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Carl-Zeitler-Kindergarten - Pädagogisches Konzept

Der situationsorientierte Ansatz

Wir arbeiten nach dem situationsbezogenen Ansatz (nach Armin Krenz).
Er geht von der kindlichen Lebenswelt aus und ergibt sich aus den Neigungen, Interessen, Bedürfnissen und Lebensbedingungen der Kinder. Sie bilden die Grundlagen unseres pädagogischen Handelns im Kindergarten. Bei diesem Ansatz wird die unmittelbare Umwelt der Kinder mit einbezogen und Beziehungen zu öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Tierheim aufgebaut. Wichtig ist dabei, dass keine künstlichen Situationen geschaffen werden, z.B. dass wir uns nicht mit Kühen beschäftigen, wenn die Kinder von den Schnecken in unserem Garten begeistert sind.

 

Der partnerschaftliche Erziehungsstil

Unser Erziehungsverhalten umfasst ausschließlich den demokratischen-kooperativen Erziehungsstil, bei dem das Kind als Partner gesehen wird. Wir machen die Kinder mit Wertvorstellungen, Normen und Regeln vertraut, welche sie für ihr Hineinwachsen in die Gesellschaft benötigen. Wir achten darauf, dass sich der Wille der Kinder entwickeln kann, damit sie später zu einem mündigen und selbständigen Erwachsenen werden können. Die Kinder dürfen ihren Willen zwar nicht immer durchsetzen, der Wille darf aber auch nicht unterdrückt werden.

 

Unsere "offenen Gruppen"

Während der Freispielzeit werden alle Räume aktiv in das Tagesgeschehen mit einbezogen und genutzt. Die Kinder können selbst entscheiden, in welchem Raum und mit welchen Kindern sie spielen wollen. Es finden vermehrt gruppenübergreifende Angebote und Beschäftigungen statt. Es gibt gut ausgestattete Funktionsräume wie z.B. Puppen-/Rollenspielbereich, Kreativraum, Snoezeleraum, usw. Jeder Bereich ist jeweils einmal im Kindergartengebäude vorhanden. Einige unserer Ziele der offenen Kindergartenarbeit sind Beispielsweise, Zuwachs an selbstständigem Handeln, Aggressionsabbau durch mehr Raum, mehr Kontakte und Bildung neuer Freundschaften, etc.