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Flächennutzungsplan -Änderung-, für den Bereich BP Nr. 11/12-2

TITEL:

Flächennutzungs- und Landschaftsplanplan, -Änderung-,
im Bereich des Bebauungs- und Grünordnungsplanes Nr. 11/12-2 (Neuaufstellung)
Gebiet Forchheim – Kersbach, Bereich nördlich der FO 25 und östlich der Bahnlinie Gewerbegebiet
und Pendlerparkplatz am neuen Kersbacher Bahnhof

Lage im Stadtgebiet:

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ZEITRAUM DER ÖFFENTLICHKEITSBETEILIGUNG:

vom 22.05.2018 bis 03.07.2018

 

AUSLEGUNGSUNTERLAGEN  (als PDF):

Flächennutzungsplan -Änderung-, für den Bereich BP 11/12-2

Begründung zum Flächennutzungsplan - Änderung-

Bereits vorliegende
umweltrelevante Stellungnahmen

 

Ihre Stellungnahme,Anregungen, Bedenken o.ä. können Sie auch per E-Mail an folgende Adresse senden:

planung@forchheim.de

Betreff: FNP Pendlerparkplatz

 

ANSPRECHPARTNER / SACHBEARBEITER:

Frau Susanne Malik
Tel. Nr.: 09191 714-378
Fax Nr.: 09191 714-285
Gebäude: Birkenfelderstr. 2 - 4
E-Mail: Malik@forchheim.de

 

 

Bekanntmachungstext:

Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB);
Förmliche Öffentlichkeitsbeteiligung gem. § 3 (2) BauGB

Flächennutzungs- und Landschaftsplan (FNP/LSP) (Änderung)
im Bereich des Bebauungs- und Grünordnungsplan (BBP/GOP) Nr. 11/12-2 (Neuaufstellung) Gebiet Forchheim -Kersbach, Bereich nördlich der FO 25 und östlich der Bahnlinie; Gewerbegebiet und Pendlerparkplatz am neuen Kersbacher Bahnhof

Der Stadtrat der Stadt Forchheim hat in seiner Sitzung am 17.01.2014 beschlossen, den Flächennutzungs- und Grünordnungsplan im Bereich des Bebauungs- und Grünordnungsplanes mit der Bezeichnung Nr. 11/12-2 für den oben genannten Bereich zu ändern. Der Aufstellungsbeschluss wurde im amtlichen Mitteilungsblatt vom 30.01.2015 bekanntgemacht.
 

In der Stadtratssitzung am 28.09.2017 erfolgte ein ergänzender Änderungsbeschluss zum Aufstel-lungsbeschluss vom 30.01.2014. Im Rahmen des Änderungsbeschlusses erfolgte eine Anpassung (Vergrößerung) des bisherigen Geltungsbereiches. Der räumliche Geltungsbereich der FNP/LSP-Änderung wird nunmehr

im Norden      
durch Teilflächen des Grundstücks mit der Fl.-Nr. 653 (Gmkg. Kersbach, landwirtschaftliche Nutzflächen),

im Süden       
durch Teilflächen des Grundstücks mit der Fl.-Nr. 644 (Gmkg. Kersbach, asphaltierter Feld-/Flurweg bzw. Zufahrt zum Bahnhof Kersbach mit Straßenbegleitgrün), durch die Grundstücke mit den Fl.-Nrn. 1185, 1186, 1187 (alle Gmkg. Kersbach, landwirtschaftliche Nutzflächen/Acker) sowie durch Teilflächen des Grundstücks mit der Fl.-Nr. 1183 (Gmkg. Kersbach, Feld-/ Flurweg),

im Westen      
durch Teilflächen des Grundstücks mit der Fl.-Nr. 644 (Gmkg. Kersbach, bahntrassenparallel verlaufender Feld-/Flurweg, Pflege-/Unterhaltungsweg) sowie

im Osten        
durch die Grundstücke mit den Fl.-Nrn. 659 (Gmkg. Kersbach, landwirtschaftliche Nutzflächen mit Fischweiher), Fl.-Nr. 658 (Gmkg. Kersbach, landwirtschaftliche Nutzflächen, Baumschulflächen), Fl.-Nr. 656 (Gmkg. Kersbach, landwirtschaftliche Nutzflächen), durch Teilflächen der Fl.-Nr. 653 (Gmkg. Kersbach, landwirtschaftliche Nutzflächen) und durch Teilflächen der Fl.-Nr. 89/2 (Gmkg. Kersbach, Verkehrsflächen der „Bahnhofstraße“/Kreisstraße Kr FO 25 mit Flächen des Straßenbegleitgrüns) begrenzt und umfasst vollflächig bzw. teilflächig (TF) die Grundstücke mit den Fl.-Nrn. 89/2 (TF), 644 (TF), 657, 660 und 661 (alle Gemarkung Kersbach).

