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Damals und heute - Schüleraustausch mit Le Perreux

Am Donnerstag, den 27. März 2014, empfing Oberbürgermeister Franz Stumpf die Schüler aus Le Perreux.15 Schüler und zwei Lehrer kamen vom Collège de Lattre, das im der Georg-Hartmann-Realschule im Austausch steht. 21 Schüler vom Collège Brossolette, die Direkorin Schwaederle-Suer und zwei Lehrer, stehen für den Schüleraustausch mit dem Ehrenbürggymnasium. Sie bilden die erste französische Delegation aus Forchheims Partnerstadt, die im Jubiläumsjahr – 40 Jahre Städtepartnerschaft mit Le Perreux – zu Besuch ist.

Ausführliche Pressemitteilung: 

Die französischen Schüler waren von Forchheim begeistert. Die Stadt sei gastlich und die Gastfamilien seien symphatisch. Sie freuten sich ihr Deutsch verbessern zu können. Die Forchheimer Schüler der 8. und 9. Klasse freuten sich über die Abwechselung: Weimar, Bamberg, Nürnberg und die Fränkische Schweiz standen auf dem Besichtígungsplan. Am Mittwoch, den 2. April, fand ein Deutsch-Französicher Abend statt. Franz Stumpf ging in seiner Begrüssung auf die geschichtliche Bedeutung der Stadt Forchheim ein, einschließlich der neuesten Funde auf dem ehemaligen Klostergelände. Er wünschte den Schülern einen schönen Aufenthalt und viele neue Freundschaften.

Der Schüleraustausch zwischen dem Collège de Lattre und der Georg-Hartmann-Realschule besteht bereits seit dem Jahr 2000. Ein Blick auf die Homepage der Georg-Hartmann-Realschule gibt einen lebhaften Eindruck vom Spaß am gegenseitigen Kennenlernen und neu geschlossenen Freundschaften. Die Klasse 9f der Forchheimer Realschule entwickelte aus dem Städtepartnerschaftsjubiläum sogar eine umfangreiche Projektarbeit.

Recherche im Institut Français

Zur Recherche trafen sich die Schüler mit Rainer Kestler vom Forchheimer Stadtarchiv und mit der Elen Irmgard von Traitteur, sie führten verschiedene Interviews und Befragungen durch, sie fuhren zum Institut Français nach Erlangen und sie schrieben diverse Firmen an. Plakate wurden entworfen und eine Power-Point-Präsentation erstellt. Die Ergebnisse stellten die Schüler im Dezember letzten Jahres an einem Abend in der Realschule vor.

In abwechslungsreichen Vorträgen gingen sie auf die Besiegelung der deutsch-französischen Freundschaft ein und untersuchten ferner, wie der damals geschlossene Elysée-Vertrag bis heute eigentlich gelebt wird. Eine Vielzahl von Programmen und Projekten hat durchaus zur Annäherung der beiden Nationen beigetragen, doch halten sich bis heute auch hartnäckige Vorurteile – oder tragen die deutschen Männer wirklich alle Bärte und im Sommer Socken in den Sandalen? Und essen die Franzosen wirklich hauptsächlich Schnecken?

Großes Lob

Die Französischlehrerin Peggy Matern leitete das Projekt und lobte. „Meine Schüler zeigten bei dieser Projektarbeit einen enormen Arbeitseinsatz und Engagement. Fünf Wochen lang haben sie viel Energie und Zeit - auch viel Freizeit - in diese Präsentation gesteckt.“