Am Hang des Kellerberges führt der Weg, sozusagen in drei Etagen, den schattigen Eichen- und Laubwald hinauf. Von großen Parkplätzen am Fuße des Berges umrahmt laden den Besucher, der hier gemütlich wandert, die Kellerwirtschaften ein: 24 an der Zahl.
Dicht besetzt – nicht nur während des Annafestes – sind die Plätze auf den „oberen“ und „unteren“ Kellern, die zum Teil ganzjährig geöffnet sind und neben dem süffigen Forchheimer Bier fränkische Hausmannskost und zünftige Brotzeiten anbieten. Da riecht es nach Bratwürsten und Schweinernem, dort sieht man einen sitzen, der gerade seinen durchgereiften Backsteinkäs‘ genüßlich zerteilt, während die frische Maß gezapft wird. Auf manchen Kellern ist es sogar noch erlaubt, die eigene Brotzeit mitzubringen, wohltuend für den Geldbeutel. Da ziehen dann an warmen Sommertagen die Familien hinauf auf „ihren“ Keller, Rettich, Käse und Wurst im Korb, um gemütlich Brotzeit zu machen, das gute Bier zu trinken und das Leben zu genießen.
Denn – wo sonst noch gibt es einen anderen Ort in Franken, an dem das alles zusammenkommt: eine herrliche Umgebung, schattenspendende Bäume, kühles Bier und preiswerte fränkische Küche.