Der Geltungsbereich ist in dem nachstehend abgedruckten Lageplan dargestellt.

Die Flächen des Planänderungsgebietes sind im bisher wirksamen FNP/LSP nahezu vollständig als Flächen für die Landwirtschaft dargestellt. Im Rahmen der vorliegenden FNP-/LSP-Änderung ist es nunmehr beabsichtigt, die im Änderungsgeltungsbereich liegenden Flächen als „Gewerbliche Bauflächen“ gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 3 BauNVO, als Flächen für den überörtlichen Verkehr (Bahnanlagen, öffentliche Straßenverkehrsflächen) gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 3 BauGB und als öffentliche Grünflächen gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 5 BauGB darzustellen.

Der Planentwurf in der Fassung vom 17.04.2018 wurde von der Ingenieuraktiengesellschaft Höhnen & Partner aus Bamberg ausgearbeitet und vom Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Forchheim in der Sitzung am 17.04.2018 für die förmliche Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB bzw. für die förmliche Behörden- und Trägerbeteiligung gemäß § 4 Abs. 2 BauGB bestimmt.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

  • Begründung zum Planentwurf vom 17.04.2018 mit einer städtebaulichen Bestandsaufnahme und einer Beschreibung der aktuellen Grundstücksverhältnisse/Nutzungen, mit umweltbezogenen Informationen, in wie weit naturschutzfachliche Schutzgebiete, Boden-, Kultur-, Baudenkmale und/oder landschaftsprägende Denkmale vorliegen bzw. betroffen sind oder nicht sowie mit umweltbezogenen Informationen zu den Themen „Baugrund/Geologie“, „Altlasten“, „Geothermie“, „Hochwasserschutzgebiete, wassersensible Bereiche, Wasserschutzgebiete, Grundwasser“ und zu „Sonstigen Schutzgütern“ (z. B. vorhandene, zu berücksichtigende Bauwerke, Freileitungen o. ä.). Weiterhin enthalten sind Informationen zum Thema „Stadtklima“, den Themen „Abwasserentsorgung“ und „Niederschlagswasser, „Immissionsschutz“, „Artenschutz“ sowie eine Flächenbilanzierung.

  • Umweltbericht zum Planentwurf vom 17.04.2018 mit einer Kurzdarstellung des Inhalts und der Ziele der FNP-Änderung, mit einer Darstellung der Umweltschutzziele aus übergeordneten Fachgesetzen und Fachplanungen und ihrer Berücksichtigung im Zuge der Erstellung der FNP-Änderung, mit einer Beschreibung und Bewertung der erheblichen Umweltauswirkungen, bestehend aus einer Bestandsaufnahme des derzeitigen Umweltzustandes (Basisszenario) und der voraussichtlich erheblich beeinträchtigten Umweltmerkmale bezogen auf die Schutzgüter (Mensch, Flora/Fauna, Boden, Wasser, Klima/Luft, Landschafts-/ Siedlungsbild, Kultur-/ Sachgüter) und aus einer Prognose über die voraussichtliche Entwicklung des Umweltzustandes bei Nichtdurchführung der Planung. Weiterhin enthält der Umweltbericht eine Beschreibung der Maßnahmen zur Vermeidung und zur Verringerung bezogen auf die Schutzgüter, eine vorläufige Ermittlung des Eingriffsumfangs und des Ausgleichsbedarfs sowie Angaben zu alternativen Planungsmöglichkeiten. Der Umweltbericht schließt mit zusätzlichen Angaben (Beschreibung der verwendeten technischen Verfahren und Hinweise auf Schwierigkeiten und Kenntnislücken, Beschreibung von Maßnahmen zur Überwachung/Monitoring und mit einer allgemein verständlichen Zusammenfassung).

