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Gerhardinger Kinderhaus - Pädagogisches Konzept

Die erweiterte Altersmischung

Unser Kinderhaus können Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren besuchen. Sie werden in altersgemischten Gruppen betreut, d.h. Kinder verschiedenen Alters leben in einer Gruppe zusammen.

Die fünf Gruppen im Kinderhaus setzen sich folgendermaßen zusammen:

Krippe:            2 Gruppen mit je 12 Kindern im Alter von 0 - 3 Jahren

Kindergarten:   1 Gruppe  mit 25 Kindern im Alter von  3 - 4 Jahren

                       2 Gruppen mit je 25 Kindern im Alter von 3 - 6 Jahren                                                                           

Spielecke

Kind und Familie im Mittelpunkt

In Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern möchten wir Ihr Kind in seiner gesamten Entwicklung fördern. Wir orientieren uns am Entwicklungsstand des Kindes und wollen unserem Auftrag gemäß des Bayerischen Erziehungs- und Bildungsplans BILDUNG - ERZIEHUNG - BETREUUNG bestmöglich gerecht werden. Die Kinder lernen spielerisch und ganzheitlich.

 

Unsere Rolle als Bezugsperson und Pädagoge der Kinder

Wir sehen uns als Partner der Kinder, die sie begleiten, unterstützen und fördern.

Durch gezielte Beobachtung nehmen wir wahr, wo jedes einzelne Kind steht, für was es sich interessiert und wo es unterstützt und gefördert weden will und muss nach dem Grundsatz von Maria Montessori

"Hilf mir es selbst zu tun"

Die Kinder sollen uns als verlässliche Bezugsperson erfahren. Wir wollen uns Zeit nehmen für Gespräche und Fragen, mit ihnen spielen, feiern und fröhlich sein.

Wir wollen eine Atmosphäre schaffen, die die Kinder zum Fragen, Forschen und Experimentieren ermuntern und sie in ihrer Problemlösefähigkeit stärken.

 

Unsere teiloffene pädagogische Arbeit

Jüngeren und älteren Kindern stehen während des Tages nicht nur die Spielbereiche der eigenen Gruppe zur Verfügung, sondern auch die vielen Spiel- und Lernmöglichkeiten mit den Kindern der anderen Gruppen.

Die Kleinsten können je nach Persönlichkeit, Interesse und Bedürfnis in den Gruppen der größeren Kinder verweilen, um dort neue Freunde zu finden und Neues zu "lernen". Andererseits besuchen die älteren Kinder die Gruppen der Jüngeren, um dort fürsorglich ihre Hilfe anzubieten oder auch in einer ruhigeren Atmösphäre zu spielen.

Jedes Kind hat jedoch sein eigenes "Nest" und kann sich jederzeit dort wieder einfinden.

Kind füttert BabySandkasten

Anregende Lernumgebung schaffen

Bei der Raumgestaltung und der Errichtung der Spielbereiche im Innen- und Außenbereich achten wir auf das Spielverhalten der Kinder und richten uns je nach Alter und Entwicklung nach ihren Wünschen und Bedürfnissen.

Größere Kinder brauchen mehr Spielflächen, jüngere Kinder bevorzugen einfacheres Spielmaterial.

Kinder spielen gerne in Ecken und Winkel und brauchen Rückzugsmöglichkeiten, aber auch Raum, um ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachzukommen.

 

Mitwirkung und Mitgestaltung (Partizipation)

Durch gezielte Beobachtung der Kinder nehmen wir die Interessen der Kinder auf und bieten entsprechende Projekte an. In den Kinderkonferenzen werden Themen festgelegt oder über Ausflüge und Exkursionen abgestimmt.

 

Übergangsbewältigung (Transition)

Kinder sind in ihrem Bildungsverlauf durch die regelmäßige Zuordnung mit mehreren Übergängen konfrontiert -  Familie - Krippe - Kindergarten -Schule/Hort.

Damit die Kinder diese Übergänge erfolgreich bewältigen, ist uns eine intensive Kooperation mit Ihnen als Eltern und der Institution Schule sehr wichtig.

Dies geschieht durch Einführungsgespräche mit den neuen Eltern und einer behutsamen Eingewöhnungszeit der Kinder beim Eintritt in Krippe und Kindergarten. Unsere gemeinsamen Aktionen in Zusammenarbeit mit der Schule im letzten Jahr vor Schulbeginn erleichtern den Schuleintritt.