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Metropolregion

Leben findet innen stadt

Kampagne Fairtrade Town

Fair Trade Town

Impressionen Zertifizierungsveranstaltung (siehe Anlage unten)

AKTUELLES:

Forchheim hat sämtliche Kriterien zur Zertifizierung als Fairtrade Stadt erfüllt und wurde am 5. Juli 2013 mit einer Urkunde ausgezeichnet (siehe auch http://www.fairtrade-towns.de/).
Sie darf sich somit zukünftig Fairtrade Stadt nennen.

Beginnend mit einem Grußwort des Oberbürgermeisters Stumpf und anschließendem Referat vom Sprecher der Forchheimer Steuerungsgruppe, Herrn Manfred Hümmer, wird offiziell die Zertifizierungsurkunde durch den TransFair Verein zur Förderung des Fairen Handels an die Stadt übergeben. Abgerundet wird der feierliche Rahmen mit einem Come-Together aller Beteiligten mit Fingerfood und Getränken aus fairem Handel im Rathaussaal. Die Kampagne Fairtade Town verdankt ihren Erfolg vor allem engagierten Bürgern, die zumeist ehrenamtlich den fairen Handel unterstützen. Der Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten koordiniert, ist eine wesentliche Voraussetzung für die Zertifizierung. Oberbürgermeister Stumpf bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement, insbesondere bei den Mitgliedern der lokalen Steuerungsgruppe.


Allgemeine Informationen:

Nach Beschluss des Stadtrates der Stadt Forchheim, soll ein Bewerbungsverfahren zur Zertifizierung von Forchheim als Fairtrade Stadt durchgeführt werden.

„Fairtrade Towns“ ist eine weltweit sehr erfolgreiche Aktion. Aktuell sind über 1000 Teilnehmer in 23 Ländern als „Fairtrade-Stadt“, „Fairtrade-Gemeinde“ oder „Fairtrade-Landkreis“ ausgezeichnet worden. Dieses Prädikat „Fairtrade Town“ steht einer Kommune gut zu Gesicht. Dadurch wird deren Weltoffenheit und globale Verantwortungsbereitschaft zum Ausdruck gebracht. Fairtrade-Town zu werden setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt. Und der Weg dorthin macht Spaß. Menschen kommen zusammen, tauschen sich aus, entwickeln ein „Wir-Gefühl“, werden gemeinsam aktiv und arbeiten daran, dass der Faire Handel auch in Deutschland bekannter wird. Damit tragen wir alle dazu bei, dass sich die Lebensgrundlage der häufig unterprivilegierten Menschen weltweit entscheidend verbessert. Mit diesem Anspruch wird die Philosophie des Fairen Handels treffend zum Ausdruck gebracht. 


Der „Faire Handel“

  • unterstützt kleinbäuerliche Produzentinnen und Produzenten sowie Selbsthilfeinitiativen in den Entwicklungsländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens
  • ermöglicht eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft
  • fördert eine nachhaltige ökologische Entwicklung und Bildung und
  • stärkt Kinder- und Frauenrechte.

Festgelegte, von Weltmarktschwankungen, Börsenaktivitäten und Klimafaktoren unabhängige Mindestpreise decken die Produktionskosten. Die gezahlten Aufschläge ermöglichen eine Investition in die Zukunft, indem Sozialprojekte wie Schulen, Gemeinschaftsräume, Brunnen, Apotheken, Schulstipendien und vieles mehr davon finanziert werden. Eine strenge Überwachung der Produzenten wird durch die unabhängige „Fairtrade Labelling Organizations International – (FLO-CERT - GmbH)“ garantiert. Insgesamt profitieren über 800 Produzentengruppen oder, in anderen Worten, rund 1,2 Millionen Kleinbauern und Plantagenarbeiter in 60 Ländern vom Fairen Handel.

Wir Konsumenten weltweit, in Deutschland und in Forchheim profitieren von der guten Qualität der Fairtrade-Produkte, die mit großer Sorgfalt pestizidfrei hergestellt werden, ausgezeichnet schmecken und nicht mit lokalen Produkten in Konkurrenz treten.

Folgende Kriterien sind für die Zertifizierung zu erfüllen bzw. wurden durch Forchheim bereits erfüllt (siehe auch: http://www.fairtrade-towns.de/).

  1. Beschluss des Stadtrates, bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Stadtrates Fairtrade-Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel zu verwenden und als Stadt den Titel „Fairtrade-Stadt“ anzustreben.
  2. Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert.
  3. In sieben lokalen Einzelhandelsgeschäften und in vier Gastronomiebetrieben in Forchheim werden jeweils 2 Produkte aus „Fairem Handel“ als angeboten.
  4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden zumindest teilweise Fairtrade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel“ durchgeführt.
  5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“. 

Den aktuellen Bewerbungsstand von Forchheim können Sie auch unter folgendem Link direkt bei Fairtrade-Towns einsehen: http://www.fairtrade-towns.de/

In Kontakt zur Steuerungsgruppe bzw. weiterführende Informationen können Sie durch das Haupt- und Organisationsamt der Stadtverwaltung erhalten (Tel.: 09191/714 312 oder per E-Mail an fairtrade@forchheim.de).

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