    Darüber hinaus liegen folgende, im Rahmen der erneuten frühzeitigen Beteiligung abgegebene Stellungnahmen mit umweltrelevanten/umweltbezogenen Informationen vor:

  • Stellungnahme des Landratsamtes (LRA) Forchheim (v. 22.11.2017), Fachbereich (FB) „Untere Naturschutzbehörde“, mit Hinweise auf zusätzliche Flächenzerschneidungen und auf den-Flächenverbrauch westlich der Kersbacher Flur sowie der Empfehlung zur Herausnahme der im wirksamen FNP/LSP dargestellten Park & Ride Flächen westlich der Bahn

  • Stellungnahme des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), Bamberg, Bereich Landwirtschaft (v. 13.11.2017) mit Hinweisen zum Verlust landwirtschaftlicher Flächen im Zuge der Gebietsausweisung und des hierfür notwendigen Ausgleichsbedarfs sowie mit Hinweisen weiteren, zu berücksichtigenden landwirtschaftlichen Belangen (z. B. künftige Erreichbarkeit benachbarter Äcker/Wiesen, vorhandene Drainagen, einzuhaltende Pflanzabstände usw.)

  • Stellungnahme des Bayerischen Bauernverbandes, Kreisverband Forchheim (v. 22.11.2017); Ausführungen identisch mit der Stellungnahme des AELF

  • Stellungnahme des Bund Naturschutz, Kreisgruppe Forchheim (v. 19.11.2017), mit Anregungen zur Unterbindung eines weiteren Flächenverbrauches sowie mit Hinweisen zum Umgang mit im Plangebiet liegenden und überplanten Ausgleichsflächen

  • Stellungnahme der Deutschen Bahn AG, DG Immobilien Region Süd, Kompetenzteam Baurecht (v. 23.11.2017) mit Hinweisen zu Pflanzungen im Nachbarbereich von Bahnanlagen sowie zu den örtlichen Vorflutverhältnissen, zum Umgang mit künftig im Plangebiet anfallenden Dach-, Oberflächen- und sonstigen Abwässern sowie zu den von Bahnanlagen ausgehenden Immissionen

  • Stellungnahme der Stadtwerke Forchheim GmbH, Bereich Kanalunterhalt (v. 07.11.2017) mit Hinweisen zur Vorflutsituation für das Oberflächenwasser bzw. das Abwasser

  • Stellungnahme der Stadtwerke Forchheim GmbH, Bereich Netzbetrieb Gas/Wasser (v. 27.10.2017 mit Hinweisen zur Trinkwasserversorgung

    Die Durchführung des FNP/LSP-Änderungsverfahrens erfolgt im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB mit der Aufstellung des BBPs/GOPs „Nr. 11/12-2 (Neuaufstellung) Gebiet Forchheim - Kersbach Bereich nördlich der FO 25 und östlich der Bahnlinie Gewerbegebiet und Pendlerparkplatz am neuen Kersbacher Bahnhof“. Auf die förmliche Öffentlichkeitsbeteiligung des BBPs/GOPs wurde im amtlichen Mitteilungsblatt gesondert hingewiesen.

    Der Planentwurf zur FNP-/LSP-Änderung mit Begründung und separaten Umweltbericht in der Fassung vom 17.04.2018 sowie die bisher vorliegenden, oben aufgeführten Stellungnahmen mit umweltrelevanten Informationen liegen in der Zeit vom

    22.05.2018 bis 03.07.2018

    während der allgemein bekannten Dienststunden (Mo. - Mi. 8:00 Uhr - 12:00 Uhr, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr; Do. 8:00 Uhr - 17:30 Uhr; Fr. 8:00 Uhr - 12:00 Uhr) bei der Stadt Forchheim, Stadtbauamt Forchheim (Birkenfelderstraße 4, 1. Stock, Vorraum der Stadtplanung, mittels Aushang) öffentlich aus. Mündliche Auskünfte hierzu werden bei Bedarf in der Stadtplanung (Frau Malik, Zimmer Nr. 116) erteilt.

    Als zusätzlicher Bürgerservice werden die vorgenannten, mit der FNP-/LSP-Änderung verbundenen Unterlagen während des vorgenannten Zeitraums der Öffentlichkeitsbeteiligung zusätzlich auch online zur Einsicht bereitgestellt. Über die Homepage der Stadt Forchheim http://www.forchheim.de/content/bekanntmachungen-aktuelle-beteiligungen-%C3%B6ffentlichkeit können die Unterlagen eingesehen werden.

    Während der Auslegungsfrist können von jedem bei der Stadt Forchheim Anregungen zur FNP/LSP-Änderung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Bauleitplanung unberücksichtigt bleiben. Anregungen oder Bedenken, die auf schriftlichem oder elektronischem Wege übermittelt werden, können nur berücksichtigt werden, wenn die postalischen Adressdaten des Absenders zweifelsfrei sowie vollständig angegeben sind.

     

    Forchheim 04.05.2018
    STADT FORCHHEIM

    gez.

    Dr. Uwe Kirschstein
    Oberbürgermeister