berechtigter Belange Betroffener oder Dritter oder für Zwecke der Gesetzgebung, Rechtsprechung oder Verwaltung von bleibendem Wert sind. Die Archivierung umfasst die Aufgabe, das Archivgut zu erfassen, zu übernehmen, auf Dauer zu verwahren, zu sichern, zu erhalten, zu erschließen, nutzbar zu machen und auszuwerten.


Stadtkarte von ForchheimArchivalienbestand

Besonders zu erwähnen wegen ihrer Einmaligkeit in ganz Bayern, ist die Filmchronik mit Filmen zu besonderen Anlässen in der Stadt Forchheim ab dem Jahre 1955. Das Filmmaterial beläuft sich auf ca. 10 km und wurde geschaffen von dem früheren Stadtchronisten Max Kaupert. Die Filmchronik, die ab dem Jahre 1985 eingestellt wurde, wird ab dem Jahre 2010 durch Rolf Bößert weitergeführt.

Die Stadtchronik umfasst insgesamt 900 Bände.

Filmchronik: ab dem Jahre 1955, 10 km Filmmaterial 
Stadtrechnungen: ab dem Jahre 1406, Bestände 5.100
Stiftungsrechnungen: 350
Aktenbestände: 5.200 Ordner
Archivbücherei: 350 Bände
Urkunden: ab 1371, Bestände 159
Ältestes Schriftstück: Stadtrechtsbuch aus dem Jahre 1305
Urbare Zins – und Zehentbücher: 50
Schriftliche Arbeiten: 85
Fotos und Ansichtskarten: 1.500
Plakate: 250
Zeitungsbände: 520
Tonbänder und Videokassetten: 80
CD – DVD: 68
Akten der Registratur: EAPL Gruppe 00 – 9
Sterbebilder: 3.200
Akten der Gemeinden: Buckenhofen, Burk, Reuth und Kersbach

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